Da ich mich noch vom donnerstäglichen Trackday ausruhen musste, ist heute nicht viel, aber viel optisch Wertvolles zu vermelden.
Für den HTP fehlte die Bremstrommel hinten im Bild, hier korrigiert:
Dann war noch etwas Energie übrig, um die in Stoßfängerfarbe erstandenen, einhundert Millimeter breiten Streifen auf die Kofferraumklappe zu applizieren. Zur Orientierung diente dieser Tesastreifen …
… und am vorläufigen Ende, im Wesentlichen durch N aufgebracht, dann dieses Racingergebnis:
Schneller wird der Falcon dadurch vermutlich nicht, sieht aber so aus.
Es gibt solche Tage, voller Aktion (nicht Aktionismus) und Tatendrang, und am Ende steht: wenig, oder nichts. Der heutige Tag war so ähnlich. G war angereist, um den offenbar undichten Simmerring am Motorausgang des Falcon auszutauschen, was bedeutete: Getriebe samt Querträger ausbauen, Glocke ebenso, Simmering entfernen und ersetzen:
Oben der Motorblock ohne Getriebe, Glocke und Kupplung. Früh übt sich, wer das demnächst schnell wiederholen mag.
Das Ende vom Lied: der Motor könnte die Undichtigkeit verloren haben, aber das Getriebe hat offenbar gefressen, aufgrund Ölmangel (wer dafür wohl verantwortlich ist?). Also hat G das Getriebe mit zu sich genommen, und ich kann es in der kommenden Woche abholen 👍🏻.
Den Rest des Tages habe ich mit dem Kraftstoffaustritt rechts des GT40 verbracht. Nach halber Demontage des Fahrzeuges wurde es unter Aufsicht B‘s klar, dass nur der Tankeinfüllstutzen nicht vollständig(🤓) verschraubt war, und dass nach befestigen der vorhandenen Schrauben alles wieder dicht war.
Trotz einigem Zauderns ist der erste Einsatz des Falcons fernab der neuen Heimat über die Bühne gegangen, und es war vielleicht zwar nicht bühnentauglich, aber trotzdem ein Erlebnis. Aber der Reihe nach:
F hatte erfreulicherweise in der Vorwoche noch die Spur (geht nur an der Vorderachse) eingestellt, und B war beim finalen Schrauben- und Mutternfestigkeitscheck am Start (erstaunlich, dass es immer noch nicht ganz ordnungsgemäß befestigte Verbindungen zu beklagen gab), so dass ich den Falcon mit N‘s Hilfe am Mittwoch auf den Trailer laden konnte.
Motorenbauer G wollte sich den ersten Einsatz ebenfalls nicht entgehen lassen, und so ging es am Donnerstag nach viel Unterstützung zum neu gestalteten Circuit Meppen (der neu gestaltete Bereich allerdings war nicht bespielbar, da sich der Asphalt bereits auflöst 🙁, und nun erst noch repariert werden muss).
Hier ein Beweisfoto direkt nach der Ankunft:
Nach dem Abladen fand sich eine UNF-Mutter auf dem Trailer, was mich dazu bewegte, den mitgebrachten Wagenheber zu betätigen und eine improvisierte Unterbodeninspektion durchzuführen. Das Ergebnis war ✌️.
Die ersten Runden á 20 Minuten bin ich, um erst einmal ein Gefühl zu bekommen, moderat gefahren, weswegen mich der Veranstalter fragte, ob ich mich in der langsameren Gruppe 1 nicht wohler fühlen würde. Dieses Ansinnen habe emotionslos zur Kenntnis genommen, und sah mich nachfolgend mit wildgewordenen Fiat 500, Abarths und leergeräumten Polos auf der Rennstrecke (auch nicht wirklich langsamer als die Fahrer in der ursprünglichen Gruppe 2).
Erfahrung hilft, und die zweite und dritte Session lief viel besser, so dass ich die Haftgrenzen der Dunlops schon einmal erfahren konnte, in doppelter Hinsicht.
