Build log, 25.11.17

Als Erstes wollte ich am Samstag die Sitzbefestigung zu Ende bringen – der linke fehlte ja noch. Da ich das Holley-Motorsteuergerät leichtfertigerweise auf Basis einer Sitzpappschablone am Rahmen positioniert habe, die die Form des Sitzes allerdings nicht vollständig repräsentieren konnte (die echten Sitze waren zum Zeitpunkt des Anbaus noch nicht geliefert, deswegen auch die Schablone), musste die Platzierung eben des Steuergerätes neu vorgenommen werden. Das Ganze sieht jetzt so aus, inklusive Sitzquerträgern links und rechts:

Da die Anschraubpunkte der Sitze oberhalb des tiefsten Punktes derselben liegen, sind Abstandshalter zur Montage des Gestühls erforderlich (okok, dieser Satz ist etwas kompliziert, aber der Sachverhalt ist an sich inhaltlich richtig wiedergegeben). Was hier wie ein profanes Extrusionsprofil aus Aluminium aussieht …

… ist in Wahrheit ein Halbzeug für Hochleistungssitzhalter, die so aussehen:

Und dann ist endlich der Temperaturschalter für die Lüfter des Wasserkühlers angeliefert worden. Flugs verbaut, hier zu sehen, mit Doppelhornhupe im oberen Bildteil:

Die Kabelage muss noch ein wenig geordnet werden, aber das ist ja nicht unbedingt meine Baustelle. Zum Schluss des großartigen Tages habe ich mich an die Verschlauchung zwischen Tanks und primären Kraftstoffpumpen gemacht. Das ganze Thema ist hinreichend kompliziert, und das Foto der Baustelle verstehe ich selbst nicht mehr, aber die Farben sind ganz nett:

Im Hintergrund kann zumindest der rote Kraftstofffilter identifiziert werden, und rechts davon das Adapterstück von 12mm Schlauchdurchmesser auf 15mm, notwendig, weil die febi-Pumpe einen 15er Ausgang hat, aber der Kraftstofftank nur Dash6 kann. Zuletzt möchte ich noch meine favorisierte Verschraubung zeigen: Vom Tank zur primären Kraftstoffpumpe geht es nur über verschlungene Pfade, und dazu dient diese 180 Grad Verschraubung:

Auch hier gilt: all das ist später nicht sichtbar, aber der Genießer genießt im Stillen ⛩⛩⛩.

Später mehr,

Udo

Build log, 18.11.17

Die vergangene Woche fühlte sich schon fast wie Weihnachten an, da fast täglich neue Pakete und Päckchen ins Haus kamen 🎅. Das ganze Material war natürlich nun zu verbauen, und gestartet bin ich mit den beiden Benzinpumpen für die Haupttanks. Die original an der Druckseite angebrachte Pumpenverschraubung war flugs gegen eine Dash6 Banjoveranstaltung ersetzt, und mit selbstgebauten Haltern aus Aluminiumblech sieht die Pumpe im vormontierten Zustand so aus:

Die am Halter erkennbaren Bohrungen sind zur Befestigung am Rahmen hinter den Tanks vorgesehen, und eingebaut stellt sich die Gemengelage dann schon recht ansehnlich dar – leider ist all das im Fahrbetrieb natürlich nicht ersichtlich:

Die Verschlauchung der Ansaugseite zwischen Tank und Pumpe steht als nächstes an, aber dazu fehlt aktuell ein Reduzierstück (gibt’s aber im Internet, Sonntag ist Shoppingtag).

B. konnte ich überreden, sich weiter mit der Kfz-Elektrik auseinander zu setzen, mit nicht überraschendem Erfolg. Hier ein Stilleben aus der Mitte der gestrigen Schaffensperiode an den Schaltern im Cockpit …

… und hier noch eine Fotodokumentation kurz vor Abbruch der Arbeiten:

Ich bin begeistert, insbesondere und auch deswegen, weil eine erste Funktionskontrolle sämtliche erwartete Effekte bestätigen konnte: die Pumpen pumpen, der Lüfter lüftet, die Hupe hupt (fast), die Beleuchtung leuchtet (aufgrund der anliegenden elektrischen Leistung ebenfalls „fast“).

