Race log, 24.-27.04.25

Die Anreise nach Spa-Francorchamps am Donnerstag war eine echte Regenidylle, die bis zur Nacht als Dauerberieselung anhielt. Mein Coaching mit A. war also witterungsseitig gut gewählt, da mir Regenrennen bis dato im Erfahrungsschatz fehlen (die einzige Regenfahrt im Qualifying in Zandvoort war so unterirdisch, dass ich sie fast erfolgreich aus meinen beiden Gedächtnissen verbannt habe).

Mit Gegensprechanlage ausgerüstet hatten wir knappe zwei Stunden Zeit, um die Fahrt im Nass zu üben, und ich kann verraten, dass ich Erstaunliches erlebt habe: die wet lane hat Haftung, die dry lane ist wie Fahren auf Schmierseife. Der einzige Haken: das Fahren auf der wet lane fühlt sich komplett verkehrt an, auch wenn es erlebtermaßen nicht verkehrt ist.

Das erste Qualifying am Freitag war dann passenderweise die gelungene Mischung aus nass und trocken, meine Rundenzeiten erwähne ich aus gutem Grund nicht. Der zweite Versuch auf trockener Strecke am Nachmittag gelang mit der Bestzeit von 3:28, auch kein Ruhmesblatt per se.

Im ersten Rennen der HC65 am Samstag dann lief es mit 3:18 schon besser, im HC81 (neunzig Minuten mit drei Minuten Pflichtstop) und im zweiten HC65 waren die Zeiten konstant, einen positiven Ausreißer zu 3:17 gilt es zu vermelden und gibt Hoffnung. Interessant: die SuperSixties Falcons fahren zwischen 3:00 und 3:07. Und auch: auf Avons hatte ich im letzten Jahr 3:12 geschafft. Das Alles sind wichtige Informationen, von denen ich allerdings noch nicht weiß, was ich damit anfangen soll. Time will show.

Final noch einige Impressionen, denn ohne Bilder ist der log ja langweilig wie ein Bericht aus dem Kaninchenzuchtverein:

Hier noch ein Eindruck aus der Box, mit G, der ein geeignetes Banner ausgegraben hatte:

Ende Mai geht es in den Käfig der Löwen nach Zandvoort, keine Kaninchenjagd also.

Später mehr Bändigerei,

Udo

Build log, 19.04.25

Was im gestrigen log noch Befürchtung war, hatte sich heute als grundlose Schwarzmalerei erwiesen. Unter N‘s Beistand war das Ventileinstellen eine kurze Sache (etwa die Hälfte musste nachjustiert werden, also immerhin zirka acht Stück). Nach Tauschen der Ventildeckeldichtung sollte an dieser Stelle nichts anbrennen, natürlich im wörtlichen und zugleich im übertragenen Sinn. Hier das Beweisfoto:

Dann habe ich noch flugs den Falcon gereinigt, und den Co-driver seat samt Gurten eingebaut:

Damit wären die Vorbereitungen für das kommende Wochenende abgeschlossen, und es kann losgehen (nur im übertragenen Sinne natürlich).

Später mehr Loses und Festes,

Udo

Build log, 18.04.25

Selbstgemachter Stress geht so: am letzten Wochenende heimgekehrt, zwei Tage Zeit bis zur nächsten Veranstaltung, gepaart mit begrenzter Handfertigkeit, und der Puls geht nach oben.

Wieder einmal alles einfach und Stück für Stück: kurz vor Hockenheim hatte sich der Verstellmechanismus des Stützrades des Tailers (oder der Trailorstützradverstellmechanismus) gelöst, und das Stützrad war aus der Felge gesprungen. An der Reparatur habe ich nach einer Stunde resigniert, B hat es in zwei Minuten geschafft (irgendwas kann ich auch, aber was? 🤷‍♂️). Die vernieteten Felgenhälften habe ich nach Aufbohren der Niete verschraubt, und es sieht nicht schlechter aus als zu zuvor:

Zwischenzeitlich hatte ich einen Halter für den Transponder für die Rennen im www erstanden, und nach mehreren Versuchen derart befestigt (nicht meine Idee, aber dennoch gut):

Last and Least kann ich noch von der Gegensprechanlage berichten, für das anstehende Coaching in Spa sehr sehr hilfreich. Herzstück ist ein Schaltgerät mit Lautstärkeregelung, für deren Befestigung ich einen Halter aus Aluminium gebaut habe, während B irgendwelche Strippen verlegt hat (meine Arbeit ist immerhin sichtbar 😉):

Morgen steht folgendes an: Ventile einstellen, Beifahrersitz einbauen, und Wagen waschen. Das bekomme ich sicher locker hin, wenn die Sache mit den Ventilen nicht wäre.

Später mehr Dinge, die nicht sein sollten,

Udo

Race log, 12./13.04.25

Am Freitag Nachmittag ging es auf in den Süden, zusammen mit Hunderten anderen Osterurlaubsreisenden, auf nach Hockenheim zum ersten Rennen im Jahr. Entsprechend zäh gestaltete sich die Reise.

Am Samstag dann gab es das erste Qualifying, mehr FCY als fahren. Im zweiten Qualifying lief es besser, und ich konnte meine Bestzeit aus 2024 um schmale sechs Sekunden verbessern, immerhin.

Leider sind K‘s mit gebrochener Vorderachse ausgefallen:

Da mir aus Ausfallthema glücklicherweise erspart blieb, wurde ich automatisch Klassensieger:

Meine Bestzeit konnte ich auf knappe 2:22 verbessern, immer noch weit weg vom Gesamtsieger, aber ich nehme es weiterhin optimistisch und olympisch.

Demnächst in Spa habe ich nochmals einen Instruktor gewinnen können, um im Folgejahr in Hockenheim die 2:20 zu knacken.

Später mehr Rennen,

Udo