Championship ceremony blog, 25.11.23

Dass die Saison 2023, das Fahren betreffend, endgültig zu Ende ist, läßt sich an der Meisterschaftsfeier ablesen (bauen und schrauben geht selbstverständlich auch nach Saisonende, oft ist es vonnöten).

In der Goodyear-Lounge am Nürburgring tagte die FHR, und S und ich waren angemeldet. Pokale gab es wie auf dem Jahrmarkt, und die Sponsoren hatte für Getränke gesorgt:

Das hübsche Stileben hat natürlich mehr als nur einen einzigen Verursacher 🤥.

Da ich in 2023 nur als Gast gestartet war, konnte ich am regulären Klassement nicht teilnehmen, aber man hat mir und einigen anderen den DMSB-Ehrenpreis verliehen:

Wodurch mir die Ehre zuteil wurde, ist bis zum heutigen Zeitpunkt unklar (Mitleid, seltsames Auto, Motivation für 2024?), und nachzufragen habe ich mich nicht getraut, aber vielleicht kann ich etwas dazu im www erfahren.

Später mehr Detektivisches,

Udo

P.S.: das Wetter war eifeltypisch, mit Temperaturen um den Gefrierpunkt, Schnee und Nebel. Die Nacht im Camper haben wir gut überstanden, nur so am Rande.

Build log, 18.11.23

Die Fordaufkleber am Falcon waren während der Woche getrocknet, letzte Stellen habe ich noch bearbeitet (dort, wo noch Wasser zwischen Blech und Aufkleber verblieben war, klebte es natürlich nicht), und alles passt. Einmal in Flow, fanden noch drei Rennstreckensticker ihren Platz am vorderen linken Fender (klingt besser als Kotflügel, meine ich):

Okok, Zandvoort habe ich nur eine halbe Stunde lang geschafft, danach gab es ja die Probleme mit dem Getriebe, aber der ganze Aufwand der An- und Abreise rechtfertigt auf alle Fälle den Aufkleber am Falcon.

Damit der Wasserpegel im Fußraum bei nächster Regenfahrt zumindest hinnehmbar bleibt, war die Behandlung des Windlaufes oben unabdingbar. Mit abtupfbarer Dichtmasse (im Gegensatz zu Silikon ist das Ensemble auch wieder demontierbar) habe ich eine recht ansehnliche Dichtung hingezaubert:

Alternativ wäre der Verbau eines Dichtsatzes aus den U.S.A. möglich gewesen, jedoch habe ich dieses Mal Kosten und Aufwand dafür gescheut.

Als Nächstes steht am Falcon der Wechsel von Reifen, Getriebe- und Motoröl und eine allgemeine Verschraubungsinspektion an, die allerdings später stattfinden wird.

Den frisch lackierten Halter für die Bowdenzugschaltung am GT40 ist wieder verbaut, und ich gewinne nach mehreren Einstellversuchen den Eindruck, dass der Motor für die Feineinstellung laufen sollte, und ich Zeit, trockenes Wetter und fachkundige Hilfe an Bord haben sollte. Alles das konnte ich nicht vorweisen, also ist dieser Job erst einmal aufgeschoben, nicht aufgehoben.

Final habe ich mich dann noch ein wenig mit dem alten T10 beschäftigt, das ich zwar nicht fahren, aber vielleicht meistbietend verkaufen werde:

Tachoantrieb und Lager montiert, die Rollen für die Lagerung des vierten Ganges mit Assembly Goo eingesetzt, nahte auch schon wieder der unverdiente Feierabend.

Später mehr Arbeitszeitverkürzung,

Udo

Build log, Karnevalsstart 2023

Narren überall, aber ich bin vermutlich auch nicht besser, eventuell graduell anders. Der seit dem Sommer wartende GT40 hat heute nun endlich die Fertigstellung der Halterung für die Schaltbowdenzüge erhalten, original verschweisst und verzapft von Pallhuber und Söhne (zum Einhundertsten muss soviel Ehrerbietung nun mal sein).

Links das Neuteil, rechts die ursprüngliche Variante. Sieht anders aus, und wird auch wohl anders funktionieren. Hoffentlich besser 🤨.

Am GT40 gab es nicht mehr so viel zu tun, also habe ich mich dem Falcon zugewandt. Die Arbeit geht eben nicht aus.

Zunächst ist das Bodenblech unter der Pedallerie entfernt worden, hier stand Wasser wie im Fluss. Also habe ich ein Loch in die Bodengruppe gebohrt, und die potentiellen Hochwasserstellen mit Mike Sanders Dingsbumsfett abgesichert.

Dann stand wieder einmal schöner Wohnen und Fahren auf dem Programm: im Internet hatte ich oldfashioned Aufkleber erstanden, und die haben N und ich versucht, auf dem Falcon anzubringen. Versuch macht kluch:

Ob das alles so hält, verrate ich im nächsten log. Schließlich ist bald Weihnachtszeit, die Zeit der Überraschung.

Später mehr Unerwartetes,

Udo

Track log, 04.11.23

Um das Thema „Üben“ wieder aus dem letzten log aufzugreifen, habe ich mich heute mit dem Falcon in Richtung Meppen aufgemacht, um meinen persönlichen traurigen Rundenrekord ein wenig zu pimpen.

Morgens war es zwar trocken, aber der Track rutschig als ob Regen gefallen sei. Zweimal habe ich mich nach der Start-Ziel-Geraden (wenn dies für Meppen überhaupt eine zutreffende Vokabel ist) gedreht, einmal mit Kiesbettkontakt, aber es ist alles gut gegangen.

Wie von Geisterhand gedreht, lief es nach der Mittagspause besser, mehr Grip, keine Dreher (das ist übrigens nicht mein singuläres Empfinden, andere Mitstreiter berichteten ebenfalls von der heilsamen Wirkung der einstündigen Fahrruhe ab 12:00). Siesta ist eben doch kein falsches Ding.

Hier noch ein Beweisfoto:

Ab 15:00 war Niederschlag vorhergesagt, also habe ich um 14:50 den Falcon auf dem Trailer verstaut. Eine weise Entscheidung, denn um 15:00 setzte Regen ein.

Die Rückfahrt kenne ich mittlerweile auswendig, war also ein sogenannter Klacks.

Soviel zum Saisonende 2023 😧.

Ab März 2024 geht es wieder los, dazwischen warten gewisse Restarbeiten an Käfer, Cobra, GT40 und Falcon. Wenn die Zeit dazu mal ausreicht …

Später mehr Zeitmanagement,

Udo

PS: meine Bestzeit konnte ich von 2022 ausgehend um zwei Sekunden auf 1:43 reduzieren. Wenn ich so weiter mache würde (Konjunktiv), dann wäre ich im Jahr 2073 bei drei Sekunden Rundenzeit. Lineare Algebra habe ich nie verstanden …