Build log, 29.11.25

Es standen die technischen Dinge an, die niemand sieht, und die doch sehr wichtig sind. In meinem Fall bedeutet das, dass beide Scheinwerfer ausgetauscht wurden, beide durch Steinschlag beschädigt. Zur Sicherheit habe ich durchsichtiges Klebeband (niemand sagt mehr Tesa) auf die Gläser geklebt – wenn es wieder steinschlägt, besteht jedenfalls kein unmittelbarer Handlungsdruck.

J der alte Rennhase hatte empfohlen, die Kugellager der hinteren Achsen jährlich zu erneuern. Seitens FoMoCo war das offenbar nicht vorgesehen, also mussten die Lager per Trennscheibe zerlegt werden:

Auch die Öle in Differential, Motor und Getriebe plane ich zu ersetzen. Das Öl im Differential ist für einen Wechsel definitiv nicht vorgesehen, es gibt nicht einmal eine Ablassschraube.

Im www habe ich eine Ölpumpe erstanden (black week), evtl. kann ich das Öl damit aus der Hinterachse absaugen, Neues wieder einfüllen, und Gleiches mit dem Getriebe veranstalten.

Die Hoffnung lebt am Längsten,

Udo

Build log, 15.11.25

Der Start zu den Vorbereitungstätigkeiten auf die Rennsaison 2026 wurde heute in der Mitte des Novembers gelegt. Pathetische Worte, die Taten folgten nur ansatzweise, da ich mich entschlossen hatte, zuerst etwas für die Optik des Falcon zu machen, bevor dann die eher funktionsbestimmenden Jobs an die Reihe kommen werden.

Konkret habe ich mich mit dem Frontgrill beschäftigt, der nach dem Schweißen immer noch so daherkam:

Am Ende der Oberflächenarbeit dann dieses, zumindest anders aussehende Bild:

Neben dieser nun behandelten Imperfektion war noch zu beklagen, dass der Grill insgesamt immer noch verbogen war, und der Form der Motorhaube nicht folgte:

Es lässt sich auf Fotos nicht einfangen, aber in Realität sieht alles nun viel besser und schöner aus als vorher 🤔:

Schlimmstenfalls bin ich die einzige Person, die den Fortschritt erkennt …

Später mehr Selbst- und Fremdwahrnehmung,

Udo

Track log, 07.11.25

Der MSC Langenfeld hatte zum Trackday nach Zandvoort geladen, und der Einladung sind wir (S, B und ich) gefolgt, was, das kann ich schon an dieser Stelle schreiben, eine rundum gute Idee war.

Die Anreise am Donnerstag verlief noch etwas holperig, aber um 22:00 waren Falcon in der Box, Trailer auf dem Parkplatz und Werkzeug ausgepackt.

Der Freitag dann war witterungstechnisch Endstufe, trocken, sonnig, nicht zu warm und nicht zu kalt. Eine Impression aus der Pitlane:

Positiv erwähnenswert ist auf alle Fälle das faire Fahren, ein paar Irre gibt es immer, aber die fielen nicht sonderlich ins Gewicht.

Ich selbst habe mich in den meisten Stints als Taxifahrer versucht, neben B hatte ich JP hatte ich zwei mir bis dato Unbekannte zu Gast, die über einen unerschütterlichen Optimismus zu verfügen scheinen – ich würde mich jedenfalls nicht freiwillig als Beifahrer in ein sechzig Jahre alten Autos setzen, dessen Fahrer samt Fahrkunst mir unbekannt sind 😉.

Alles ist gut gegangen, kurz vor der Mittagspause musste ich noch bemerken, dass die Befestigung am Ende der Lenkstange etwas lose war, klassischer Einbaufehler des Veröffentlichers. B konnte beheben, und so ging es bis zur Dämmerung weiter im Kreis:

Die Veranstaltung steht für 2026 auf der Vormerkliste.

Später mehr Vorausschauendes,

Udo

Build log, 01.11.25

Nach dem letzten betreutem Fahren durch A in Spa sprach er die Empfehlung aus, den Falcon an der Hinterachse (ich glaube, dass das sprachlich zwar quersteht, aber dennoch verständlich ist) zehn Millimeter tieferzulegen.

Um das zu realisieren, gibt es zwei mir bekannte Möglichkeiten: entweder durch Hinzukauf spezieller Blattfedern (teuer, lange Lieferzeiten, Möglichkeit des Nichtfunktionierens) oder durch Distanzieren von Achskörper und Blattfedern (meine Wahl, ich hatte schon vorher zwei zwanzig Millimeter Dicke Alublöcke verbaut).

Wer gut rechnen kann, kann die Dicke der neuen Blöcke gleich mit dem Taschenrechner ermitteln.

Hier der Ausgangszustand alt und neu:

Im bislang verwendeten rechten Block ist eine Flachsenkung für die Blattfederschraube und eine Innensechskantschraube für die Fixierung im Achskörper einzubringen. Also habe ich die Standbohrmaschine benutzt, um diesen Job zu erledigen.

Nun ist der neue Block im Ausgangszustand etwa fünfzig Prozent schwerer als der alte, was unter Leichtbauaspekten natürlich nicht anstrebenswert ist. Da ich sowieso schon mit der Bohrerei beschäftigt war und Aluminium sich vergleichsweise gut bearbeiten lässt, sind diese Racingdistanzstücke entstanden, leichter als die Ausgangsprodukte:

Ein Traum, in der Annahme, dass es zu keinen Kollisionsproblemen zwischen Rädern und Radkästen kommt. Time will show.

Eingebaut sieht es so aus:

Ein weiterer positiver Nebeneffekt der dickeren Klötze ergibt sich aus deren Geometrie: die vormals viel zu große Gewindelänge der insgesamt vier Spannbügel, die ich immer schon einmal kürzen wollte, passt jetzt auf einmal.

Später mehr Magie,

Udo