Build log, 09.04.22

Da der GT40 an zwei Stellen Undichtigkeiten aufweist, musste heute Abhilfe geschaffen werden. Die erste Leckage bestand im Wasser lassenden Wasserkühler (Sachen gibt‘s) – auch mit Flüssigmetall konnte dem Mangel nicht begegnet werden.

Also Ersatz, und dazu musste das Kühlwasser abgelassen, die Lüfter ausgebaut und der Kühler schliesslich demontiert werden, etwa so:

Der Neue aus New York (hinten) ist erfreulicherweise 25mm breiter als der Vorgänger aus Australien (around the world):

Demzufolge war auch die Befestigung mittels Aluminiumwinkelprofilen anders zu gestalten, hier alt (eher schmal, unten im Bild) gegen neu (eher langschenkelig, oben):

Wer sich fragt, warum das alles soooo lange dauert, dem sei dieses Detail gezeigt: der Australienkühler hatte Bohrungen zur Aufnahme der Lüfter in 7mm Durchmesser, die ein M8 Gewinde aufnehmen konnten. Der New Yorker weist Bohrungen in 8mm auf, also war M10 Thema der Wahl, undsoweiter:

Ich will mich an dieser Stelle nicht lauter beklagen, als notwendig, schliesslich habe ich mir das Alles irgendwie selbst eingebrockt.

Das Ende vom Lied: demnächst werde ich die Wasserschläuche doch gegen Hightechprodukte austauschen – es gibt nicht nur bei Obi immer was zu tun.

Wer sich noch an den Anfang des heutigen logs erinnern kann, dem ist die zweite Leckage noch gegenwärtig. Diese betraf den rechten Tankdeckel, aus dem es insbesondere bei rasanten Bremsvorgängen zu Kraftstoffaustritt kam, der bei den heutigen Kraftstoffpreisen natürlich völlig inakzeptabel ist. Die Dichtung aus FKM-Gummi war flugs ausgeschnitten, und nach umfangreichen Verrenkungen schliesslich eingebaut:

B hat noch ein Kunststück mit Kabelbinder und M5-Schraube dargeboten, immerhin bühnenreif, mehr sei nicht verraten.

Bühne hatten wir schon früher, und bis der Wagen reif ist, dauert es hoffentlich nicht mehr allzu lang.

Später mehr Hoffnungsvolles,

Udo

Build log, 02.04.22

Tank und Scheiben, das ist das Motto des heutigen logs. Den Tank zuerst, denn der 120 Liter ATL wurde überraschend rasch geliefert. Das User Manual gelesen und verstanden, musste zunächst der Tankgeber angepasst und dann eingebaut werden. Das gelieferte Teil war zu lang, war also zu verkürzen:

Wie das Ding genau funktioniert, ist unklar, muss aber etwas mit dem Kraftstoffpegel zwischen Stahlrohr und innenliegendem Aluminiumstab zu tun haben – mystery eben.

In der Befestigung des Tanks oben (Deckplatte) war für den Geber natürlich keine Öffnung vorgesehen, offenbar ist die Grundeinstellung „ohne Tankanzeige“. Also habe ich den Teilkreis für die Verschraubung gebohrt, und die asymmetrische Öffnung in die Deckplatte hineinoperiert. Sieht alles einfach aus, ist es aber nicht wirklich.

Es fehlte noch der Deckel für den Aluminiumbehälter, den ich zwar schon gebohrt, aber noch ohne Öffnung in der Mitte versehen hatte. Hier die Öffnung …

… und hier alles verbaut, samt Anschlüsse für die Kraftstoffpumpen:

So much racing 🤨.

Da B und N ebenfalls anwesend waren, konnte ich beide durch natürlichen Charme zur Mitwirkung bei der Front- und Heckscheibenmontage überzeugen. Die Kunststoffscheibe hinten …

… war genauso unwillig wie die Verbundglasscheibe vorne:

Da es draussen und drinnen nochmals kalt war (Wintereinbruch), sorgten diese Tätigkeiten für angenehme Wärme durch körperliche Betätigung. Der richtige Job zur richtigen Zeit ist eben Gold wert.