Und dann sind da noch die Sitze, die überraschend früh angeliefert wurden (sollte eigentlich eine Dezemberlieferung werden, aber es ist schön, wenn einmal etwas nicht zu spät erscheint). Mick schlägt vor, die Sitze unmittelbar auf den Boden zu dübeln, der bekanntermaßen aus einem 1,5mm dicken Aluminiumblech besteht 🙄🙄🙄. Genau an dieser Stelle endet mein Vertrauen in Micks Einchätzung, auch wenn ich im Studium in Werkstofftechnik und Festigkeitslehre keine Leuchte war. Also habe ich die schon im Vorfeld angefertigten Sitzquerträger (okok, es handelt sich in Wirklichkeit um geschweisste und gebohrte Stahlhohlprofile) zum Einsatz gebracht und mit dem Rahmen verschraubt:

Das macht auf meine ängstliche Natur einen irgendwie beruhigenden Eindruck. Mit angeschraubtem Sitz kommen wir dem Gesamteindruck eines Fahrzeuges wieder ein großes Stück näher (ich habe mich für Rennsitze von Tillett entschieden, und nein, es handelt sich nicht um Go Kart Sitze 😬:

Während das Einsteigen in das Fahrzeug, das ich bislang immer ohne Sitz geübt habe, schon anspruchsvoll ist, gestaltet sich das Platz nehmen mit dem überraschend sperrigen Sitz im Auto (so groß sah das Ding als Einzelteil betrachtet gar nicht aus) als akrobatische Übung der Spitzenklasse 🤸‍♀️🤸‍♀️🤸‍♀️. Zum Glück ist das Lenkrad mit einem Schnellverschluss ausgestattet, der es auch Menschen im nichtjugendlichen ermöglichen sollte, sich ohne allzuviel Peinlichkeit ins Auto zu begeben …

Später mehr,

Udo

Build log, 11.11.17

Vom Anbruch der fünften Jahreszeit habe ich mit nicht irritieren lassen, und weiter – wie schon im letzten build log angekündigt – die hinteren Radhäuser laminiert. Mittlerweile sollten die Aluminiumbleche eine innige Verbindung mit dem rear clip eingegangen sein, aber sicherheitshalber mache ich in der kommenden Woche einen Missbrauchstest 🔨🔨🔨.

Die Benzinpumpe, die Kraftstoff aus dem Catchtank zur Einspritzanlage fördert, habe ich mit einem Dash 8 Schlauch angeschlossen, so dass ein weiterer Stahlflexschlauch den Motorraum bevölkert – schade, dass all das nur bei geöffneter Haube sichtbar ist:


Da nach kurzer Diskussion klar war, dass eine einzige Kennzeichenbeleuchtung bei den Herrschaften von der Kfz-Zulassung weitere Verärgerung hervorrufen wird, habe ich eine zweite angebracht, so dass die Symmetrie auch wieder hergestellt ist (warum die Dinger frog eye heissen, verstehe ich gar nicht):


B. war wieder zur Elektroinstallation angerückt, aber dummerweise habe ich davon keine Fotodokumentation am Start, werde das aber beim nächsten blog Beitrag nachholen 🔌🔌🔌. Da ich bei dieser Tätigkeit nicht stören wollte und auch nichts Nennenswertes beisteuern konnte, habe ich mich weiter in meiner Domäne betätigt: bohren, Nietmuttern setzen, Blechteile bearbeiten und anschrauben. Hier ein Arbeitsergebnis vom rear clip:


Mick hat noch ein Foto von den Schalldämpfern geschickt; die hier könnten es werden:


In der kommenden Woche stehen hoffentlich weitere Kabelarbeiten an, und die beiden Benzinpumpen zwischen Tanks und Catchtank müssen auch noch montiert werden. Und dann sind ja auch noch unzählige weitere Kleinigkeiten zu erledigen, bis das Auto fährt – soviel Wald, dass die Bäume nur schwerlich erkennbar sind ;-))

Später mehr,

Udo

Build log, 04.11.17

Im Laufe der Woche sind tolle Pakete und Päckchen bei uns eingetroffen: Schaltung, Schrauben und Lüfter …

Hier die Schalt- und Getriebeteile; der Einbau in das Audi 01E-Getriebe wird ein echter Intelligenztest werden. 


