Build log, 26.08.16

Heute standen wieder Kabelarbeiten an, aber vorher habe ich noch den Ölkühler montiert. Der soll auf Schwingmetallen stehen, wegen all der good vibrations! Also habe ich erst einmal die Schwingmetalle montiert, etwa dort, wo die Bohrungen des Ölkühlers sind …

… und dann den Ölkühler angeschraubt. Passte genau!!!


Natürlich ist der Kühler noch eingepackt, aufgrund der möglichen Beschädigungsgefahr durch Unachtsam- oder auch Baseligkeit, wie die Westfalen es nennen. Nun haben Schwingmetalle die naturgemäß unangenehme Eigenart, keine starre Verbindung zu ergeben, und aus diesem Grund benötigt der Ölkühler noch eine Abstützung oben – mache ich demnächst, Gelenkbolzenschellen sind schon geordert. Vielleicht baue ich auch noch einige Luftleitbleche um den Kühler, der Wirksamkeit wegen. 

Danach war der Tankgeber an der Reihe. Die Länge des Tankgebers ist an die Tankhöhe anzupassen, und dazu waren zwei Drähte auf die Tiefe des Tanks in ihrer Lage zueinander anzupassen. Die erforderlichen, abgestimmten Befestigungselemente habe ich im Baumarkt gefunden, und die sehen Nüsterklemmen erstaunlich ähnlich …


…. aber das sieht nur so aus. Verschraubt sieht der Tankgeber nun so aus: 

Niedlich kurz, oder? 

Danach endlich wieder Kabel. Durch Magie ist es B gelungen, alle Kabel, die dafür vorgesehen sind, in den Innenraum zu leiten, hier erkennbar:

Rechts im Bild sind die Kabel für die Beleuchtung erkennbar, und was noch lose herumliegt, kommt später an Lüfter, Wischwasserbehälter, Batterie und Hupe. Der Kabelbaum, der zum Motor und Wagenheck geht, stellt sich so dar:


Wenn ich wiede Textilwickelband habe, wird der Kabelsalat ordentlich verpackt und kann an das Lochblech auf der linken Fahrzeugseite befestigt werden. 

Was nicht erkennbar ist, ist der Umstand, dass es der rear clip für notwendig gehalten hat, seine Breite unten zu verändern, so dass die Haubenverschlüsse nicht mehr passen. Das Ding bekommt jetzt eine Woche Bedenkzeit, um es sich anders zu überlegen. Im wahrscheinlichen Fall, dass sich nichts verändert, habe ich ja zum Glück leistungsfähiges Elektrowerkzeug am Start. Ich bleibe optimistisch 😐

Später mehr,

Udo

Build log, 19.08.17

Bevor ich mich weiter an die Verlegung der Kabelage gemacht habe, stand noch etwas Arbeit für die „schöne Aussicht“ an. N hatte einen G1/2 Gewindeschneider am Start, so dass die Tankentlüftung fertiggestellt werden konnte (das blaue Winkelstück musste, da mit konischem Gewinde ausgestattet, etwas nachgeschnitten werden). Meine Lieblingsverschraubung sieht so aus (die Länge des Stahlflexschlauches zwischen dem Luftfilter und dem blauen Winkelstück habe ich iterativ ermittelt, da sehr kurz):


Der Wasserausgleichsbehälter ist übrigens auch schon montiert, links im Bild. 

Danach ging es nun unweigerlich zur Kabelarbeit. Vom Sicherungskasten im Vorderwagen soll ein Teil der Kabel zum Cockpit gehen, ein anderer zum Motor und zum rear clip (ist mir gesagt worden). Für den Kabelbaum zum Cockpit habe ich eine grosse Durchführung vorgesehen, für diejenige des hinteren Kabelbaums gibt es zwei kleine. Hier schon einmal die Kabeldurchführungen in der Stirnwand (um die anzubohren, ist die Beweglichkeit einer Schlange hilfreich, aber es geht auch ohne), noch ohne Kabel:

Danach galt es, die Teilkabelbäume durch die waagerechte Abdeckung unterhalb des Sicherungskastens und dann durch die Spritzwand zu führen. Hier zwei Bilder der Verzweifelung:



Einige der Kabel sind so kurz, dass sie erst einmal verlängert werden müssen, bevor sie durch die Durchführungen geführt werden können. Das ist dann der Job für die nächsten Tage …

In meinem nächsten Leben werde ich viellicht doch etws in der Elektrobranche lernen, man kann nie wissen, wozu es gut ist. 

Später mehr,

Udo

Build log, 13.08.17

Aus aktuellem Anlass gibt es heute sozusagen eine build log Sonntagssonderausgabe, da ich B überreden konnte, die Verkabelung des GT40 mit mir zu starten. Da ich von Elektrik nichts verstehe, und die Farben der einzelnen Kabel auch nicht auseinanderhalten kann, hatte ich somit zwei Gute Gründe, um Unterstützung in Anspruch zu nehmen. 

