Build log, 30.10.21

Die Auflösung der Frage des gestrigen build logs ergibt sich wie folgt: Aufhören, wenn es morgen auch noch weitergeht. Die Zerlegung des GT40 Getriebes ging solange weiter, bis der Übeltäter gefunden war:

Am Schiebesitz zum Betätigen des ersten und zweiten Ganges hatte sich auf der Verzahnung Material aufgeschoben, wodurch ein Verschieben des benannten Sitzes unterblieb (wenigstens ist irgend etwas defekt, und ich habe mir die fehlerhafte Betätigung nicht nur eingebildet oder durch Fehlbedienung provoziert. Optimisten sehen im Negativen eben das Positive 🤓). Der Wermtstropfen: den Schaden habe ich offenbar selbst verursacht, beim Herunterschalten vom fünften in den vierten (oder doch zweiten) Gang. Da war etwas mit Vorsicht und Porzellankiste, lese ich morgen nochmal nach.

Was sonst noch geschah: das Rückschlagvevtil in der Kraftstoffringleitung ist eingebaut …

… und ist optisch eine Bereicherung, hoffentlich auch funktional.

Ferner konnte ich, Vorsicht Fahrzeugwechsel, die Headers am Falcon demontieren, wobei ich unter Mitwirkung N‘s auch noch gleich für Freigängigkeit der Schrauben zum Zylinderkopf gesorgt habe (dies geschah durch Verwendung von Hammer und Schlageisen, um die Abgasrohre lokal an die Erfordernisse anzupassen bzw. umzuformen 🔨💪).

Und dann waren da noch die beiden Facetklackerpumpen, die B noch elektrisch montiert hat, und die ich dann in den GT40 eingebaut habe:

Das schwarze Metallrohr oben ist die untere Schubstrebe, der schwarze Schlauch im unteren Bildteil ist die Saugseite zwischen Tank und Pumpe. Die Funktionsprüfung ergab: ohne Motorbetrieb und im Stand liefen beide Pumpen, und es trat kein Kraftstoff aus. Herz, was willste mehr?

Später mehr Wollenswertes,

Udo

Noch ein P.S.: das ist eine Aussicht, oder?

Builg log, 29.10.21

Da ja das Getriebe des GT40 seinen Dienst ohne operativen Eingriff nicht weiter tun wollte, mussten zunächst einige Anbauteile am Hinterwagen entfernt werden. Wesentliche Baugruppen waren Schalldämpfer, Antriebswellen, Stabilisator, Querträger und natürlich die Getriebelager:

Dieser Zustand war etwa zur Mittagszeit erreicht, und da ich mit dem eigentlichen Getriebeausbau auf B‘s Einsatz warten wollte, konnte ich die Zwischenzeit mit anderen nützlichen Dingen zubringen. Zum Beispiel mit dem undichten Wasserkühler, bei dem sich während der Nordschleifenbefahrung (oder passierte es im Stau auf der A3?) unschöne Verfärbungen auf der rechten Seite eingestellt haben:

Da ein Neukauf eines Kühlers nicht auf meiner Wunschliste steht, stellt sich die Frage, ob mein geschätztes 2K-Flüssigmetall hier hilft. Die Zukunft wird es zeigen.

Keine Fragen gab es bei der Notwendigkeit, zumindest die linke untere Kraftstoffpumpe auszutauschen. Die verbaute Fünfbarpumpe gedachte ich gegen eine robuste Facet-Klackerpumpe auszutauschen, die in der Cobra schon mehrfach auf die Förderung aus leerem Tank ohne Nachwirkungen reagiert hatte.

Erst einmal war ein neuer Halter zu bauen, my favourite thing. Der Erstentwurf, hier zu sehen …

… hätte ein großes Drehmoment auf die Verschraubung am Rahmen ausgeübt, und wurde folgerichtig gegen eine Evolution ausgetauscht:

Für die Ansaugung, unten, belasse ich es beim Gummischlauch mit Schlauchklemme (natürlich ABA aus Schweden (nein, mir ist kein „B“ durch die Lappen gegangen)), und der Auslass geht über Dash 6 nach oben zum Catchtank.

Der Tag ging mit dem ausgebauten …

… und später noch teildemontiertem Getriebe zu Ende. Aufhören, wenn es entweder schwierig wird, oder wenn es am schönsten ist, das war tatsächlich die Quizfrage.

