Build log, 23.06.18

Es war an der Zeit, die teilweise unsachgemäßen Bördelungen an Brems- und Kupplungsleitungen gegen sachgemäße zu ersetzen. Nachdem ich die erste Wochenhälfte mit mir gerungen habe (Austausch oder doch nicht?), ist die Überzeugung gereift, das mit Bremsen und deren Leitungen nicht zu spaßen ist, ergo: raus mit dem Zeug, das nicht ist, wie es muss 🤛🏼👍🏻👊. Passiert war folgendes: ich hatte alle Leitungen mit dem F-Bördel versehen, allerdings benötigen die Anschlüsse der Flexleitungen E-Bördel, die es im Nachgang herzustellen galt.

Um es nun richtig zu machen, habe ich mich erst einmal im Internet mit richtigem Material und Werkzeug ausgestattet:

Unten in rot der Leitungsschneider für spanfreies Trennen der Leitungen, darüber in blau ein einfaches, aber gut funktionierendes Rohrbiegewerkzeug für drei unterschiedliche Durchmesser, Leitungen mit den Durchmessern 4,75mm (3/16″) und 6,35mm (1/4″), sowie Verbinder (Ziel war es nicht, sämtliche Leitungen auszubauen, und daher mussten also Verbinder her).

Hier ein Stilleben der Kupplungsleitung:

Schön erkennbar ist das Bördelgerät samt Überwurfmutter, und dass die Montage natürlich am Fahrzeug stattfinden musste (bin ich froh, dass Kuniferleitungen verbaut sind, und nicht sperrige Stahlleitungen 😉).

Während die Anschlüsse in Richtung Pedallerie ohne größere Demontagen zu bewältigen waren, zeigte sich die Zugänglichkeit der Leitungen zu den vorderen Bremsen als eher schlecht. Um dieses zu verbessern, kam ich nicht umhin, die Pedallerie und Blechverkleidung zu demontieren:

Das alles wird dann demnächst wieder zusammengebaut, und gibt beim späteren Fahrbetrieb das gute Gefühl, das mit den Bremsen eigentlich alles richtig sein sollte – das könnte den Fahrspaß wirklich erhöhen …

Später mehr,

Udo

Build log, 16.06.18

Habe spät begonnen, und erst einmal Staub gewischt und im Auto aufgeräumt. Es liegen und lagen kleinere Restarbeiten an, so zum Beispiel die Verkleidung der Durchbrüche für die untere Schubstrebe der Hinterachse. Um zu verhindern, dass sämtlicher Strassenschmutz durch die Öffnung gerät, habe ich aus meiner Gummimattenrolle zwei Formstücke ausgeschnitten …

… und die dann am Fahrzeug verbaut:

Ob das so bleibt, weiss ich auch noch nicht, aber im Zweifelsfall ist es rasch wieder demontiert. Den Rest des Arbeitstages habe ich mit den Bremsleitungen verbracht: einige Bördelungen werde ich wohl erneuern müssen, so ein Frust 🤨🤨🤨. Zum Glück ist morgen zwar nicht Berufsschule, aber immerhin Bürotag 🤓.

Im Internet gibt es Bremsleitungen und Verbinder, ein Trost.

Später mehr,

Udo

Build log, 09.06.18

Einen Tag vor meinem Geburtstag (Hinweis) standen diverse Kleinarbeiten an. Die erste betraf den Käfer, da mein Wunsch, die 205/70 R15 Hinterradreifen zu nutzen, beim TÜV nicht auf ungeteilte Freude stiessen. Der Anschlag des Gummipuffers wies einen Abstand zur Felge und zum Reifen von ca. einem Millimeter auf, und der verständige TÜV- Mitarbeiter folge meinem Vorschlag, am Chassis etwas Material zu entfernen:

Danach wieder GT40: um die Kupplung zu betätigen, ist die Funktion des Betätigungszylinders zwingend. Das Anschlussding von Audi musste erst einmal gekürzt und dann mit meinem Bördelwerkzeug in Form gebracht werden, etwa so:

Hier die ganze Klamotte eingebaut, rechts im Bild der Leitungsverbinder:

Vielleicht sind da noch einige Richtarbeiten notwendig, mal sehen, welche Ideen B noch hat.

Übrigens habe ich dann noch den Bowdenzug für die Einspritzung montiert – ohne Probleme, aber die treten wahrscheinlich später zutage.

Später mehr,

Udo

Build log, 02.06.18

Heute standen sogenannte Restarbeiten am dem Plan, die natürlich zur Gesamtfunktion des Fahrzeuges auch erledigt werden möchten, bzw. müssen. Zuerst habe ich die in die leise, aber wahrnehmbare Kritik geratene Halterung der beiden Schalldämpfer einer gewichtstechnischen Optimierung unterworfen. Während das Objekt noch morgens so aussah (ich hatte halbzeugseitig verbaut, was gerade im Regal lag) …

… sah das optimierte Teil schon eher nach einer Art Leichtbau aus:

Ganz gut, oder? Zwar habe ich beide Varianten nicht explizit gewogen, aber „nachher“ fühlte sich deutlichst leichter an als „vorher“, und das zwar Zweck der Übung.

Dann stand die Neuverlegung der Motorentlüftung in den Catchtank an. Der erste Versuche scheiterte ja an der Beinahekollision mit dem Krümmer, und der zweite Versuch hält flexschlauchseitig gebührenden Abstand von den später heissen Abgasrohren:

Da ich Flex, Aeroquippmontagewerkzeug und -verschraubungen schon einmal zur Hand hatte, habe ich noch gleich die Kraftstoffzuführung zur Ringleitung neu verlegt, notwendig wiederum wegen des zu geringen Abstandes zum Krümmer:

Letzte Aktion des Tages (jaja, schon wieder gebummelt) war die Verstärkung der Anbindung des Schaltkulisse. Werksseitig hängt das Ding nur an zwei Schrauben, die in das Beplankungsblech aus Aluminium enden. Da schon im Trockenbetrieb bei Gangwechsel große Deformationen erkennbar waren, habe ich ein Winkelblech gekantet, und es mit Kulisse und Beplankung verschraubt. Jetzt ist die Kulisse stabil am Fahrzeug befestigt, und selbst hektische Gangwechsel werde ich sicher überstehen.

Fraglich bleibt, wann es dazu kommen wird. Wie üblich gilt für zeitliche Prognosen, dass sie schwierig sind, insbesondere, wenn sie sich mit der Zukunft beschäftigen …

Später mehr,

Udo