Build log, 26.01.19

N hatte sich freundlicherweise bereit erklärt, zwei Stellringe mit dem Durchmesser 18mm auf 19mm aufzubohren, da dieses offenbar dem britischen 3/4 inch entspricht, und das ist derjenige Durchmesser, den die Scharnierstrebe des front clips aufweist. Die Stellringe …

… benötige ich, um zu verhindern, dass der front clip seine Position in Y-Richtung (also seitlich) verändert. Hier der verbaute Stellring an der Scharnierstrebe montiert:

Der Rest des Tages bestand mehr oder weniger in altbekannter Schleif-Spachtel-Schleifarbeit, wobei ich mir, fast am Ziel der Arbeiten am rear clip befindent, schon einmal Sprühspachtel besorgt und aufgetragen habe:

Die vordere Radhauserweiterung im rear clip mutet aus der Ferne fast perfekt an (aus der Ferne betrachtet ist bekanntermaßen alles schön). Die Restarbeiten erledigen sich dann während des kommenden Bautages quasi von allein 👍🏻.

Und dann habe ich noch eine neue Batterie erstanden. Das erste Modell mit 16Ah war entweder zu schwach …

… oder zu tiefenentladen, schaffte es jedenfalls nicht, den Anlasser mit genügend Leistung zu versorgen, damit dieser wiederum den Motorstart bewältigen konnte.

Die Ersatzlösung weist stolze 28Ah auf, und das reicht nachweislich aus (der Motor sprang heute leicht und locker an), um zu funktionieren. Dummer- oder auch natürlicherweise passte die aus Aluminiumblech maßgeschneiderte Batteriehalterung nicht mehr, und so habe ich mit dem Bau einer Neuen begonnen. Hier der Stand kurz vor dem Ausstempeln:

(der geneigte Leser erkennt die Kabelfreimachungen links und rechts, die ich noch mit einem Kantenschutz versehen werde, selbstredend). Die Restarbeiten sind am nächsten Bautag, an dem auch der rear clip fertig werden wird (Fehler: ein Ziel gesetzt), schnell gemacht, und dann kann ich mich an die Restarbeiten am front clip machen, und dann alle Karosserieteile wieder anbauen, um dann hoffentlich nicht in Ohnmacht fallen zu müssen, weil es leider zu unerklärlichen geometrischen Verzügen im Sauerkraut gekommen ist.

Das ist echter Stoff für einen Horroralbtraum, besser nicht, dafür später mehr (Positives),

Udo

Build log, 19.01.19

Bevor ich den sagenhaften rechten Ventildeckel samt Öleinfüllstutzen zeige, möchte ich erst noch einmal den Tagesschwerpunkt vorstellen, der in der weiteren Bearbeitung der vorderen Erweiterung der Radhäuser im rear clip bestand. Das Bild hier zeigt den Arbeitsstand, und man beachte die weiss aussehende Menge geschliffener Spachtelmasse:

Wenn ich die Augen schließe, kann ich den Geruch (trotz Atemmaske) förmlich riechen.

Die aktuelle Einkilodose (das meiste davon wird interessanterweise nach Auftrag in weissen Staub verwandelt, vielleicht mache ich da etwas falsch?) war dann auch schnell verbraucht, aber ich hatte vorgesorgt:

Und nun noch das Highlight des heutigen build logs: der rechte Ventildeckel samt Verschraubung für die Öleinfüllung:

Eines ist mal sicher: das ist eine weltweit einmalige Konstellation, und das ist entweder genial, oder unterirdisch schlecht. Die spätere Praxis wird das Urteil fällen ⚖️.

Später mehr,

Udo

Build log, 12.01.19

Zwischen den Vorbereitungen und Eintreffen der Gäste zum heutigen Dreikönigsgrillen war noch etwas Leerlauf, den ich sinnstiftend mit Bautätigkeit ausgefüllt habe.

Wie bekannt sind die vorderen Radhauserweiterungen im rear clip aufzuwerten – im Fachjargon zu spachteln und zu schleifen (dann wieder spachteln und schleifen, usw.). Aufgrund der eher knappen zur Verfügung stehenden Zeit habe ich heute nur den linken geschafft, und nach zweiter Behandlung sieht es hier so aus:

Die rechte Seite ist dann als Nächste an der Reihe, dann wieder links 🔄.

Die zweite und letzte Aktion des heutigen Tages bestand darin, die derzeit recht umständliche Prozedur des Öleinfüllens in den Motor zu optimieren. Die Ventildeckel in aktueller Form weisen keinen Einfüllstutzen mehr auf (die ursprünglich angebrachten Stutzen in linken Deckel, auf denen die beiden Filter befestigt waren, musste ich ja aus Bauraumgründen leider entfernen). Da ich auch nicht durch das Peilstabrohr einfüllen möchte, habe ich ein Aluminiumaufschweissadapter erstanden (ich glaube, dass es Dash 16 (!) ist), und noch schnell eine Bohrung in den rechten Ventildeckel gedremelt, und nun muss das Ganze noch per WIG-Schweissen dauerhaft verbunden werden:

Den Deckel dazu (sehr, sehr schickes Teil) stelle ich im nächsten log vor (Vorfreude ist die schönste Freude).

Viel Spaß und Vorfreude beim Warten, später mehr,

Udo

Build log, 05.01.19

Der Zündverteiler ist termingerecht und wie angekündigt am 04.01, geliefert worden, offenbar irgendwo in spanischsprachigem Teil Amerikas hergestellt:

Immerhin ist er neu (zu 100%) und erprobt (auch 100%). Hier ein Vergleich alt gegen neu:

Das Antriebsritzel hatte ich auf Anraten Udo Finks schon ausgetauscht. B hat das Produkt in den Motor hineinoperiert, und nach einigem hin und her mit entleerten Batterien hat N seinen Pkw zur Überbrückung bereitgestellt, und ab da lief der Motor dann auch:

Das wirklich Gute ist nun, dass das Antriebsaggregat bei Erreichen der Betriebstemperatur nicht mehr selbsttätig seinen Dienst quittiert. Offenbar gibt es einen Zusammenhang zwischen Zündverteiler und Motorabsterben – interessante Erkenntnis. Auch erwähnenswert ist der Umstand, dass es gestern zu keinem Austreten von Flüssigkeiten aus dem GT 40 kam 😀😀😀.

Das nächste und für heute letzte Foto ist ein Insider, und bleibt aus gutem Grund unkommentiert:

Zu guter Letzt habe ich mich dann tatsächlich entschlossen, die im rear clip einlaminierten Radhauserweiterungen doch zu spachteln, und das Erscheinungsbild bei geöffneter Motorhaube wertiger erscheinen zu lassen – let the good times roll 😏.

Später mehr,

Udo