Reden (und Schreiben) ist Silber …

… und später mehr Goldenes,

Udo

Build log, 26.03.22

Erfreulicherweise wurden die vorderen Bremsscheiben von Cobra Automotive aus USA schon geliefert, mit den gewünschten Freimachungen am „Topf“, links im Bild. Sieht dem Original sehr ähnlich, aber leider passt die Scheibendicke nicht zur aktuell verbauten Bremsanlage. Für den Start in den Tag nicht wirklich ein Traum, aber egal.

Schon besser lief es mit den Scheibenaufklebern der hinteren Seitenscheiben, die ich irrtümlich falsch eingebaut hatte, so dass die Aufkleber an der Aussenseite angeordnet waren. Die Dinger konnten mühelos entfernt und auf der Innenseite wieder angebracht werden:

Bei den Scheiben angefangen, konnte ich mit den unteren Dichtungen gleich weitermachen. Dazu war die Wahl auf Winkelprofile aus Moosgummi gefallen, die ich mittels B‘s Schuhkleber auf die Karosserie geklebt habe:

In der Vordertür fand „kopieren/einfügen“ statt:

Nochmal zurück zur hinteren Scheibe: die Verbindung mit dem Scheibenrahmen ist per M4 Senkkopfschraube mit M5 Karosserieunterlegscheibe realisiert, minimale Bauhöhe bei maximalem Durchmesser. Gut, oder?

Erkennbar ist auch der Aufkleber auf der rechten Seite, funktioniert auch hier. Ein Traum.

Auf der Oberseite habe ich den Scheibenrahmen dann noch mit weissem MS-Polymer verklebt – hoffentlich müssen die Dinger nicht so schnell wieder demontiert werden 😬.

Beim Bremsenentlüften konnte ich die Rolle des im Fahrzeug Sitzenden und das Pedal Betätigenden übernehmen, hier der Ausblick mit geöffneter Motorhaube (wir erinnern uns hoffentlich an den Wartungsmodus):

Die Oberseite des Cockpits ist hier noch in cremeweiß zu sehen, was jedoch aufgrund von Spiegelungen in der Windschutzscheibe von der Fachwelt als ungünstig bewertet wurde. Daher habe ich Ralleylack mattschwarz erstanden, um die benannte Oberseite herum alles Notwendige abgeklebt und die Oberfläche geschliffen und gereinigt. Da Lackieren zu den vielen Dingen gehört, die ich nicht beherrsche, konnte ich N motivieren, hier Hand anzulegen:

Fertig, noch nicht getrocknet, sieht es nun so aus:

Für eine Laienarbeit ein insgesamt zufriedenstellendes Ergebnis, meine ich 😬.

Da nach all dem Gebaue immer noch Tatendrang übrig war, habe ich diesen auf die Restmontage der Feuerlöschanlage gelenkt 🚒🧑🏻‍🚒, den Motorraum betreffend. Die vier Düsen sind rund um den Motor anzuordnen, hier ein letztes Foto, kurz vor Feierabend, mit der Erstmontierten:

Die restlichen kommen dann später an die Reihe, vielleicht in der kommenden Woche, wenn es regnen sollte (wenn nicht, werde ich den undichten Kühler des GT40 austauschen).

Immer Ärger mit Harry, frei nach Alfred Hitchcock.

Später mehr Filmreifes,

Udo

Build log, 19.03.22

Dem frisch überholten und eingebauten Getriebe mangelte es an Öl, so dass ich zwei Einliterbehälter Miller 75W140 erstanden habe. Durch die Abgasanlage und den neuen Getriebequertäger allerdings gestaltete sich die Befüllung unter dem Falcon stehend als unmöglich. Nach längerem Überlegen dann die klassische Schlussfolgerung: wenn nicht von unten, dann von oben. Also habe ich einen Schlauch in den Innenraum geführt, und das Öl mittels Schlauch und Trichter und viel Geduld in das T10 bugsiert:

Das T10 fasst nicht ganz zwei Liter, aber die Restmenge konnte ich in einer Auffangwanne auffangen (was soll man auch sonst damit anfangen, wenn nicht auffangen 🤓?).

