Build log, 20.12.25

Hier gibt es eine echte Premiere: der erste build log, bei dem ich selber nicht anwesend sein konnte und musste, und die Arbeit durch N und F erledigt wurde. Das ist Delegation auf allerhöchstem Niveau!

Während ich im nahen Münster weilte, erreichte mich N‘s Anruf, mit der Aussage, dass Werkzeug und Motivation vorhanden seien, um die Durchbrüche für die Luftzufuhr zum Vergaser und zum Hauptbremszylinder in das Frontblech möglichst spanarm einzubringen. Kurzentschlossen habe ich beiden freie Hand gelassen, mit einem Ergebnis, das ich besser hätte nicht machen können:

Ich überlege mir ernsthaft, dieses Geschäftsmodell auch auf die anderen offenen Arbeiten am Falcon auszuweiten, schließlich habe ich erfahren, dass Mitte März der erste Trackday der Saison ansteht.

Später mehr Top-Management-Practise,

Udo

Build log, 13.12.25

Da die vorhandene Bühne in der Scheune seit einiger Zeit gewisse Geräusche veranstaltet, und ich einen weiteren Absturz vermeiden möchte, habe ich mich zu einer Investition entschieden:

Die Bühne ist transportabel, sichtbar am Griff auch der rechten Seite, der an einen Hubwagen erinnert, und kann so ohne Fundament flexibel hin- und hergeschoben werden. Gute Sache das.

Das es alles funktioniert, beweist dieses Beweisfoto:

Der Trailer passt ebenfalls unter den Falcon, so dass die Türen geschlossen werden können, und es in nächster Woche wieder mit vollem Engagement am Ford weiter gehen kann. Wir schreiben schon Mitte Dezember, und langsam muss ich sprichwörtlich Gas geben, um den Einsatz Mitte März nicht zu verpassen.

Später mehr Halbangespanntes,

Udo

Build log, Nikolaus 2025

Das Jahr schreitet voran, und so auch die Umsetzung der Wartungs- und Verschönerungsmassnahmen beim Falcon.

Zunächst kann ich berichten, dass J den lang erwarteten Luftfilter geliefert hat. Im Gegensatz zu handelsüblichen Produkten saugt dieser Frischluft von außen und nicht aus dem warmen Motorraum an, und mit meinem thermodynamischen Basiswissen ausgestattet komme ich zu dem Schluss, dass eine höhere Temperaturdifferenz förderlich für die Motorleistung ist:

Da hat das Erlernte im Studium doch noch einen Sinn erzeugt.

Den Rest des Tages galt es, einen Ölwechsel im Differential und im Getriebe zu absolvieren. Ich verwende 85W140 und 80W90 und musste feststellen, das beide Produkte selbst bei moderaten Temperaturen Konsistenzen wie im Kühlschrank gelagerter Akazienhonig aufweisen. Zum Glück hatte N seine Mike Sanders Kochplatte am Start:

So wohltemperiert konnte meine neu erstandene Ölpumpe ihren Dienst ausführen, und ein Teil des Flüssigkeitswechsels ist schon mal Geschichte.

Die Steckachsen haben noch neue Rillenkugellager erhalten, und die Hinterradbremsen sind auch schon für den Rennbetrieb justiert.

Das war‘s für heute, aber später kommt mehr Austausch und Verschönerung, der Winter ist noch lang,

Udo