Um zumindest eine Fahrzeugbaustelle abzuschließen, habe ich das vermeintlich kürzere Thema gewählt, nämlich den Falcon wieder fahr- und vor allem renntüchtig zu bekommen.
Dazu wurden neue Radbolzen und -muttern geliefert, und Erstere habe ich dann in den Flansch der Steckachse eingepresst:

Die Muttern sind ebenfalls neu, nur mal so zur Information für den geneigten Leser.
Alles wieder um die frisch montierte Trommelbremse eingebaut (im Sitzen auf dem Boden eine Herausforderung für die Wirbelsäule) ergab sich dieses wirklich ansehnliche Ensemble:

Schwarz matt ist die nach wie vor ultimative Lackierung für Felgen.
Nun sind mir auf dem Weg dahin allerhand Missgeschicke passiert. Zunächst war mir entgangen, dass die neuen Radbolzen am Bund einen größeren Durchmesser als die Moserdinger aus den U.S.A. haben, und als Folge davon habe ich mir beim Befestigen der Räder die Trommelbremse per Fest- oder Presssitz auf eben diese Radbolzen gezogen. Alles wieder demontiert, die Radbolzen nach innen geschlagen, Löcher in der Bremstrommel aufgebohrt, und nochmal montiert, war dieses Problem behoben.
Und dann habe ich noch eine Mutter irgendwie schräg auf den Bolzen aufgesetzt, oder es befand sich Schmutz in der Mutter oder auf dem Bolzen – wie auch immer, Bolzen- und Mutterngewinde wurden in Mitleidengeschaft gezogen – wie peinlich 🙇♂️.
Unter Mitwirkung M‘s, und weil das sprichwörtliche Kind sowieso im Brunnen lag, haben wir mit 1/2“ das Gewinde nachgeschnitten …

… und alles wieder zusammengebaut. Es geht eben nichts über geeignetes Werkzeug, das zwei Millimeter Abstand zu den Nachbarbolzen zeigte. Weil es soooo schön ist, zeige ich das Ergebnis nochmal …

… und verabschiede mich mit dem üblich optimistischen „später mehr“,
Udo
