Da ich die Kabel für die vorderen Blinker, im Stoßfänger befestigt, zu kurz dimensioniert hatte, konnten die Leitungen dank N‘s Hilfe verlängert und funktionstüchtig gemacht werden:

Dass es sich dabei um Produkte aus der Landwirtschaft oder dem Anhängerbau handelt, ist spätestens zum jetzigen Zeitpunkt nur noch mit viel Fantasie zu erahnen.

Das Lenkungsgestänge rasch mit Fett abgeschmiert, alle Schrauben nochmals korrigiert, den linken fender befestigt, und schon konnte der Falcon zur Jungfernfahrt aufbrechen:

Die Ausfahrt war ausgesprochen kurz, aber es ist Vorwärts- und Rückwärtsfahren möglich, Herz, was willste mehr?

Weitere Teile habe ich dann noch angebaut, wieder mit Hilfe (zur Selbsthilfe natürlich). Tür und fender rechts fehlten ja noch, ebenso die Motorhaube:

Geschlossen sieht die Sache so aus …

… und so im Wartungs- und Reparaturmodus:

Später mehr modi vivendi,

Udo

Build log, 12.03.22

Die Ausfahrt am Sonntag mit dem GT40 verlief ohne Komplikationen, sehr gut. Heute ging es wieder mit dem Falcon weiter, von 09:00 bis 18:00 (die maximal zulässige Arbeitszeit habe ich damit nicht überschritten 🤓).

Im Frühtau zu Berge fand zunächst die Demontage des rechten Krümmers statt (undichte Dichtung), hier zwei Beweisfotos:

Die festgebackene Dichtung musste zunächst mühevoll entfernt werden, und das neue Produkt von Felpro ist mittlerweile wieder eingebaut, und hoffentlich nun mit gewünschter Funktion.

G hat das Getriebe wieder fertiggestellt, und höchstpersönlich vorbeigebracht. Der Einbau, mittlerweile gut eingeübt, ging flüssig von der Hand, hier noch ein Beweisfoto:

Nach Wiedereinbau der Schaltung kam es aus wirklich unerfindlichen Gründen zu einer Kollision des Schaltgestänges, sofern der dritte Gang gewählt wurde. Auch hier konnte ich Gelerntes (am Betätigungshebel für den ersten und zweiten Gang) erneut und wieder anwenden:

Aktuell funktioniert die Gangbetätigung, die echte Funktion wird sich dann im baldigen (🤔) Probefahrbetrieb zeigen.

Da zu diesem Zweck noch einiges anzubauen ist, und ich am Unterwagen erst einmal nichts mehr anrichten konnte, bin ich durch die Werkstatt gegangen, und habe geschaut, was da alles noch so herumlag. Dabei bin ich auf die Stoßstange vorne gestoßen, und auf den oder das Grill (deutsche Sprache schwierig). Verbaut ergibt sich diese Ansicht:

Zum Abschluss des heutigen logs möchte ich dann noch eine Detailaufnahme nicht vorenthalten, die sich mit der Abstützung eben des Grills (deutsche Sprache einfach) beschäftigt:

Die selbstgebaute Abstützung aus einem einskommafünf Millimeter dickem Aluminiumblech hat mir wieder einmal die frappierende Wirkung von Versteifungsblechen gezeigt. Alles stabil wie aus den Sechzigern.

