Der Saisonbeginn naht mit großen Schritten, und in Anbetracht meines eher behäbigen Arbeitstempos hielt ich es für angemessen, den Falcon für das neue Jahr schon Ende Januar vorzubereiten.
Geboten wurde der Einbau der Del-A-Lum bushing & shackle kits, die ich zusammen mit den Blattfedern zwar erstanden, aber aus verschiedenen Gründen, die auch mit der FIA zu tun haben, noch nicht eingebaut hatte. Aufgabe der Teile ist es, die Blattfedern am Rahmen zu befestigen – soweit, so einfach. Das Bild zeigt, worum es geht:

Die beiden großen blauen Zylinder (eigentlich sind das Lager) sitzen vorne in der Blattfeder, die beiden kleineren hinten in der Feder und im Rahmen verpresst. Warum der ganze Aufriss? Angeblich federt es dann besser (mit den aktuell verbauten PU-Lagern wird der Begriff „Starrachse“ neu definiert), und das Kurvenverhalten soll ebenfalls auf ein bisher unbekanntes Niveau gehieft werden.
Nun verhält es sich mit Toleranzen von Drehteilen (blaue Farbe) und Schmiedeteilen (Blattfeder im unteren Bildteil) dergestalt, dass beide nicht zwingend miteinander harmonieren müssen. Dieser Umstand kam auch bei mir zur Anwendung, und so haben B und ich die blauen Teile schnell zur Nacharbeit zum W3 getragen.
Hier noch eine Impression mit Hebegerät:

Es verblieb noch ein wenig Restzeit, und so konnten wir das wide ratio T10 Getriebe noch ausbauen, und den Durchmesser der Mitnehmerscheibe der Kupplung messen und an Milestones Motorsport übermitteln: dort entsteht gerade ein neues close ratio T10, mit Aluminiumgehäuse, Komponenten von Roltek, Richmond Gear und solchen aus niederländischer Herstellung. Close ratio bedeutet, dass der aktuelle dritte Gang näherungsweise die Übersetzung des zukünftigen zweiten hat, und dass der neue Dritte schön dazwischen liegt. Das wird ein Spaß, mit viel Schalterei beim Fahren.
Später mehr weihnachtliche Vorfreude,
Udo