Build log, 27.10.18

Erwartungsgemäß ging die Montage des rechten Tanks gestern recht flüssig von der Hand. Die einzige Hürde stellte die Öffnung für den Tankgeber dar, da letzterer ja nur auf der linken Seite verbaut ist:

Da im Tank die erkennbaren Nietmuttern werksseitig angebracht sind, brauchte ich nur noch einen Deckel zu bauen und samt Korkdichtung zu verschrauben:

Das gute Stück ist zwar nicht ganz kreisrund, später aber nicht mehr zu erkennen, so dass meine Motivation bei Erreichen der oben erkennbaren Form erschöpft war. Beim Tankeinbau gab es dann keine nennenswerten Katastrophen zu berichten.

Die Spinne weist aus unerklärlichen Gründen einen Riss an der Türöffnung auf, und diesen galt es zu beheben. Da die Spinne wieder auf der Transportvorrichtung verweilte, konnte ich die betroffene Stelle einfach freischleifen und auflaminieren. Der Grund für den Riss war eine Bohrung, die einer der Vorbesitzer gesetzt hatte, um Innen- und Aussenteil der Spinne mittels Blindniet zu verbinden. Blind ist dabei ein in vielerlei Hinsicht passender Begriff. Hier die Baustelle noch vor dem Laminieren:

Da es mit der Karosseriearbeit schon mal lief, habe ich die Schleifarbeiten am linken Radhaus des rear clips weitergeführt. Erkennbar ist neben dem dunklen Faserspachtel auch schon der hellere Feinspachtel, was bedeutet, dass auch diese Baustelle nahe an der Fertigstellung steht (zum Glück habe ich noch einen Restbestand 40er Schleifpapiers am Start).

Um dann ist der linke Tank noch mit 20 Litern besten 102 Oktankraftstoffs befüllt worden. Den Kanister trage ich demnächst nochmal zur Tankstelle – das ist der Fluch der zwei Kraftstofftanks ⛽️⛽️. Die montierten Rohre und Schläuche zwischen Einfüllstutzen, Tank und Pumpe wiesen übrigens zunächst keine Undichtigkeiten auf, ein Traum!!

Zum guten Schluss sind dann noch unzählige Kabelbinder ins Auto eingebaut worden. Ziel der Aktion war es, die mittlerweile große Anzahl der Leitungen und Kabel unter den Schwellern, beispielsweise Kabelbäume, Stahlflexschläuche, Bowdenzüge, Kapillarleitungen, Entlüftungsschläuche und viele andere mehr, im Fahrbetrieb am Schwingen und damit an einem möglichen Bruch zu hindern.

Demnächst ist dann noch Kühlflüssigkeit aufzufüllen – der Zeitpunkt des Motorstarts rückt unaufhaltsam näher 🚥 ⚡️👍🏻😀.

Später mehr,

Udo

Build log, 20.10.18

Während einer kompletten Woche zwischen den build log Samstagen wurde mir die Erkenntnis zuteil, dass die Spinne (also das Dach und die A- und B-Säulen) nur bei demontierten Tanks zu befestigen und zu lösen ist. Da ich gelernt habe, dass die Tankmontage auch kein Kinderspiel ist, musste hier eine alternative Lösung her.

Also haben wir einmal die Spinne demontiert und auf die eigens für diesen Zweck zusammengezimmerte Spinnenhalterung gesetzt …

… und dann stand nach kurzer Diskussion der Bau einer Hochleitungsadapterplatte aus Aluminium an. Hier ist das Einsetzen der Gewindebuchsen zu sehen, die später die Verschraubung der Spinne übernehmen …

… und hier der linke Adapter in Einbaulage, schon mit dem Rahmen verschraubt:

Nachdem die rechte Seite in deutlich kürzerer Zeit angebracht war, konnte der Anschluss des Tanks beginnen. Hier ist die Verbindung zwischen Einfüllstutzen und Tank zu sehen:

Eine Entlüftungsleitung zwischen Stutzen und Tank gibt es ebenfalls, die auf dem folgenden Bild in Form eines schwarzen Kraftstoffschlauchs erkennbar ist (an dieser Stelle habe ich auf die weitere Verwendung von Stahlflexprodukten verzichtet):

Ich muss, da ja zu erwarten, nicht extra erwähnen, dass die beiden zu verbindenden Stutzendurchmesser natürlich nicht identisch sind, aber mit Reduzierstücken kann man ja jedem Unbill zu Leibe rücken 😁.