Später mehr Nostalgie,

Udo

Build log, 26.02.22

Die Kupplungsbetätigung konnte heute vervollständigt werden, und ist zum Training der Muskulatur des linken Beines allemal vorteilhaft. Die Schaltung passt nach kurzer Modifikation nun ebenfalls, und dient dem Training des rechten Armes. Allerdings musste zur Funktion der Schaltung der Betätigungshebel, der den ersten und zweiten Gang bedient, etwas modifiziert werden:

Durch Heraustrennen des Dreiecks und Biegen des Hebels (natürlich samt Schweissnahtvorbereitung und anschließendem Verschweissen) kam es zur Veränderung des Angriffspunktes für das Getriebegestänge, und eine vormalige Totpunktlage fand nicht mehr statt (kurz: das Getriebe kann jetzt betätigt werden).

Da das Getriebe gerade Thema ist: der Anschluss für die obsolete Tachowelle war bis dato eine Öffnung, aus der Getriebeöl austreten würde, und die es zu Verschliessen galt. Den dafür vorgesehenen Anschluss an der Tachowelle habe ich gekappt und mit einem M6 Gewinde verschlossen …

… und in das Getriebe hineinoperiert. Eine Leckagestelle weniger:

In Sachen Betätigung ergab der Vergaser ein weiteres Betätigungsfeld, da das aus dem Mustang stammende Gestänge mit dem Luftfilter kollidierte, und ein Vortrieb daher nicht zustande kommen würde. Zur Abhilfe dieses misslichen Zustandes habe ich das Betätigungsgestänge zerschnitten und gekürzt wieder eingebaut. Was soll ich schreiben? Funktion gegeben 👍🏻:

Als Nachweis bietet sich dieses Foto in der Totalen an:

Der Luftfilter aus G’s Beständen fügt sich geometrisch und farblich sehr gut in das übrige Ensemble ein, finde ich zumindest.

Abschliessend möchte ich noch zwei Stilleben, sozusagen für die Galerie, anbieten: das Cockpit aus Fahrersicht stellt sich so dar …

… und der 2 bar Verschlussdeckel des Wasserkühlers macht auch einiges her, rein optisch, aber auch funktional:

Und dann war da noch das Auffüllen des Kühlwasserkreislaufes (initial hatte ich zu wenig Kühlflüssigkeit am Start). Zum Ablauf habe ich eigens dieses Leichtbaualuminiumblech zugeschnitten und gekantet, das das Wasser elegant mittels Trichter in einen dafür vorgesehenen Behälter leitet:

Später mehr Umleitungen auf dem Weg zum fahrbereiten Falcon,

Udo

Build log, 19.02.22

Meine heutigen Fotos weisen allesamt einen sehr großen Detaillierungsgrad auf, oder, um es anders auszudrücken: wer die Sachverhalte nicht live gesehen hat, versteht vermutlich nicht viel. Ich gelobe Veränderung.

Um es dennoch erlebbar zu machen, möchte ich diese Darstellung nicht verheimlichen:

Im Wesentlichen ging es zunächst um die gelb markierten Teile der Kupplungsbetätigung, die bei installiertem Lenkgetriebe und Headers irgendwie in den verbleibenden Hohlraum zwischen Motorblock und Längsträger auf der linken Fahrzeugseite einzubauen war.

Teil 7507 sitzt auf dem Längsträger, Teil 7A531 im Motorblock. Der eigentliche Mechanismus 7528 wird dann vom Pedal betätigt und mittels Stange 7521 auf den Kupplungshebel (nicht dargestellt) übertragen. Zum Glück kam M vorbei, und nach zahllosen Fehlversuchen saß der Spass dann irgendwann an Ort und Stelle. Stange 7521 habe ich durch eine Gewindestange mit Winkelgelenk ersetzt:

Zur Verdeutlichung: das Foto wurde unter dem Auto stehend gemacht, unten im Bild der Hebel zwischen Lenkgetriebe und Spurstange, oben Getriebe und Ölwanne, rechts der schwarze Betätigungshebel mit Winkelgelenk.

