Build log, 23.11.24

Die Sache mit der Planung, vor allem, wenn sie die Zukunft betrifft, ist ja bekanntermaßen schwierig, so auch in meinem Fall. Dennoch kann ich einige Planerfüllung berichten, und zwar folgendermaßen:

Den front fender konnte ich final anpassen, beim nächsten Mal gibt es noch Feinarbeit, und dann ab zu Ra zum Lackieren.

Im Anschluss stand die Demontage der Radlager den Steckachsen an, an denen Ro vorher tätig war, und einen 2,8“ Schrumpfring befestigt hatte:

Nun passen die Bremstrommeln hoffentlich ohne Verspannung auf die Hinterachse, und machen einem langen Leiden ein Ende. Ich jedenfalls bin sehr begeistert.

Hier noch ein Eindruck der Steckachse vor Montage des Kugellagers und des Schrumpfringes:

Zum Ausklang des Arbeitstages stand noch der Versuch an, die wirklich einmaligen FIA-Krümmer aus dem Auto herauszuoperieren. Die rechte Seite war willig …

… die linke überstieg meine samstägliche Motivation.

Samstage kehren immer wieder, wie es im Schlagerjargon heißt.

Später mehr Unsinn,

Udo

Build log, 16.11.24

Die Zeit tickt, also habe ich heute vergeblich versucht, im Hinblick auf den März 2025 (nur noch 3,5 Monate 😬) etwas auf die Kette zu bringen.

Die Anpassungsarbeiten am linken Front fender erlitten nämlich leider einen herben Rückschlag, da die laminierte Befestigung am Schweller abgebrochen war. Also habe ich die Arbeiten bei Null wieder aufgenommen.

Das Erfreuliche im Unerfreulichen: der fender ist länger in den Abmessungen als nötig, und so konnte ich durch Entfernen die Passgenauigkeit herbeiführen. Siehe Bild oben, hier ist tatsächlich Sauerkraut zuviel 🙂.

Dann konnte ich noch meine schweisstechnischen Kenntnisse unter Beweis stellen, und gleichzeitig ausbauen (solch ein Glück).

Der Motorblock wird nämlich an der Spinne unterhalb des Vergasers aufgenommen, nicht meine Idee, aber jahrzehntelang gängige Praxis. Das Adapterstück habe ich verschweißt und anschließend nett lackiert:

Wenn alles gut läuft (was zum ersten Mal passieren würde), könnte ich am Samstag die Steckachsen montieren, den Falcon auf die Bühne nehmen, und den Motor ausbauen.

Im wirklichen Leben dauert das wohl zwei bis drei Wochen, aber Optimismus ist ein hohes Gut.

Später mehr Güter(sloh),

Udo

Build log, 09.11.24

Team DeVille hatte in letzter Woche den linken front fender geliefert, und das Ding musste natürlich zuallererst angehalten werden:

Die Passgenauigkeit ist im Vergleich zum zuvor verbauten Produkt identisch, im guten (die grobe Form passt) wie im schlechten (die Anschraubpunkte an Schweller und A-Säule sind leider wieder nicht getroffen worden).

Glücklicherweise hatte ich noch Materialien für Laminierzwecke im Schrank, also Abfahrt:

G hatte sich ebenfalls in der letzten Woche bereit erklärt, den aktuellen Motor zu revidieren. Nach etwa fünfzig Stunden Rennbetrieb (beziehungsweise nach dem, was ich dafür erachte) ist das wohl das Gebot der Stunde (bei dem Gedanken, dass im März die Test- und Einstellfahrten stattfinden, überkam mich eine leichte Hektikattacke, die allerdings wieder abgeklungen ist).

Das Highlight der anstehenden, vorbereitenden Motordemontage konnte gestern noch mit Hilfe B‘s fast zum Abschluss gebracht werden, in Form des Krümmerausbaus:

Einmal mehr zeigte sich, dass die Evolution versäumt hatte, ein viertes Gelenk für die Finger vorgesehen zu haben, aber mit stoischer Geduld ging es auch mit dreien.

Später mehr Wissenschaftliches,

Udo

P.S.: mein Anruf bei Currie endete übrigens mit der Frage des netten Telefonmitarbeiters, ob ich denn nicht wüsste, das small bearing Achsen (die ich offenbar fahre) keine 2,8“ Bunddurchmesser für die Aufnahme der Bremstrommeln hätten, sondern 2,43“. Ich habe das Gespräch daraufhin resigniert abgebrochen, und eine Alternative Wahrheit bei R auf den Weg gebracht.