Build log, 30.03.24

Zum Glück fiel das Arbeitsende mit dem Erreichen der gesetzlich zulässigen Maximalarbeitszeit zusammen, solch ein Glück. Aber eines nach dem anderen.

Der Tag begann mit einer Einkaufstour durch Ostwestfalen, da die Bestände für die Bremsflüssigkeit der Wahl nur verstreut zu haben waren. An der Scheune angekommen, habe ich dann flugs das im Fahrzeug befindliche Getriebeöl gegen neues ersetzt. Kein Abrieb zu erkennen, J hat also wie ein Profi gearbeitet.

Danach stand die Demontage des Beifahrersitzes sowie der zugehörigen Gurte an, dann innen einmal feucht durchgewischt, und Wasserablauflöcher in die Türen gebohrt (das sich dort angesammelte Wasser hat freudig seinen Weg in die Freiheit gefunden).

In Vorbereitung auf den noch anstehenden Austausch der Bremsflüssigkeit habe ich im Anschluss die vier Räder demontiert:

Die Flüssigkeit auf dem Boden ist wirklich Regenwasser aus den Türen.

Der Austausch der Bremsflüssigkeit unter Zuhilfenahme von Druckluft ging fast problemfrei vonstatten, aber eher beiläufig fiel B der vorzeitige Verschleiß der Radlager vorne rechts auf. Nach kurzer Analyse stand mit Wassereinbruch die Ursache fest, und ich habe mich zur nächsten Rundfahrt in Ostwestfalen aufgemacht: R hatte Ersatzlager in der Werkstatt, also habe ich mir die ausgeliehen:

Das vermeintliche Ende des Arbeitstages bestand darin, noch „gerade eben“ die Funktion der Bremsen nach Austausch eben derer Flüssigkeit zu verifizieren. Das erschütternde Ergebnis war, dass an den Vorderrädern leider keine Bremswirkung zu verzeichnen war, was der Funktion des Fahrzeuges extrem abträglich sein würde.

Auf die Uhr habe ich nicht geschaut, als dieses Bild entstand …

… aber um 21:40 stand der Falcon wieder auf dem Trailer. Die noch nicht ganz geklärte Ursache für die Fehlfunktion der Bremse war der sich nicht bewegende vordere Zylinder im Hauptbremszylinder, der aktuell wieder seinen Dienst versieht. Ich gehe davon aus, dass das so bleibt.

Später mehr Optimismus,

Udo

Track log, 24.03.24

Season opening, wettermässig mehr season closing. Die FHR Test- und Einstellfahrten boten trotz Regen-, Hagel- und Schneeschauern auch eine halbe Stunde mit fast trockener Strecke.

Neben dem neuen Getriebe (ein Traum) traten die sonstigen Verbesserungen (Reifen, Lagerung der Blattfeder, Schubstrebe vorn, Anti-bumpsteer-kit) weniger in Erscheinung, haben sich aber bestimmt gelohnt 😉.

Ein kurzer Blickfang in die Box …

… und etwas für die Ohren:

Ein einziger winziger Dreher wäre noch zu berichten, und der Rest des Tages war zumindest nicht zu trocken.

Später mehr Weinkunde,

Udo

Track log, 24.03.24

Season opening, wettermässig mehr season closing. Die FHR Test- und Einstellfahrten boten trotz Regen-, Hagel- und Schneeschauern auch eine halbe Stunde mit fast trockener Strecke.

Neben dem neuen Getriebe (ein Traum) traten die sonstigen Verbesserungen (Reifen, Lagerung der Blattfeder, Schubstrebe vorn, Anti-bumpsteer-kit) weniger in Erscheinung, haben sich aber bestimmt gelohnt 😉.

Ein kurzer Blickfang in die Box …

… und etwas für die Ohren:

Ein einziger winziger Dreher wäre noch zu berichten, und der Rest des Tages war zumindest nicht zu trocken.

Später mehr Weinkunde,

Udo

Build log, 16.03.23

Die Sache mit dem Laden der tiefenentladenen Batterie im GT40 über Nacht wäre beinahe nach hinten losgegangen, da der Energieträger am Sonntag Nachmittag, dem geplanten Termin für die erste Ausfahrt in 2024, unschöne Geräusche von sich gab, die in erster Näherung an das Braten in einer Pfanne erinnerten. Das gute Stück ist also Geschichte.

Noch auf dem Rückweg (als Beifahrer natürlich) habe ich eine neue Hawker bestellt, gestern eingebaut und samt Fahrzeug probegefahren. Zusammengefasst läßt sich feststellen, dass die behobenen Baustellen Wasserkühler (kühlt und ist dicht), Schaltung (schaltet die Gänge) und Batterie (stellt Energie für Anlasser und sonstige Verbraucher bereit, und wird hoffentlich von der Lichtmaschine geladen) bis auf Weiteres funktionieren.

