Build log, 22.10.22

Das Getriebeöl habe ich nach ein paar Minuten simulierten Fahrbetriebes auf Böcken nochmals getauscht, was sich wohl als richtig erwies, da am Magneten umfangreiche Spanansammlungen stattgefunden hatten.

Im realen Fahrbetrieb vor der Scheune trat dann noch eine Undichtigkeit am zweiten, austauschbaren Ölfilter auf, der allerdings behoben werden konnte. Alles Andere, soweit bewertbar, funktionierte, und so kann der Falcon am kommenden Wochenende auf den Trailer geladen und nach Zandvoort gefahren werden, so der Plan.

Das gute Stück habe ich dann noch gereinigt, und in die Scheune gerollt:

Erkennbar sind auch die Säulen der neuen Hebebühne, die B und N montiert haben. Ich habe mich da herausgehalten, weil ich anderenfalls bestimmt nur der breiverderbende Koch gewesen wäre.

Später mehr Weises aus der Sprüchekiste,

Udo

Build log, 15.10.22

Die Internetsuche war recht erfolgreich, ich konnte Dichtungsrollen der Dicke 0,25 Millimeter erstehen, und diese für die T10-Anwendungen ausschneiden. Das Ergebnis am (seitlichen) Deckel (das T10 ist ja kein Toploader) dann hier:

Der Rest des Tages ist unter anderem mit der Jagd nach geeigneten Shimsscheiben, der mehrfachen De- und Montage des Getriebes, sowie dem aufregendem Einbau des Getriebes und der übrigen Anbauteile, wie Querträger, Abgasanlage und Kardanwelle, vergangen. An dieser Stelle sei (nicht nur wie auf dem Parteitag einer großen Partei heute) allen Mitwirkenden, also B, S, S, und N, für deren selbstlose Mitwirkung am heutigen Baufortschritt zutiefst gedankt 👏.

Nach so viel Bauerei noch ein Profifoto vom Ring am vorletzten Montag:

Gut, oder?

Später mehr sehr Gutes,

Udo

Build log, 08.10.22

Hoffentlich Erbauliches habe ich heute zu berichten. Zunächst einen Rückblick auf die Nürburgring Grand Prix Strecke am Dienstag, mit dem GT40. Open Pitlane, viel Fahren, alles ohne technische, wohl aber mit fahrerischen Problemen, eine Sache fehlendes Trainings:

Angereist war ich schon am Vorabend, an dem sich der Durchgang vom klassischen in das heutige (nicht-klassische?) Fahrerlager recht stimmungsvoll derart darstellte:

Am Wochenende dann ging es zurück zu den Getriebeanomalitäten des Falcon, welches ja in üblen Geräuschen geendet war. Die Demontage und B‘s Fachurteil zeigten eine Axialverschieblichkeit, die bei Lastwechseln zu den Störgeräuschen und zum Spanabhub führten.

In G‘s Werkstatt alles demontiert, hinreichend philosophiert und gerätselt ging es über diesen Zustand …

… und zu diesem …

… bis zur Erkenntnis, dass leider eine einzige Dichtung unauffindlich war.

Morgen ist Internetshoppingtag, mal sehen, was noch so alles wegmuss.

Später mehr Dienliches im Sinne der Allgemeinheit,

Udo

Build log, 01.10.22

Die Sache mit der Theorie, im letzten log thematisiert, hat sich wieder einmal als wenig praxisnah erwiesen. Das frisch im Falcon eingebaute Getriebe ließ im ersten Gang sehr vernehmbare Geräusche erkennen, die niemand hören möchte, und die eine nennenswerte Spanentwicklung innerhalb des Getriebes zur Folge hatten. Also geht das T10 in der kommenden Woche nochmals zu G zurück, hoffentlich final, bis ich irgendwann ein neumodernes Ersatzprodukt aus den U.S.A. erstehen werde.

Der geplante track day auf der Grand Prix Strecke Nürburgring wird also ohne den Falcon passieren, dafür mit dem GT40, wie schon am letzten Sonntag in Meppen:

Dort ist übrigens alles gut gelaufen, mit neuem Belag und neuer Streckenführung.

Die frisch erstandenen 550M15 Dunlops für den Falcon passten auf der linken Seite hinten nicht so richtig in das Radhaus …

… weswegen eine Radhauserweiterung für mehr Raum sorgte:

Hier noch der Falcon, mit Hinterrad montiert, aufgebockt für die nächstwöchentliche Getriebedemontage:

Das kommende Ziel für einen lauffähigen Falcon lautet „Ende Oktober“.

Klingt einfach, könnte es auch sein.

Später mehr einfach Kompliziertes,

Udo