Dazu musste zunächst einmal ein handelsüblicher Gebrauchtkabelbaum entwirrt und von unnötigen Kabeln und Steckern (Radio, Heckscheibenheizung, Heckwischer, Innenraumbeleuchtung, …) befreit werden. Die Baustelle sah etwa so aus:

Wer den build log regelmässig verfolgt, merkt, dass ich vorher noch aufgeräumt hatte, um ein der komplexen Materie entsprechendes Umfeld zur Verfügung zu haben! Als dann alles Unwichtige entfernt war, und alle Schalter am Sicherungskasten eingerastet waren, und der Sicherungskasten im Auto verbaut war, gestaltete sich die Fahrzeugfrontpartie dergestalt:

Übersichtlich ist anders, aber an jedem Kabelende klebt jetzt ein Schildchen, das anzeigt, wo das Kabel hinführen soll. So liest sich das kinderleicht, aber ich glaube nicht daran, und die Zukunft wird mir recht geben, bestimmt. 

Die Schalter- und Hebelträger, die später in das Cockpit eingebaut werden, habe ich dann noch bestückt, um nicht den ganzen Nachmittag planlos herumzustehen. 


Die auf Kreppband hingekritzelten Schalterbezeichnungen werden dann demnächst noch gegen professionell aussehende Schildchen ersetzt, denn ohne die findet durch das Schaltergewirr sonst niemand mehr durch, und ich und mein Gedächtnis werden ja auch schliesslich auch nicht jünger ;-))

Später mehr,

Udo

Build log, 12.08.17

In dieser Woche wird der build log schon am Samstag veröffentlicht – Vortagsausgabe, was Zeitungen können, kann ich schon lange. 

Der Wasserausgleichsbehälter weist eine Verschraubung zur Spritzwand nur in der Mitte auf, was – nach erfolgter Anprobe – im Fahrbetrieb zu lustigen Auf- und Abbewegungen führen dürfte, und die Systemlebensdauer sehr endlich wäre. Deshalb habe ich zur Stabilisierung vier Schwingmetalle samt Gummischeibe aufgeklebt, siehe hier:


Nachdem das so vor sich hintrocknete, war es wieder an der Zeit, die Verschlauchung weiter zu bearbeiten. In der letzten Woche war ja die Entlüftung – technisch zu korrigieren, und mehr verrate ich zu diesem insgesamt eher peinlichen Themenkomplex nicht – quasi schon fertig, und nun galt es, Rücklauf in den, Benzinzufuhr aus dem und Entlüftung des Tank(s) zu realisieren. Da Catchtank und Entlüftungsfilter auf der rechten Fahrzeugseite angebracht sind, bedeutet dies, dass insgesamt drei Stahlflexleitungen quer durch das Auto zu verlegen waren. Dazu habe ich mir fotogene Halter besorgt, und irgendwann in der Mitte der Bearbeitung sah der Motorraum so aus:


Zwei Leitungen sind schon erkennbar, die Dritte folglich noch in der Bearbeitung. Alle Halter mussten natürlich angepasst werden, sonst wäre es ja auch zu einfach gewesen. Links oben im Bild ist übrigens der Ölcatchtank samt Luftfilter zu sehen. 

Nachdem der letzte Schlauch dann befestigt worden war, sah und sieht der Motorraum nun so aus:


Oben die rechte Seite, und unten der linke Counterpart:


Zumindest schaut das mal alles wichtig drein, und ich hoffe, dass ich der interessierten Fachwelt in wenigen Jahren, wenn der GT40 dann fährt, auch noch erklären kann, warum all die Schläuche denn unbedingt notwendig sind …

Später mehr,

Udo

Build log, 04.08.17

Da neue Verschraubungen für die Stahlflexschläuche während der vergangenen Woche angekommen sind, und auch neue Schläuche von Goodridge, war am Samstag sozusagen Schlauch- und Fittingtag. Die Frage nach einer geeigneten Entlüftung der drei Kraftstofftanks wurde durch N’s kreativen Vorschlag gelöst, indem ein Verteilerblock zum Einsatz kommen sollte. Das gute Stück ist trotz Aluminiumbauweise nicht ganz leicht, bietet aber den Vorteil, dass alle drei Entlüftungsleitungen in einen Block geführt und von dort zentral durch einen Filter gereinigt werden können. Hier eine erste Impression:


Der Ausgang aus dem Block geht dann später in den Filter, der elegant in der Befestigung der rear clip Verriegelung sitzt. Natürlich ist der Halter, der den Luftfilter trägt, ein echtes „custom item“ ;-)))

Da nun klar war, welcher Platz an der Rückwand noch für andere nützliche Teile verblieb, habe ich den Wasserdruckausgleichsbehälter auch gleich montiert, siehe hier:


Letzterer ist jüngst vom Aluminiumschweisser zurückgekommen, und verfügt jetzt über den Stutzen für den Stant-Deckel. Die Entlüftung des Benzincatchtanks ist in dieser Baustufe ebenfalls schon erstellt (linke Verschraubung des Verteilerblocks).

Im Laufe des Nachmittages vermehrten sich die Schläuche und Verschraubungen, und am Ende eines vergleichsweise kostspieligen Werktages präsentierte sich das Ergebnis dann so:


Entlüftungsleitung des rechten Tanks, Überlaufleitungen vom Catchtank und Zulaufleitungen von den Kraftstoffpumpen montiert, und wie in den vergangenen Wochen üblich, fehlten wieder einmal einige wenige, aber wichtige Verschraubungen, die ich aber noch rasch nachordern werde, damit es am kommenden Samstag wieder tolle Dinge zu berichten gibt. 

Später mehr,

Udo