Zwei kleine Vorfälle galt es noch zu reparieren: die Bremslichtbetätigung mit einer Zugfeder zwischen Schalter und Pedal war längenmäßig anzupassen, ein eher kleiner Fisch. Schon spannender war der Umstand, das während der Fahrt plötzlich die Kupplungsbetätigung ihren Dienst verweigerte. Im dritten Gang konnte ich mich ins Fahrerlager retten, und nach kurzer Analyse war klar, dass die Betätigungsstange, die mit zwei Winkelgelenken verbunden ist, leider nur noch über eine Mutter (statt deren zwei) verfügte. Da muss ich wohl, wie bei uns in der Werkstatt zum guten Ton gehörend, die verlustige Mutter nicht ganz fest angezogen haben 🤷♂️.
Nachdem ich fast alle Teilnehmer nach einer M10-Mutter nachgefragt hatte, konnte doch noch einer ausgemacht werden, der eine solche in seinem Werkzeugwagen dabei hatte. Nach erfolgtem Wiedereinbau hat der Falcon den gesamten Trackday anstandslos absolviert (was ich als vollen Erfolg auf der Habenseite verbuche):
Am Samstag packe ich ein Kästchen mit Muttern, Schrauben und Scheiben zusammen, metrisch und zöllig, denn es gilt die alte Weisheit: Ersatzteile, die man dabeihat, werden nie benötigt 😉.
Dieses Mal ist der log kurz, und hat mit bauen nichts zu tun. Es ging am Wochenende nach Spa zu den Classics.
Hier das Beweisfotos, vor der Fahrt auf dem Track mit Eau Rouge im Hintergrund:
Was kann ich sonst noch mitteilen? Bis auf den Umstand, dass der rechte Tank trotz Reparatur mit Fachpersonal leider immer noch nicht entleert wird, ist alles gut gelaufen.
Heute dann doch nicht mono, auch nicht triple, aber duo. Zuerst die von M unter vermutlich vielfältigen Flüchen montierten und gewuchteten Dunlops, die nicht nur teuer und mit schwachem Grip, sondern auch mit größtmöglicher Unwucht ausgestattet sind:
Gewichte aussen sind Maß der Wahl, es geht schliesslich um Funktionalität. Um die Montage der Hinterräder überhaupt erst möglich zu machen, hatte B einen „Wagenheber“ mitgebracht, dessen Kurbel ich gegen eine angeschweisste Mutter mit SW22 oder 7/8“ ausgetauscht habe. Nun kann der Heber elegant zwischen Rahmen und Starrachse in Position gebracht werden, und durch Spreizung senkt sich die Starrachse, wodurch eben die Hinterräder montiert werden können (haben wir uns in Spa bei den Six Hours abgeguckt).
Der Falcon ist dann noch betankt worden, mit 20 Litern sind schon einmal ein Sechstel des Tankinhaltes geschafft (den Rest fülle ich auf, wenn es nicht mein gesamtes Taschengeld auffrißt):
Letzte Aktion am Falcon für heute: die selbstgebaute Verschraubung des Luftfilters habe ich gegen ein Kaufteil aus USA ersetzt. Es wird niemanden wundern, wenn ich berichte, dass die Gewinde nicht harmonierten, und ich die Verschraubung erst noch aufbohren musste. Aber schön sieht‘s aus, eventuell kann ich die Gewindestange noch ein klitzekleines Stück verkürzen:
Der übrige Tag gehörte dem Käfer, der a) eine Einstellung des Ventilspiels benötigte (hat größtenteils B gemacht) und b) eine Undichtigkeit der Flüssigkeiten rund um den Motor aufwies:
Die sehr leichte Getriebeundichtigkeit konnte aus Zeit- und Motivationsgründen noch nicht behoben werden, aber am rechten Radträger bin ich voller Zuversicht.