Später mehr Ratespiele,

Udo

Build log, 23.10.21

Alles fing heute sehr euphorisch an. Zuerst konnte ich den Blinkerschalter am Lenkrohr befestigen ….

… und nun ist bei richtiger Verkabelung (nicht mein Ding) auch der Richtungsanzeiger realisierbar. Dann habe ich noch das Gelenk am Kupplungspedal angebracht:

Die Innengewinde zur Anbindung der Fangbügel der Türen waren meinerseits vor dem Lackieren nicht abgedeckt, daher also war Nachschneiden angesagt:

Die Schalter rund um das Cockpit sind ebenfalls erweitert worden:

„E“ steht für Betätigung des Feuerlöschers, nur mal so. Ob der Warnblinker benötigt wird, ist offen, derzeit.

Der Instrumentenzusatzträger (😬) ist ebenfalls schwarz lackiert und vormontiert, wieder einmal ein Traum in schwarz und rot:

Der Starterknopf ist auf B‘s Empfehlung in den Instrumententräger verlegt worden, siehe oben.

Soviel Licht, da ist natürlich der Schatten nicht weit. Am GT40 stand die Reparatur des Startschlosses an (done) sowie der linken Scheinwerfereinstellung (vorerst ebenfalls). Sehr leider sind aktuell weder der erste noch der zweite Gang des Getriebes einlegbar. Daher ist B‘s Anweisung: Demontage. Ich freue mich schon, da Unverhofft oft kommt, und allen Plänen einen Strich durch die Rechnung macht.

Später mehr Halbweissheiten,

Udo

Build log, 22.10.21

Für diejenigen Leser, die den log am vergangenen Samstag vermisst haben (soll es geben, habe ich gehört), sei geschrieben, dass ich mit dem GT40 erste Runden auf der Nordschleife gedreht habe. Anfahrt am Samstag, einige Touristenfahrten im Porsche mit B, und dann im Morgengrauen am Sonntag die Aufstellung:

Die Profifotografen können selbst begrenzte Fahrkenntnisse stimmungsvoll umsetzen:

Hoffentlich verstoße ich mit den den Fotos nicht gegen das Urheberrecht – die Zukunft wird es zeigen ⚖️.

Was alles nicht so ganz am GT40 funktioniert hat, verrate ich später. Trotz Allem war es great fun.

Zurück in der Scheune (oder Werkstatt, großspurig). Für heute hatte ich mir den Einbau der Feuerlöschanlage in den Falcon vorgenommen. Da der Behälter auf der rechten Seite vorne stehen soll, und ich mir die Option auf Mitnahme eines Beifahrers oder Co-Piloten nicht „verbauen“ wollte, ist der Sitz auf der rechten Seite zur Anprobe mitgekommen:

Der natürlich in schwarz gehaltene Behälter hat dann hier seinen neuen Wohnort gefunden …

… und sieht fast fertig montiert so aus:

Erkennbar sind mehrere interessante Dinge:

1. der montierte Bowdenzug in schwarz, der die Betätigung der Feuerlöschanlage von aussen gestattet (wehe dem, der …)

2. die Montage des Aluminiumhandschuhfachdeckels (ohne Handschuhfach dahinter 🙄), und des Sicherungskastens davor

3. das Aluminiumrohr, dass vom Löschbehälter zu den beiden Düsen im Fahrgastraum führt

Final für heute die Löschanlage aus anderer Perspektive, nämlich „under dash“:

Finalfinal fiel die Entscheidung (😟), die Betätigung der Feuerlöschanlage aus dem Innenraum in das Dashboard zu integrieren. Der rote Griff unterhalt des vorderen Querträgers des Überrollkäfigs (oder des vorderen Überrollkäfigquerträgers) ist hier noch zu sehen:

Später mehr kurze Wörter,

Udo

Build log, 15.10.21

Erst einmal kommen wir zum Wareneingang, ordentlich verbucht:

Kenner erkennen (daher übrigens der Name), dass es sich um eine OMP Feuerlöschanlage für den Falcon handelt, in der Hoffnung, dass dieses die sinnloseste Investition meines Lebens sein wird.

Auf alle Fälle gebraucht wird das auf dem Foto unscheinbare Teil auf dem Ausgang des Lenkgetriebes, nämlich Teil 38564, das, obwohl es für 1965er Mustang bestellt, perfekt auf 1964er Falcon passt.