Und hier die beiden Spal-Lüfter, je 2.220 m^3/h!!!


Nun mussten die Lüfter irgendwie an den Kühler angeflanscht werden. Dazu habe ich für die untere Befestigung auf schon in der Cobra bewährte V2A Technik in drei Millimeter Dicke zurückgegriffen (Bearbeitung albtraummäßig, Festigkeit traumhaft) …


… während an der oberen Befestigung der Lüfter Leichtbaualuminium (auch bekannt als Hühnerblech, Bearbeitung traumhaft, Festigkeit so lala) als Halterwerkstoff  ausreicht:


Sieht aus wie gekauft, ist aber selbst gemacht 😀😀😀

Dann habe ich noch die Kabel der Kennzeichenbeleuchtung in das Leerrohr am rear clip hineinoperiert – zwei Menschen’s Arbeit, 30 Minuten lang, und dann sah es so aus: 


Die beiden Kabel gehen jetzt zum rechten Rücklicht, und können demnächst dort irgendwie verkabelt werden …

Erkenn- bzw. erahnbar ist auch, dass die Leerrohre und die Radhäuser am rear clip weiter laminiert worden sind; bald ist diese Kunststoffarbeit hoffentlich finalisiert 🏁🏁🏁.

In der nächsten Woche könnten wieder Kabel gezogen werden; alternativ könnte ich die Schaltung anbringen und weiter laminieren – 1,5 m^2 Mattenmaterial lagert noch im Schrank, und die Anzahl der Handlungsmöglichkeiten reisst nicht ab …

Später mehr,

Udo

Build log, 31.10.17

Gestern ging es mit der Elektrik am GT40 weiter. Unter B.’s Anleitung konnte ich an diesem für mich magischen Thema zumindest mitwirken – über bessere Gehilfentätigkeiten bin ich allerdings nicht wirklich hinaus gekommen 🔧⛏🔨.

Erst einmal war die Kennzeichenbeleuchtung an der Reihe, das aus Goodwood eigens importierte Stück ist hier im Einbauzustand zu sehen:


Eigentlich ist das die Iluminierung der Startnummer an den Fahrzeugseiten, und damit wird es für das Kennzeichen wohl allemal reichen. 

Damit front und rear clip auch später vom Rahmen getrennt werden können, haben wir Mehrfachsteckverbindungen gekauft, die über eine recht ausladende Größe verfügen. Um Klappergeräusche zu unterbinden, und um die Lebensdauer der Kabelage zu verbessern, habe ich dafür einen Halter am hinteren Teil des Fahrzeuges gebaut – Schuster, bleib bei deinen Leisten …


Sowohl am front als auch am rear clip ist leider keine Kabelführung von rechts nach links (oder andersherum) bauseitig vorgesehen, was keine wirkliche Überraschung darstellt. Um diesem Mangel abzustellen, habe ich Leerrohre besorgt, die die Beleuchtungskabel sicher aufnehmen. Hier eine Momentaufnahme vom rear clip:


Das Rohr wird später noch laminiert, und dann sieht es aus, als habe KVA ein tolles Produkt geliefert. Schliesslich möchte ich noch eine Aufnahme des front clips teilen – auch hier sind die Beleuchtungskabel schon verlegt:


Das Cockpit ist, unter Malerfolie verpackt, übrigens ebenfalls am Verbauort angekommen, und wohnt für die nächste Zeit in der Fahrzeugmitte:


Als nächstes gilt es also, hier kabeltechnisch weiterzukommen. Ich habe im Werkzeugschrank schon einmal Decken bereitgelegt, denn ein Teil der Arbeiten dürfte wohl liegend auf dem Fahrzeugaluminiumboden vonstatten gehen, und dort ist es gerade in der kühlen Jahreszeit recht ungemütlich …

Später mehr,

Udo