An diesem Wochenende gab es gleich an zwei Tagen Aktion! Am Freitag stand zunächst das Fotoshooting an, durchgeführt von K, um damit die Basis für den HTP Wagenpass zu legen. Da die Dunlop Pneus während der Woche geliefert worden waren, habe ich noch die Räder demontiert, und alles zusammen zu M getragen, der die Reifende- und -montage übernehmen wird. Der Falcon kommt derweil so daher:
Am folgenden Samstag stand die Reparatur der rechten Tankentlüftung am GT40 an, die ich ja leider beim Abdichten des rechten Tankdeckels kaputtrepariert hatte. Entstanden war ein einwandfreier Siphon, der wie im Waschbecken funktionierte, aber einer Entlüftungsfunktion leider entgegenstand:
Dummheit schadet nicht, sofern sich deren Folgen mit vertretbarem Aufwand beheben lässt. So in meinem Fall geschehen, und ich kann wahrheitsgemäß versichern, dass die anschliessende Betankungsprobe erfolgreich verlaufen ist:
Das Auto musste ich übrigens auf Bretter fahren, damit der Wagenheber in Angriffsstellung gebracht werden konnte.
Im Bild oben ist dann auch der Falcon zu sehen, an dem es noch ein wenig herumzubasteln galt. Der FIA-zugelassene Tank trägt auf der Oberseite ein Label, das bei geschlossenem Deckel des Tankbehälters solange nicht zu erkennen ist, bis der Deckel a) abgeschraubt oder b) mit einem Fenster versehen ist. Letztere Alternative fand ich prickelnder, und ging es über Loch-an-Loch …
… über eine gewollte Öffnung bis hin zu einer mit Acrylglas versehenen, dichten Konstellation:
Das Label ist, wie beim Shoppen, durch ein Schaufenster nun frei und gut ablesbar.
Da der Tank genietet und geklebt ist, fand ich es schlau, die Nieten mit Gummistreifen abzudecken, um Schaden von der Kunststofftankblase abzuwenden. Mitten in der Arbeit ist dann noch dieses Foto entstanden:
Letzte Falconaktion war der Anbau des Scheibenwischers links:
Da der auf den 30.04. folgende Tag der 1. Mai ist, und Hannover wieder rief, habe ich mit B‘s und N‘s tatkräftiger Unterstützung noch eine schnelle Inspektion am Käfer durchgeführt: Abschmieren, Öl auffüllen, und solche Sachen.
Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei (Autos), und mit diesem Schluss beschliesse ich den heutigen log.
Es ging ja heute vor allem darum, den Falcon fit für den beauty contest (neutral: die notwendigen Fotos für den HTP) zu machen.
Ein Cockpit mit funktionierendem Lenkrad ist in dieser Sache schon einmal Gold wert, also hier zu sehen:
Entgegen der Aufnahme sind tatsächlich alle Instrumente ohne Verrenkungen der Halswirbelsäule auf einen Blick abzulesen, solch ein Glück (oder vielleicht doch vorausschauende Planung? Wir werden es nie erfahren).
Dann habe ich den Gurt (mehrfach) montiert, und den Sitz danach eingebaut:
Mehrere Versuche (oder auch Iterationen) waren notwendig, um eine halbwegs tolerierbare Sitzposition zu finden. Für‘s Erste kann das so bleiben. Von der anderen Seite sieht es auch ganz gut aus:
Nach dem Waschen des Falcon konnten noch einige Aufkleber angebracht werden, wie es das Reglement vorschreibt:
Um für jeden zu sehen, auf welchen Namen der Fahrer hört (wenn denn dann), klebt man für gewöhnlich Namensaufkleber samt Staatsflagge auf das Auto, so auch hier geschehen:
Diese Perspektive ist klarer in Sachen Lesbarkeit:
Final für heute noch ein Foto in Seitenansicht auf der linken Seite:
Die alte Frage stellt sich wieder einmal: ist links schöner, oder rechts, oder Mitte? In Frankreich finden Stichwahlen statt, mal sehen, wie dort die Meinung ist.
