Wie im letzten log angedeutet, und da ich zum Flexen und Schweißen aktuell keine überbordende Motivation verspüre, schreibe ich heute über Arbeiten mit Schaltern, Anzeigen und Blechen.
Konkret geht es um notwendige, aber im 1964er Falcon (obwohl es doch das „Sprint“-Modell ist 🙁) elektrische Betätigungseinheiten im Cockpit. Die Originalteile haben es übrigens aus Gewichtsgründen nicht in die engere Wahl geschafft. Hier das Cockpit mit Instrumentenblende und neuem Zündschloss (passt ohne Anpassung, seltsam):

Rechts neben der Blende, dort wo Platz für ein Radio vorgesehen ist, soll nun ein rennmäßiges Etwas entstehen. Also habe ich erst einmal ein Layout erzeugt, um alle Elemente auch unterbringen zu können:

Damit war die Form und Größe des zu erstellenden Trägers definiert, und ich konnte ein erstes Pappmodell schnitzen:

Das Gute Stück wird zum Fahrer geneigt sein. Dies ist zwar anspruchsvoller in der Herstellung, sieht aber besser als eine gerade Kiste aus und bietet darüber hinaus auch noch funktionale und ergonomische Vorzüge. Das Layout war rasch auf das gekantete Aluminiumbleche übertragen …

… und gebohrt und gefeilt:

Toll, oder was? Wenn ich wieder Spaß am Flexen haben werde, muss die Radioöffnung ein Stück vergrößert werden, demnächst.
Um den späteren Kabelsalat wenigstens notdürftig zu verstecken, sind links und rechts am Träger zwei Deckel entstanden – soviel Gewicht muss sein:

Die Deckel werde ich mit diesen Haltern demnächst befestigen:

Und nun der große Augenblick, nach provisorischer Montage der Schalter und sonstiger Anzeigegeräte:

Das Ganze macht auf mich, bei aller Bescheidenheit, einen sehr motorsportähnlichen Eindruck. Mal sehen, was B dazu meint, der die elektrische Montage und Inbetriebnahme übernehmen wollte 😬.
Später wieder mehr Flexen,
Udo





