Das sollte als Anleitung für alle die Leser reichen, die sich mit Ford Fahrzeugen aus den swinging sixties beschäftigen möchten. Die obere Betätigung zum Pedal 7521 ist übrigens auch ersetzt, wieder mit Winkelgelenken, aber noch nicht fertig zusammengebaut:

Bevor G kam, um einen weiteren Versuch in Sachen Motorlauf zu unternehmen, galt es noch den Druckübersetzer für den Kraftstoffdruck auszubauen, und eine direkte Verbindung per Schlauchverbindung zum Cockpit vorzunehmen. Hier nochmal der alte Stand …

…, den neuen habe ich vergessen zu fotografieren 🤦, kann aber berichten, dass die Anzeige nun tadellos funktioniert.

Schliessen möchte ich mit einem fotografisch wertvollen Stilleben mit neuem Deckel des Wasserkühlers:

Später mehr Dinge von steigendem Wert,

Udo

Build log, 12.02.22

Es begann morgens und recht erfolgversprechend, liess dann allerdings im Tagesverlauf in Sachen Dynamik und Baufortschritt rapide nach. Im einzelnen:

Hinterer Teil der Abgasanlage mit Krümmer verbunden / Wasserkreislauf geschlossen, Wasser aufgefüllt ohne Leckage / Tank befüllt mit Kanistern, Kraftstoffzufuhr zum Vergaser intakt:

Leider begann das Elend mit dem Verschliessen des Wasserkühlers, indem der Stant-Deckel abriss. Dazu passend zeigt meine Benzindruckanzeige Nulldruck, obwohl die Zuführung eigens mittels Glykol gefüllt und korrekt angeschlossen wurde (mittlerweile weiss ich, dass die Mimik nur für Einspritzer geeignet ist, und die lächerlichen 0,3 Bar im Vergasermotor keine Reaktion des Druckübersetzers hervorrufen). Das Gelernte ist eben doch nur die Summe aller gemachten Fehler 😬. Das Fehlteil ist das schwarze Zylindrische links, nicht nachmachen:

Gegen Nachmittag kam G vorbei, um den Motor zu starten und um einen passenden Luftfilter vorbeizubringen. Bei der Inspektion des Falcons ergaben sich leider einige gravierende Mängel:

Die Krümmerdichtung ist undicht / Die Krümmer erreichen nach wenigen Minuten Motorlauf einen rotglühenden Zustand / Die Getriebebetätigung funktioniert nicht / die Kardanwelle ist zu kurz / Die Betätigung des Vergasergestänges kollidiert mit dem neuen Luftfilter

Durch Mitwirken B‘s konnte die Betätigung der Kupplung in einen funktionsfähigen Zustand überführt werden, immerhin (dazu mussten Anlasser, Getriebeglocke, Getriebequerträger und Getriebe ausgebaut werden, mal eben so).

Obwohl der Falcon im Vergleich zum GT40 sooo viel einfacher aufgebaut ist, und ich mich natürlich nie der Illusion hingegeben habe, dass Alles sofort und auf Anhieb funktionieren würden, haben die heutigen Ereignisse meine Erwartungen jedoch nicht getroffen.

Später mehr illusionäre Ereignisse,

Udo

Build log, 05.02.22

Die Umwicklung, thermisch, für den Bremszylinder ist überarbeitet, so dass ein Nachfüllen der Bremsflüssigkeit nun ohne Entfernen des Wärmeschutzes möglich ist:

Nur ein Detail, aber im Kleinen liegt ja bekanntermaßen das Große, oder so ähnlich. Mehr Großartiges folgte heute im Motorraum. Die Ölleitungen zum Kühler sind nun mit Haltern distanziert, damit weniger Bewegung an dieser Stelle stattfindet:

Der Ersatzriemen (eigentlich „der redundante Riemen“), der die Wasserpumpe auch im Fall des Versagens des Hauptriemens um die Lichtmaschine herum mit Drehbewegung versorgen wird, passt auch.