Geplant für heute war, den Falcon endgültig für den Fototermin fit zu machen. Das Rouge der Fernsehsprecher ist der Staubsauger für den Falcon, da sich die Reste des Sandstrahlens wirklich hartnäckig nach jeder Bewegung aus den Ritzen lösen, und sich auf dem Boden absetzen. Hier der Zustand „wieder einmal gereinigt“:
Die Verkleidungen, genauer diejenige der Türen, der hinteren Seiten und der Schaltkulisse fehlen noch, wie der aufmerksame Beobachter gleich erkennt. Die Schaltkulissenabdeckung habe ich vor der Montage mit abtupfbarer Scheibendichtmasse belegt …
… und dann mit dem „Originalschalthebel“, so wie es das Regelwerk vorschreibt, montiert:
Der sich ergebende Winkel des Schalthebels sieht irgendwie seltsam aus, eventuell muss ich daran noch später herumbiegen, oder besser geschrieben, ihn richten. Time will show. Ebenfalls zu sehen sind im Bild oben die Verblechung unter den Pedalen, sowie die custom-made Leichtbaufußabstützung, halb verdeckt. Ein Traum in Aluminium.
Ebenfalls ersichtlich sind die beiden Türverkleidungen aus einem Millimeter dünnen Aluminiumblech, verkleidet mit schwarzem D-C-Fix. Letzteres hier noch einmal in der Totalen:
Hier erkennbar sind auch die verschiedenen Gummistopfen im Bodenblech, die werksseitig so vorgesehen sind. Irgendwie seltsam, aber periodengerecht. Es fehlen noch Sitz, Gurt und Lenkrad, etwas für das nächste Mal 🙂.
A pos pos periodengerecht: auf die Bremsscheiben, die mir Cobra Automotive gesendet hatte, traf dieses Adjektiv leider nicht zu 😬. Also mussten diese gegen andere ausgetauscht werden, siehe hier rechts und links:
Der feine Unterschied sind die Freimachungen (zur Belüftung) rund um den „Topf“. Bei der Gelegenheit konnte ich gleich noch die Standardbremsklötze gegen „Performanceprodukte“ austauschen. Sieht man nicht, fühlt man aber hoffentlich im Fahrbetrieb.
In üblicher Überschätzung meines Arbeitstempos hatte ich gestern Kontakt zum Erbauer des Sicherheitskäfigs aufgenommen, um die richtigen Fotos aus den richtigen Winkeln von eben diesem anfertigen zu lassen, damit es mit dem HTP bei der deutschen FIA-Dependance auch zügig klappt. Wir haben Ende April avisiert, und das ist schon bald, und es ist noch einiges zu tun.
Kosmetisches zuerst, nämlich eine ansprechende Beschriftung für die drei Sicherungskästen, hier zu sehen:
Eventuell mache ich das später nochmal schöner, zweckmäßig ist es jetzt schon einmal.
Gleich im Anschluss war die Fertigstellung der Feuerlöschanlage Programm, die ja bislang nur um Fussraum, jedoch noch nicht im Motorraum verlegt ist. Zwei Eindrücke vermitteln die folgenden Fotos:
Das ist leicht und gut, und sieht gut aus, und bleibt so dauerhaft bestehen. Da ich mich gerade im Montageflow befand, konnte der Rückspiegel im Fahrzeuginneren ebenfalls angeschraubt werden:
Das Panoramaglas sorgt für einen perfekten Ersatz für die leider nicht vorhandenen Rückfahrkamera, und hilft, die vorgeschriebene Mindestrückspiegelfläche zu garantieren.
Durch intensive Recherchen im sogenannten Internet ist mir klar geworden, wie die Tankentlüftung auszusehen hat, nämlich so:
Aus dem Tank noch oben und nach vorne, dann seitlich durch das Bodenblech nach unten. So einfach, wenn es richtig gemacht ist 😉.
Das Finale des heutigen Bautages bestritt die Anbringung der Einfassung der Windschutzscheibe aus dünnstem und leichtestem Aluminium, da anderenfalls optisch und auch dichtungstechnisch schwierig. Den oberen Querträger habe ich mit neuen, aus den U.S.A. importierten Clipsen befestigt …
… und seitlich per Blechschrauben mit dem Dach verbunden. Die Verkleidung der A-Säulen geschah durch jeweils zwei Blenden, die von innen zu verschrauben waren:
Passt alles halbwegs freundlich zueinander, kann also auch so bleiben. Weitere Zierleisten sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht Planungsgegenstand, wenngleich ich noch einige im Regal habe.
Später mehr Geplantes, Ungeplantes und Unplanbares,