Track log, 23.03.25

Anreise im Regen, fahren im Trockenen, und vor dem Start kritische Blicke in den Motorraum:

Der komplett trockene Eindruck bzgl. Leckage hielt bis zum Tagesende, ein Traum.

Hier noch ein Beweisfoto von der NBR Grand Prix Strecke, auf der ich mich bis an 5.000 1/min Motordrehzahl herangetastet habe.

Die verbleibenden 1.000 dann in Hockenheim.

Später mehr Umdrehungen,

Udo

Track log, 16.03.25

Der revidierte Motor benötigt langsames Heranführen an 6.000 upm, also auf nach Meppen!

Die ersten Runden bei 3.000, die letzten bei 4.500, der Rest am kommenden Wochenende am Nürburgring.

Alles in Allem ist es gut gelaufen, die anfängliche Motorundichtigkeit hat sich irgendwie verflüchtigt – Magic.

Hier noch ein Beweisfoto:

Am kommenden Wochenende mit Regen.

Später mehr Abkühlung,

Udo

Build log, 08.03.25

Am Abend sagte B, dass es besser gelaufen sei, als gedacht. Jeder definiert Optimismus und Pessimismus für sich selbst.

Die Wahrheit ist: im Frühtau zu Berge zog ich zur Scheune, habe den Motor vom Trailer geladen …

… und an den Motorkran gehängt. Dann kam N vorbei, und ruckzuck war der Motor im Falcon. Dann noch die Re-Demontage: Krümmer, Stabilisator, Kühler, Anlasser, Zündkabel, Ölfilter, und noch dies und das.

Am späten Nachmittag dann der erste Probelauf, soweit so gut. Der Öldruckgeber hat die Überholung offenbar nicht überlebt, ein Neuer ist beantragt.

Am Ende des Probelaufes gab es eine Ölpfütze am Boden zu erkennen. Die hoffentlich gültige und endgültige Erklärung: die Schrauben der Ölwanne hatte G eher handfest angezogen. Nach dem Nachziehen ist vor dem zweiten Probelauf, währenddem alles dicht erschien.

Später mehr Erscheinungen,

Udo

PS: es fehlen noch kleinere Restarbeiten, und dann kann die Saison starten. Solche Vorfreude.

Build log, 01.03.25

G hatte den Plan, zugegebenermaßen ohne mir bekannte Absprache, geändert, und den gerissenen Zylinderkopf in der Zwischenzeit schweissen lassen, ich hoffe, dass der Schweisser den notwendigen Sachverstand hat. Der Zweck heiligt bekanntermaßen die Mittel, und so hatte G den Motor wieder zusammengebaut, allerdings mit den gebrauchten Zylinderkopfdichtungen. Errato capitalo, alles undicht, das weiß G eigentlich selber, aber sei es drum: Köpfe wieder demontiert, neue Dichtungen hinzu, Ventile wieder eingestellt, Wasser aufgefüllt, und Abfahrt:

Der Motor lief, bis das Wasser aus dem Kühler überlief (G‘s Meinung zufolge war der Kühlerdeckel nicht notwendig, was solange stimmte, wie die Wassertemperatur unter 100 Grad Celsius lag), und den Motor unmittelbar abgestellt wurde.

Am Montag werden nochmals die Ventile eingestellt, ein weiterer kurzer Probelauf steht an, und dann werde ich den Motor zum Falcon fahren. Das wird eine enge Kiste am Wochenende, zumal ich die frisch von R lackierten Stoßfänger und den front fender auch noch anbauen muss. Freizeitstress, selbstgemacht.

Später wieder mehr Entspannung,

Udo