Nächstes Mal steht dann die rechte Seite auf dem Programm. Was mache ich danach nur am Nachmittag?

Später mehr,

Udo

Build log, 13.10.18

Begonnen habe ich den Arbeitstag mit dem Spachteln der linken Seite des rear clips, es gibt hier noch viel zu tun. Hier eine Ansicht, die in gewisser Weise der Topographie der Mondoberfläche ähnelt (zumindest sind das meine Erinnerungen aus der Schulzeit):

Während der kommenden Wochen gilt es, das zumindest auf Feldwegniveau zu bringen, bevor der Lackierprofi final Hand anlegt.

Dann stand die Verbindung der Öldruckleitung zwischen Instrument und Motorblock an. Im Motor befindet sich ein konisches 1/2 Zoll Rohrinnengewinde, und die Leitung weist 4 Millimeter Aussendurchmesser auf – DAS ist Ausgleichsarbeit! Hier die Verschraubung mit M10 Innengewinde …

… und hier das Ganze in Einbaulage:

Ich hoffe, dass das Alles halbwegs funktioniert 😬.

Dann habe ich versucht, die Tanks zu montieren. Es gehen drei Dashverschraubungen hinein/hinaus, zusätzlich der Anschluss des Einfüllstutzens und dessen Entlüftung. Letztere habe ich bislang montageseitig leider ausgeblendet, mit der Konsequenz, zwei weitere Löcher für die Entlüftungsschläuche in den Rahmen bohren zu müssen (leider habe ich keine 25er Spiralbohrer am Start 🤨). Nachdem die Durchbrüche in das Fahrzeug eingebracht worden waren, konnte ich mit der Tankmontage beginnen. Hier ein Stileben, auf dem Boden liegend aufgenommen, das die Verbindung zwischen Tankentlüftung und -überlauf (oben im Bild) sowie die Benzinpumpe rechts zeigt:

Die weiteren Ergebnisse der Schleifarbeiten an der linken Seite des rear clips sind leider noch nicht reif für eine Veröffentlichung 😞.

Später mehr,

Udo

Build log, 06.10.18

Gelernt habe ich gestern, dass sich der motorseitige Anschluss für den Öldruckgeber vor dem Ölfilter befindet, und das dafür eine konische Halbzollrohrgewindeverschraubung notwendig ist, die leider nicht verfügbar war. N will sich des Themas annehmen.

Um Dinge zu tun, die ich unter Kontrolle habe, ging es dann mit dem Spachteln und Schleifen hinten links am rear clip weiter – aus unerfindlichen Gründen lag hier ja eine Unsymmetrie zur rechten Seite vor, der ich mit Auflaminieren zu Leibe gerückt bin, und nun stand die dazugehörige Spachtelarbeit an.

Während der Faserspachtel trocknete, habe ich mich an das Verlegen des Gaszuges gemacht, der teilweise durch den Fahrzeuginnenraum verläuft:

Der gesamte Zug ist fast 3m lang, und dies wird für ausreichend Reibung im System führen (Training für das rechte Bein 😉).

Da es mit dem Leitungsverlegen gerade rund lief, habe ich das Starterkabel vom Anlasser zur Batterie ebenfalls noch eingebaut. Die Feinarbeiten hat B dann vervollständigt, und energieseitig wären wichtige Voraussetzungen für einen Motorstart damit nun erfüllt:

Getriebeöl ist auch noch aufgefüllt worden, geruchsseitig wie immer eine Herausforderung (mein frisch erstandener Trichter mit flexiblem Stutzen hat sich dabei erstmalig bewährt).

Und dann war da noch der doppelte Hinweis aus gt40s.com, den Drosselklappenpositionssensor (english TPS, klingt irgendwie griffiger) vor dem Hitzetot zu bewahren, da er sich nur ca. 60mm von einem der Krümmerrohre entfernt befindet. Da man ja nicht jede Erfahrung selbst machen muss, habe ich ein Hitzschutzblech mit Abstützung und wärmereflektierender Klebefolie (mal sehen, ob der Klebstoff hält) gebaut und an Motor und Einspritzanlage befestigt:

Ein Basteltraum, wie ich finde 😏. Das zugehörige Kabel hat dann auch noch gleich eine Isolierung erfahren (im Bild waagerecht verlaufend erkennbar), sicher ist sicher.

Später mehr,

Udo