Im Cockpit ist die ATL Tankfüllstandsanzeige eingebaut:

Sieht ein wenig modern aus, aber Kontraste machen ja den Unterschied.

Zurück in den Motorraum. Durch N‘s beherzten Einsatz haben wir die Anlenkpunkte für die Vergaserbetätigung mittels Nietmutten und Gewindeeinsätzen für M6-Winkelgelenke vorbereitet, hier ein frühes Stadium:

Bedauerlicherweise kollidiert die Gewindestange mit dem Luftfilter, also war hier Improvisation gefragt, und gefunden. Im folgenden Bild ist die umformtechnisch modifizierte Version erkennbar, zusammen mit der aktualisierten Kraftstoffversorgung und -messtechnik:

Ganz links, am Öleinfüllstutzen, ist der neu erstandene Kraftstofffilter zu erahnen, davor der Abzweig mit dem Adapter für die Druckanzeige (schwarz, fast aufrecht stehend), und dann schliesslich die Überleitung auf die beiden Eingänge in den Holleyvergaser.

Fast zum Ende des heutiges logs möchte ich noch zwei Beispiele für die Bauraumnutzung zeigen. Die Verschraubungen verlaufen allsamt kollisionsfrei, und mit geringem, aber tolerierbarem Abstand zu den Aggregaten:

Final am heutigen Tag hat noch die obere Verbindung des Wasserkühlers mit dem Motor stattgefunden:

Die Untere (es ist ja ein Kreislauf, also braucht es zwei), ist besser anzubauen, wenn der Falcon demnächst wieder auf der Bühne steht.

Später mehr großes Theater (hier die Verbindung zur Bühne, gut, oder?),

Udo

Build log, 30.01.22

Beginnen wir heute den log mit einem Bilderrätsel, das wir als Heranwachsende immer gern (?) gemacht haben. Erkennt ihr den Unterschied?

Genau, der Filter auf dem Catchtank ist neu, da eine Rückführung in Richtung Luftfilter/Vergaser nicht vorgesehen ist.

Die Verschraubungen des Ölkreislaufes waren ebenfalls noch nicht fertig, aber alle notwendigen Teile bereits geliefert, in Dash10. Nachfolgend zwei Bögen, gut sichtbar am Ein- und Auslass des Ölfilterhalters, und versteckt im Hintergrund zwei weitere, die direkt an den Motorblock angeschlossen sind (da darf schon herangezoomt werden, sonst funktioniert es nicht):

Das ist zwar alles recht eng, aber der festgelagerte Motor wird für nur geringe (wenn auch vorhandene) Bewegung sorgen, so dass der Setup funktionieren sollte. Komplett angeschlossen sieht es auf der linken Seite so aus …

… und so auf der rechten:

Weiter ging es mit dem Anschluss der Kraftstoffpumpeneinheit. Die Leitung, die in den Tank hineinführt, ist zwar für den finalen Einsatz zu lang, aber für den Probebetrieb im Stand mit Kanister im Kofferraum gerade richtig:

Damit jedoch nicht genug. B war wieder motiviert, neben der Elektrik auch viele andere Dinge zu tun, für die ich zeitlich deutlich länger benötigen würde. Als ein Resultat des Wirkens zeigt sich eine funktionsfähige Elektrik, vorne samt Hupe, Anlasser und Blinker als auch bei den Scheinwerfern …

… und hinten bei Rückleuchten und Regenlicht:

Das dazugehörige Cockpit kommt so daher, mit Sicherungen und noch ein, zwei Ersatzleitungen:

Zwei Fragen ergaben sich zum Arbeitstagsende: erstens, sollen die Zierleisten montiert werden …

… und zweites, soll ich der Allgemeinheit meinen isolierten Bremszylinder zeigen, oder nicht?

Die zweite Frage ist beantwortet, über für die erste wünsche ich mir ein umfangreiches Feedback der verehrten Leserschaft, gerne zeitnah.

Später mehr Wunschdenken,

Udo