Auch von mehr als fünfzig Jahren war Ford Motor Company der Plattformgedanke offenbar nicht fremd (Volkswagen hat das 30 Jahre später als Kosteneinsparung erkannt, immerhin).

Die Haubenscharniere hatte ich im letzten log erwähnt, und hier sind die Leichtbaudinger:

Die Befestigungen des Wasserkühlers konnten ebenfalls schon angebaut werden, siehe hier:

Die Schrauben sind auf Leichtbaulänge eingekürzt, jedes Gramm zählt. Für den Ölkühler gilt selbstredenend oder auch -schreibend aus Gleiche:

Der dritte und für heute letzte Wareneingang war in Sachen Abgasanlage zu verbuchen, die vom Wolframinertgasschweissen abholbar war. Der Verbau war ein wenig anstrengend, aber durch Mithilfe von N und B (ich habe zugeschaut, interessiert) machbar:

Das sieht doch richtig nach Endstufe und Racecar (forward as backward) aus, oder?

Schliesslich möchte ich noch auf den Ausgang der Abgasanlage hinweisen, ebenfalls racing-like:

Später mehr „look alike“, oder „be alike“,

Udo

Build log, 09.10.21

Beim Durchforsten des Internets bin ich darauf gestoßen, dass Teil 38564 nicht in meinem Besitz oder Zugriff ist, und dass dieser Umstand für das seltsame instabile Verhalten des Lenksäule verantwortlich zeichnet. Ein Schuldiger ist nun schon einmal gefunden, der Rest wird sich finden, sozusagen.

Nach diesem Erkenntnisgewinn stand der Zuwendung auf andere Herausforderungen nichts mehr im Wege, und so führte der Weg in Richtung Befüllung der Bremsleitungen, mit diesem Produkt:

Der Siedepunkt liegt sehr nahe am Schmelzpunkt von Eisen 🤥, und wurde daher als geeignet empfunden, und verfüllt. Ausserdem steht dreimal „Racing“ auf dem Behälter, also scheint das für meinen Zweck geeignet.

Die gute Botschaft nach dem Befüllen ist, dass die hinteren Bremsleitungen zunächst dicht sind, die vordere linke auch, und die vordere rechte fast 🤨. Die Bördelung der Leitung im Übergang zum Bremsschlauch schien mir schon bei Herstellung grenzwertig, und die Grenze war tatsächlich überschritten. Ein Zwischenstück war schnell gebaut, und zunächst ist die Bremse ohne Leckage zu betätigen, dank N‘s tatkräftiger Mithilfe:

Im Anschluss ging es an die Montage des Kraftstoffpumpenmoduls, um diesen neumodischen Begriff einmal zu verwenden. Das bereits in früherer Ausgabe vorgestellte Teil wird vor dem Tank verbaut, und mit Masseleitungen gegen Masselosigkeit oder -armut geschützt (ideal für alle die, die die neueste Brigitte-Diät auf dem Programm haben):

Schlussendlich sind die Haubenscharniere am Falcon befestigt worden, und auch die vordere Abschleppöse:

Geplant ist, dass die Abgasanlage vom WIG-Schweissen bald zurückkommt, und montiert werden kann, und dann kann der Falcon demnächst wieder auf eigenen Rädern stehen.

Später mehr Eigenständiges, und Eigenwilliges,

Udo

P.S.: was ich ganz zu erwähnen vergaß: der DMSB als deutsche FIA Vertretung hat das Zertifikat für den Käfig gesendet ☺️:

Build log, 08.10.21

Das Scheibenwischergestänge war das Ziel des heutigen Verbaus. Nach Durchschreiten einer nicht korrekten Möglichkeit der Montage zeigt dieses Bild das, was es sein soll:

Unter dem Cockpit sieht es ebenfalls aufgeräumt und richtig zusammengebaut aus:

Die Lenksäule und deren Verkleidung war ebenfalls noch nicht montiert, momentan schaut es folgendermaßen aus, wobei ich zweifele, dass das so gewollt ist:

Ernsthaft überlege ich mir, ein Paar Black & White Aufkleber zu beschaffen, mal sehen 🤔.

Final habe ich mich dann noch mit dem Vorderwagen auseinandergesetzt, und angebaut, was mir vor die Augen kam. Das Ergebnis hier:

Zur Befestigung der Blinkerleitungen muss das alles wieder demontiert werden, aber immerhin ist schon einmal klar, wie der Zusammenbau aussehen wird (Vorfreude, bald ist Weihnachten).