Damit zurück zum Falcon. Der DMSB hat für Regenrennen tatsächlich Avons zugelassen, und ich konnte nicht widerstehen, und habe einen Satz CR6ZZ in der Dimension 205/70R15 erstanden. Profilseitig sehen die Avons (stehend) im Vergleich zu den Dunlops (liegend) eher wie Geländereifen aus, im Regen sicherlich förderlich:

Unglücklicherweise jedoch weisen die Avons einen Durchmesser auf, der größer als der der Dunlops ist. Für meine Schweller im Falcon bedeutete dies eine Kollisionsgefahr (immer war ein Abstand zwischen Schweller und Reifen von mindestens zwei Millimeters zu messen) …

… und da wir es nicht mit einem Starrkörpersystem zu tun haben, habe ich die Schweller links und rechts (gleichmäßig, immerhin ist das Fahrzeug in diesem Sachverhalt also symmetrisch) eingekürzt:

Geschnitten, geschweißt, gespachtelt, geschliffen und lackiert, wird dieses Malheur in der Zukunft nur mir und euch Lesern auffallen.

Später mehr Geheimes und Vertrauliches,

Udo

Build log, 09.03.24

Heute lagen keine Großtaten an, aber auch im Kleinen gibt es viel zu tun.

Ein Helmhalter ist etwas, das in Falcon noch fehlte, und im Rennsportshop gab und gibt es ein gewichts- und preisleichtes Produkt. Der vorgesehene Rohdurchmesser beträgt 37-40mm, wobei alles über 37mm „mit Anpassung“ passt. In meinem Fall (Rohre des Überrollkäfiges 40mm und 45mm) musste ich den Halter ein wenig im Innendurchmesser erweitern, bis dann eine passgenaue Situation herbeigeführt werden konnte:

Sehr hübsch und funktional, finde ich.

Anschließend habe ich den Falcon innen und außen gereinigt, und mich an der Form und Sauberkeit erfreut.

Der GT40 steht nun seit September vergangenen Jahres auf der Stelle, also ist Fahrbereitschaft dringend geboten.

Aktuelle Baustelle war die Entlüftung des Catchtanks, aufmerksame Leser werden sich erinnern. Die Öldose, die die finale Entlüftung des Catchtanks übernehmen soll, habe ich am Fahrzeug befestigt, und mit einer Goodrichverschraubung verbunden. Hier die Sachlage auf der Werkbank, oder wie das heißt:

Eingebaut sieht das noch besser aus:

Zur Probefahrt mit dem GT40 kam es nicht mehr, weil die Batterie aus unbekannten Gründen tiefenstentladen war. Das Ladegerät läuft über Nacht, morgen kommt es hoffentlich zur Probefahrt.

Später mehr Hoffnungsfrohes,

Udo

Build log, 02.03.24

Das Fahrwerk, ich würde trotz aller Einfachheit nicht von Fuhrwerk sprechen oder schreiben, war heute mit der Einstellung an der Reihe. An der Hinterachse ist ja nicht viel zum Verstellen gegeben, aber an der Vorderachse so Einiges. Hier ein Eindruck vor Aufnahme der Arbeiten:

Die Triangulationsdinger ließen sich am Hinterrad nicht anbringen (das schönste Radhaus ever hat eben seinen Preis, nicht nur beim Radwechsel), also hat M nur an der Vorderachse herumgestellt:

Hier nochmal im Detail:

Nach allerhand Hin und Her und Einstellen des bump-steer-kits (ohne Fotos), wurde ich motiviert, zur Feineinstellung neben Bremsen- und Lenkradfixierung hinter dem Volant Platz zu nehmen, da mein bescheidenes Gewicht immerhin einen Einfluss auf die Fahrwerkseinstellung hat (oder haben könnte). Mein Einwand, dass der Falcon kein neumodernes Rennfahrzeug sei, fand kein Echo, also habe ich mich der fachkundigen Mehrheit gebeugt und mich schlangengleich auf den Sitz manövriert:

Sturz 1,3 Grad, Spur 0, das sieht auf dem Papier schon einmal recht fahrbar aus.

Den Rest des spannenden Tages habe ich mit einer Probefahrt (🤫) verbracht, mit B‘s und N‘s Hilfe eine kleine Leckage behoben, und den Falcon erst einmal abgestellt.

Am nächsten Samstag steht eine Wagenwäsche an, und die Wiederinbetriebnahme des GT40.

Später mehr Ford,

Udo