Build log, 24.01.26

Spiegelglätte auf den Wegen und Eiszapfen an den Fahrzeugen auf den Straßen waren kein Hindernis für einen weiteren Bautag am Falcon, denn es ging um die Abgasanlage, für den einen oder anderen Leser ein überraschendes Thema. Zwei Gründe für mein Ansinnen kann ich anführen. Erstens die lädierte Optik des rechten Endrohres (Spa Francorchamps) und zweitens der Umstand, dass der Schalldruck aus den Endrohren sich mehr oder weniger direkt in Richtung Messsonden bewegt. An einigen Rennstrecken (Zandvoort) reicht das als Grund für schwarze Flaggen, was den Fahrspaß doch recht verkürzt.

Aber der Reihe nach: zunächst stand die Demontage der hinteren Teile der Abgasanlage an, und das Abtrennen des deformierten rechten Endrohres:

Im Hintergrund sind zwei 90-Grad-Rohrbögen zu sehen, die sich hier jetzt im Vordergrund zeigen:

Das Ansinnen war es, Adapter zu erstellen, die den Schalldruck ablenken, statt seitlich gerade heraus besser nach hinten und nach unten. Das rechts im Bild erkennbare Produkt habe ich bereits verkürzt und nach Ausführung der gleichen Modifikation am linken Bogen ist alles bei M auf dem Schweisstisch gelandet.

Am Ende des Bautages sieht die Variante der Abgasanlage für die geräuschkritischen Strecken so aus (flankierend kommt noch ein Stück Siebrohr in die Rohrführung, die natürlich nicht sichtbar und auch noch nicht eingebaut ist):

Ehrlich geschrieben bin ich mir, was die Ästhetik betrifft, nicht sicher, ob das Ganze zu einer Verbesserung beiträgt, aber die Rohrbögen sind durch die geraden Endstücke jederzeit zu ersetzen.

Später mehr Geschmacksfragen,

Udo

Build log, 17.01.26

Nach der Weihnachtspause ist und war es an der Zeit, wieder Fahrt aufzunehmen und den Falcon rennfertig zu bekommen.

Den neuen Luftfilter hatte ich ja schon vorgestellt, allerdings verheimlicht, dass dieser mit der Motorhaube dann kollidiert, wenn der one inch spacer zwischen Ansaugbrücke und Vergaser installiert bleibt.

Nach Austausch mit J, der sich für den Verbleib eines spacers aussprach, habe ich ein halbes inch dickes Produkt erstanden und eingebaut. Wie soll ich es ausdrücken, etwa, dass die Kollision weniger geworden ist? Klingt wie halbschwanger, und ist deswegen kein Zustand. Um einen solchen zu erzeugen, musste eine größere Freimachung in das Verstärkungskreuz der Motorhaube eingearbeitet (oder besser: herausgearbeitet) werden:

Dass dazu zahlreiche Iterationen notwendig waren, mag die Leserschaft glauben, oder auch nicht. War aber so.

Mit Ansaugschlauch aufgesteckt ergibt sich diese Ansicht aus einem gewissen Abstand:

Da sich der Beginn weiterer Grossbaustellen zeitlich nicht mehr lohnte, habe ich mich noch mit dem Steinschlagreparaturkit beschäftigt, da mir irgendwo und irgendwann jemand Steine auf die Windschutzzscheibe katapultiert hatte. Hier der Baustand nach dem Auftragen der Flüssigkeit, die jetzt nur noch mittels UV-Strahlung auszuhärten ist.

Da Sonnenbescheinung gerade nicht geboten wird, kommt nur die künstliche Variante infrage.

Nach dem log ist vor dem log, in der kommenden Woche geht es weiter.

Rückblickend stelle ich fest, dass bis zum Saisonstart noch einiges zu tun ist, also heißt es demnächst „Attacke“.

Später mehr Sprüche,

Udo