Build log, 22.06.19

Da nun im angehenden Sommer die Urlaubs- und Veranstaltungszeit naht, und am GT40 im Juli nicht wirklich viel passieren wird, stand gestern die Abholung der lackierten Karosserieteile auf dem Programm – Menschen sind eben doch nur Jäger und Sammler 🤗.

Beim Autovermieter hatte ich auf dem Transporter bestanden, mit dem ich die Teile schon zum Lackierer gefahren habe: der rear clip passte mit je einer Handbreit links und rechts quasi saugend auf die Ladefläche, und ich wollte mit den frisch lackierten Teile nichts riskieren. Gesagt, getan, hier zwei Impressionen:

Am besten lagern die sperrigen Teile dort, wo sie hingehören, also habe ich flugs die Scharniere an front und rear clip angeschraubt, und zu dritt war die Montage an den Rahmen erträglich:

Auf den ersten Blick ist durch die 40 Grad C im Trocknungsofen nichts Nachteiliges passiert, die Teile sind zumindest montierbar (jaja, die Ansprüche sinken). Auf den zweiten und dritten Blick sehen die Teile am Fahrzeug verbaut wie ein Traum aus, und ich glaube, dass ich den quasi-Camouflage-Anblick aus der Vergangenheit nicht übermäßig vermissen werde.

Die Spinne ist noch auf dem Transport- und Lackiergestell verschraubt …

… da deren Montage, harmonierend mit dem Cockpit, etwas mehr als die am 22.06. verbleibende Bauzeit erfordern wird.

Anschließend beginnt dann das, was landläufig unter Arbeiten mit einem Bausatz verstanden wird: Teile anschrauben und anklemmen, und fertig ist die Laube 😁.

Später mehr,

Udo

Build log, 15.06.19

Keine spektakulären Fotos heute, dafür aber ehrliche Hausmannskost.

Zu Beginn habe ich erste Teile von R abgeholt (was man hat, das hat man). Dann war wieder eigenes Schaffen gefragt:

Ich dachte, dass das Einsetzen der Trennscheibe zwischen Motorraum und Fahrgastzelle ein Klacks sei (eine schallisolierende Einfachmakrolonverglasung), ist es aber nicht!!!!

Mick hat die Öffnung auf der Waagerechten nicht parallel ausgeschnitten, niemand weiß warum. Darum passt meine Scheibe nicht, sondern muss leider neu bestellt werden:

Um nun wenigstens ein einziges Erfolgserlebnis zu bekommen, stand Gewichtsreduzierung an der Anbindung des rear clips an (ist in jeder Brigitte und Petra und fit for fun ein Riesenthema). Hier vorher (rechts) und optimiert (links):

Um die geradezu fantastische Gewichtsreduzierung zu verdeutlichen, hier der Spanbeweis:

Viel mehr außer dem Entlüften der Bremsen gibt es nicht mehr zu berichten.

Am Donnerstag (Feiertag) muss ich endlich das Cockpit herrichten, weil ich am Samstag die lackierten Karosserieteile von R abholen werde. So eine Anspannung 😉😉😉

Später mehr,

Udo

Build log, 08.06.19

Heute noch einmal zum Start einige Impressionen aus der Lackierwerkstatt, in der R wieder gezaubert hat:

Zurück in der eigenen Werkstatt, standen weitere Arbeiten an der Belüftungsanlage an („an der Anlage an“, that’s German 🤨). Da seitliche und Frontscheibenausströmer unterschiedliche Durchmesser aufweisen, habe ich mir selbstverschweissendes Isolierband (schweissen ohne Aufschmelzen, Sachen gibts) besorgt, und die beiden Schläuche miteinander verbunden:

Nach getaner Arbeit sind dann die Frontscheibenausströmer noch mit dem Cockpit verklebt worden, so dass ich in der kommenden Woche die Endmontage der Belüftung vornehmen kann, wenn, ja wenn da nicht solche Dinge wie mit den Stoßdämpfern passieren: die Hinterräder standen zu tief, und ich wollte gerade die hinteren Stoßdämpfer höher schrauben, als N mir mitteilte, dass die an der Vorderachse montierten Federn einen größeren Durchmesser als diejenigen der Hinterachse aufwiesen. Da nun die Achslast auf der Hinterachse unstrittig größer als die der Vorderachse ist, war die Entscheidung leicht zu treffen, nämlich dass die vorderen Federn zur Hinterachse gehören, und vice versa.

Das nun bedeutete die Demontage der Stoßdämpfer vorne und hinten, was zwischenzeitlich wie eine Rückkehr in das Jahr 2017 anmutete (hier noch ein wirklich fantastischer Blick auf die Abgasanlage, also doch 2019):

Wie es schon im Radio dieser Tage heisst: am Ende wird alles gut (der Hinterwagen steht jetzt 25mm höher), aber zwischendurch ist es oft echt Sch…, so war auch hier: am Arbeitstagesende war die Welt wieder halbwegs in Ordnung.

Die Restarbeiten entpuppen sich bei ehrlicher Analyse eher zu einem Arbeitsberg, und da die Lackiererei bald fertig ist, sollte der Berg in Bälde irgendwie kleiner werden. Der Wille ist da, beschränkt sind nur die Möglichkeiten …

Später mehr,

Udo

Build log, 01.06.19

Das Ende des letzten logs ist der Beginn des heutigen (die letzten werden die …) – hier die Lüfter in Einbaulage, rechts erkennt man die Pedallerie:

Um Kollisionen mit Lenkung und Pedallerie zu vermeiden, habe ich mit Kabelbindern (ohne die hält kein Bausatz) für Freigang gesorgt:

Schon am Freitag habe ich die letzten Teile der Abgasanlage von W aus H-C abgeholt, und heute mit Montagepaste am Motorblock montiert. Das Ganze ist aufgrund der kurzen Topfzeit der Paste fast in Stress ausgeartet, aber am Ende wird alles gut (nur dazwischen ist es machmal echt seltsam):

Schliesslich und endlich sind dann noch die Spannfedern montiert worden, und nun ist die Abgasanlage wirklich fast fertig, und kann bei jeder Gelegenheit bei geöffnetem rear clip der Öffentlichkeit präsentiert werden:

In der Früh habe ich noch R aufgesucht, der wieder gezaubert hat: alle Karosserieteile von innen perfekt lackiert …

… und der geneigte Leser erkennt schon die Aussenfarbe in der Bildmitte – windveil blue metallic. Das folgende Bild zeigt die Spinne …

… und das letzte die Schweller beim Trocknen:

Wenn bloß die Restarbeiten nicht mehr Zeit benötigen als die Trocknung der panels 😳.

Später mehr,

Udo