Build log, 28.08.21

Zunächst habe ich B beim Umzug geholfen. Durch anhaltendes Dummanstellen und Imwegstehen wurde ich am Nachmittag dieser Aufgabe entbunden, und konnte noch versuchen, mich am Falcon zielgerichteter zu betätigen.

Die Befestigung der Auspuffgummis in der Mitte ging flüssig von der Hand:

Die Montage der Handbremsleitungen scheiterte an zwei Umständen:

1. der obere Bowdenzug stammt vom Mustang, und es gilt eben nicht für alle Teile: Mustang = Falcon. Das Ding passt also nicht.

2. durch die neue Abgasanlage mit „X“ bleibt für die unteren oder hinteren Bowdenzüge kein Raum mehr. Noch ein schlagendes Argument.

Am Sonntag wird das Studium von Anhang K (in der neuen Version 2021) bestimmt eine Alternative aufzeigen, was die Handbremse betrifft.

Zumindest räumlich ähnlich ist der Getriebequerträger angeordnet. Hier habe ich ein Rechteckrohr 60x20x3 erstanden, und schon einmal grob die Zielkontur ermittelt:

Die Profilhöhe geht in das Widerstandsmoment ja kubisch ein, also sind die angedeuteten Aussparungen gar nicht sooo schlimm.

Von weiteren, akrobatisch anspruchsvollen Szenen, die sich im Rahmen der Rolltorreparatur ergaben, darf ich aus versicherungstechnischen Gründen nicht berichten.

Später mehr Geheimnisvolles,

Udo

Build log, 27.08.21

Um gleich an den vergangenen build log anzuknüpfen: beim tip-top sauberen Motorenprüfstand und dem GT40 gibt es motorenseitig nichts Neues, das Ding läuft noch immer nicht. Heute gab es einen Anruf, in dem berichtet wurde, was alles nicht funktioniert, und wie der Plan aussieht. Mein Vertrauen ist noch immer groß.

Demzufolge war viel Zeit, am Falcon weiter zu arbeiten, mehr spezifisch ausgedrückt: die Abgasanlage benötigt eine Fertigstellung.

Deren linke Seite war ja fast fertig, mit Ausnahme des Umstandes, dass die Verrohrung gefährlich nah am Gummilager der Blattfeder entlang lief. Also habe ich die Bögen wieder getrennt, den Winkel am jeweiligen Rohrende angepasst, alles wieder geheftet, und fertig.

Die Fertigstellung der rechten Seite begann vorne, und nach Lückenschluss dann dieses phantastische Zwischenergebnis (muss ja mal gesagt, beziehungsweise geschrieben werden):

Von einem professionellen Rennwagen auf den ersten (und vielleicht zweiten) Blick nicht zu unterscheiden, vor allem für Laien nicht 😉.

Weiter nach hinten vorgearbeitet, sind hier Vor- und Endschalldämpfer verbaut erkennbar:

Der Getriebehalter wird noch benötigt, da die Befestigung des Endschalldämpfers noch nicht montiert ist, und hier dann das heutige Bastelergebnis:

Auch hier gilt, wie immer: Respekt, wer‘s selber macht, und so schlecht sieht das Ergebnis ja nun wirklich nicht aus 😊. Ob der zulässige Schalldruck unterschritten bleibt, ist weiterhin ungewiss, aber derzeit nicht ergründbar.

Später mehr unergründbare Geschichten aus Westfalen,

Udo

Tidy up log, 21.08.21

Da es beim Motorenprüfstand in der vergangenen Woche so klinisch sauber war, und B demnächst in der Scheune Einzug hält, haben wir (N, F und T) uns heute für eine Grundreinigung samt Verschrottung entschieden, der log wird trotz neun Stunden Arbeit sehr kurz ausfallen.

Berichten kann ich eigentlich lediglich über eine große Menge Unrat …

… nicht nur in der Mulde, sondern auch davor:

F hat die dankenswerte Aufgabe übernommen, dies alles sach- und fachgerecht entsorgen zu lassen.

Fotos aus dem Innenbereich möchte ich heute vorenthalten, da es in der Scheune noch immer nicht wie beim Motorenprüfstand aussieht, aber wir arbeiten daran.

Später mehr Zweckoptimismus,

Udo

Build log, 14.08.21

Bevor die Arbeiten an der Abgasanlage für den Falcon fortschreiten konnten, galt es noch, einen lange vereinbarten Termin mit dem GT40 wahrzunehmen, dessen Motor immer noch wie der sprichwörtliche Sack voller Nüsse läuft. Das Ziel lag nur zirka fünfzig Kilometer entfernt, und so habe ich die Reise ohne Trailer gewagt (B ist sicherheitshalber mit einem Alltagsauto hinterhergefahren) und das Ziel erreicht:

Auf diesem Motorenprüfstand sollen dem V8 nun Manieren beigebracht werden – ich bin gespannt, wie das ausgeht.

Zurück am Falcon, zurück beim Stahlbau. Die hinteren Schalldämpfer, die ursprünglich vorgesehen waren, erwiesen sich als zu groß. Die kleinere Variante gestattet nicht nur bessere Abgasführung, sie ist auch leichter, und wird bestimmt für einen noch regelkonformen Schalldruck sorgen.

Der Vorschalldämpfer ist unten links zu sehen, in der Mitte ist der neue Hauptdämpfer erkennbar, samt Rohrführung in Form eines einhundertundsiebzig Grad Bogens. Die Halterungen habe ich schon angeschweisst, und die entsprechenden Löcher im Fahrzeugboden markiert. Verschraubt aus der rückwärtigen Perspektive sieht es so aus …

… und von schräg vorn ergibt sich dieser Eindruck:

Unschwer erkennbar verfolge ich das Ziel, die Abgase seitlich vor dem Hinterrad ausströmen zu lassen, was tatsächlich gelingen könnte:

Die Bodenfreiheit ist noch gegeben, und das ganze Ensemble sieht echt nach Endstufe aus, zumindest nach meiner Meinung:

Eventuell muss ich den Rohrbogen noch ein wenig verlängern, aber das sind kleine Fische 🐟🐠🐡.

Später mehr Anglerlatein,

Udo