Build log, 24.06.23

Endlich wieder Bauzeit, nach all dem Urlaub und sonstiger Fehlzeiten.

Anfangs fühlte ich mich in der mir bekannten Umgebung etwas unwohl, und konnte nach wenigen Minuten erkennen, weshalb mich dieses Gefühl beschlichen hatte: jemand hatte meinen Spezialfrontcliphalter für ein anderes Fahrzeug missbraucht, quasi skandalös:

Nachdem ich über diesen Frevel hinweggekommen war, konnte die Arbeit losgehen. G war eigens aus S angereist, um das Ventilspiel am Falcon einzustellen, da Mitte Juli der nächste Einsatz ansteht:

Danach konnte ich mich dem GT40 widmen, der mich/uns in der kommenden Woche nach Le Mans fahren soll. Der Einsatz im front clip (nostril) endet auf der Hälfte des Lüfterdurchmessers, also sozusagen in dessen Mittelpunkt. Dies hat zur Folge, dass etwa fünfzig Prozent der erwärmten Luft, die die Lüfter ansaugen, an die Umgebung abgegeben werden, und dass die restlichen fünfzig Prozent unterhalb des front clips landen, und dann als Temperaturerhöhung ihren Weg in das Cockpit finden, was wiederum die Temperatur dort erhöht, was im Winter angenehm ist, im Sommer jedoch eher als lästig empfunden wird.

Meinem Copiloten H wollte ich diesen Missstand jedenfalls nicht zumuten, denn während zirka zehn Stunden Fahrzeit nach Le Mans sollten die äußeren Umstände so weit wie möglich auf Komfort gestellt sein.

Also bestand die Aufgabe, diese unerwünschten Luftstrom in das Fahrzeuginnere zu unterbinden. Zu diesem Zweck hatte ich Aluminiumblech der Dicke einskommafünf Millimeter erstanden, und zweckdienlich bearbeitet. Was einfach klingt, war zumindest für mich als Laien einigermaßen kompliziert, aber am Ende doch machbar. Hier zwei Aufnahmen, die als Beleg dienen:

Erkennbar ist eine Art Schottwand, die unterhalb der Nostrilöffnung endet, und den erwärmten Luftstom sicher über das Fahrzeug hinwegleiten wird, und für eine wohlige Kühle im Cockpit des GT40 sorgen wird. Soweit meine Wettervorhersage für den Moment.

Später mehr Unberechenbares,

Udo