Später mehr Freude, und vielleicht Götterfunken,

Udo

Build log, 02.10.21

Nachdem nun die wesentlichen Aufgaben am Unterboden des Falcons erledigt waren, konnte die Abgasanlage demontiert und auf den Weg zum versierten WIG-Schweisser gebracht werden:

Das antiquierte Etwas Mitte rechts ist N‘s Hilfsrahmen des Minis 🙄.

Dieses hier ist ein Rechteckprofil, das demnächst seinen Dienst als Leichtbauverstärkung für die Handbremsaufhängung antreten wird:

Da der modifizierte Drehpunkt der Handbremsmimik nun im einfachen Bodenblech angebracht ist, meinte B, dass ich ein Stück Flachstahl als Verbindung zum Bodenquerträger verbauen könnte 😕. Flachstahl ist naturgegeben eine Gewichtsverschwendung, und dieses Ding kann mehr, ist leichter und sieht besser aus 🙂:

Leider, oder vielleicht nicht, verschwindet das Teil demnächst unter dem Fahrersitz.

Das ist vom Rain Light nicht zu behaupten, dessen Aufgabe es ja gerade ist, Sichtbarkeit für Überholende bei schwierigen Sichtverhältnissen zu erzeugen (ich werde das Teil wohl dringend benötigen):

Von aussen betrachtet, sieht das sehr einfach und schlicht aus, während die Befestigung auf der Innenseite alle meine Kenntnisse in Punkto Halterbau erforderten:

Das Ergebnis aus einem ein Millimeter dickem Aluminiumblech ist nicht beschämenswert, sondern kann stolz der Welt gezeigt werden.

Auf dem vierten Bild ist übrigens noch der grau lackierte hintere Stoßfänger erkennbar, den hoffentlich niemand anstoßen wird.

Da mir die Motivation für die Anschlüsse der Pedallerie abhanden gekommen war (in der nächsten Woche gibt es auch noch Tage), schien mir die Befestigung der beiden externen Bowdenzüge für Not-Aus und Feuerlöscher ein lohnendes Vorfeierabendprojekt zu sein:

Der ursprünglich vorgesehene Verbauort für den Feuerlöschzug erwies sich als nicht durchführbar, weswegen dieser erst einmal mit schwarzem Verschlussstopfen verschlossen ist. Vielleicht kann ich einen den beiden obligatorischen Aufkleber darüber kleben, vielleicht nicht.

Später mehr Unbestimmtes,

Udo

Build log, 01.10.21

Am Tag des Notrufs („110“) ging es am Falcon ohne Notfälle vonstatten, solch ein Glück. Die Bremsleitungen waren noch zu montieren, zunächst der Anschluss zur rechten Scheibenbremse:

Auf der linken Fahrzeugseite fehlten die Anschlüsse zwischen Bremsventil und Hauptbremszylinder. Dazu ist dieses Gebilde entstanden, das zwei Vorgänger hatte, die leider nicht geeignet waren, um verbaut zu werden:

Was auf den Bildern wie wahllos gebogen aussieht, entpuppt sich verbaut im Fahrzeug als das Gewollte:

Im zweiten Bild ist auch die zweite Bremsleitung zu sehen, wie gut. Von oben gesehen:

Da nun das Ventil und die Leitungen im Radhaus angeordnet sind, in dem es staubig, feucht und steinig ist, habe ich dieses Abschirmblech gebaut:

Einer Eingebung folgend, die mir Zweifel streute, dass der Schaltmechanismus mit Getriebequerträger und/oder Abgasanlage kollidieren könnte, fand ich den Einbau des Schaltgestänges für zielführend, bevor es zu spät wäre (was es ja eigentlich selten ist). Glücklicherweise – von Können würde ich hier nicht sprechen wollen – ist alles kollisionsfrei:

Auch mit Abdeckung strahlt alles Harmonie aus:

Am Nachmittag bin ich noch zu G gefahren, der den Falcon-Motor fertig gestellt hat, und zum Probelauf geladen hatte:

Wie vom Könner zu erwarten, sprang der 289er an, als habe er nie etwas anderes gemacht. Respekt 👍🏻.

Später mehr weniger Respektables,

Udo