Build log, 04.12.21

Let‘s go on: die Türen hatte ich gestern nicht mehr fertig gestellt, wegen aktuellem Kälteeinbruch um 19:00.

Heute dann dieses: die Makrolonscheiben lassen sich wie von Geisterhand von unten in die frisch montierten Scheibenrahmen einfädeln, und nachdem ich oben und hinten einige Anpassungen am Makrolon vorgenommen hatte, war dieser Halbzustand hier …

… in einen Fast-fertig-Zustand überführt.

Die Stempelung der Scheiben kommt aktuell als eine Art Aufkleber daher, sozusagen eine völlig innovative Klebestempelung (heutzutage gibt es ja an jedem Tag eine neue Erfindung, verrückt 🤓, oder?).

Abschliessend zum Thema möchte ich beide, nach Leichtbaugesichtspunkten optimierten Seitenscheiben nochmals vorstellen:

Okok, im nicht-sichtbaren Bereich könnte ich noch einige Löcher einbringen, aber 2022 ist ja noch nicht komplett ausgebucht.

Die Vorderachsverschraubungen hatte ich noch nicht festgezogen und mit Splinten gesichert, jetzt schon erledigt:

Dann kam B vorbei, um eben die Elektrik zu machen (oder damit zu beginnen). Der Zusatzträger in Fahrzeugmitte ist schon einmal vorinstalliert, wobei ich den Quasivorwurf der zu engen Schalteranordnung damit parieren kann, dass Eisen (mein Fachgebiet) erst dann qualitativ hochwertig ist, wenn keine Hohlräume welcher Art auch immer bestehen. Also ist hier noch viiiiel Potential und freies Volumen verfügbar:

Parallel dazu habe ich noch Spaß mit der Heckklappe gehabt, und diese unter Mithilfe N‘s am Fahrzeug befestigt. Insbesondere die hintere Verriegelung finde ich ansprechend, die allerdings noch einen Anschlag in Z benötigt (das Spaltmaß genügt weder Volkswagen- noch Toyota-Standards):

Später mehr Dinge ohne Anschlag und sonstige Orientierung,

Udo

Build log, 03.12.21

Einen Spätnachmittaglog kann ich heute anbieten, in dem es um die Türenmontage geht. Griff und Schloss der linken Tür waren ja schon im letzten log zusammengebaut vorgestellt, also war nun die rechte Seite an der Reihe. Wieder einmal ging das flüssiger von der Hand als beim ersten Mal, oben im Bild ist auch schon der Mechanismus für die Türinnenbetätigung zu erahnen:

Die Seitenscheiben aus Makrolon muss ich noch anpassen, habe aber schon einmal die Befestigungswinkel in Stellung gebracht …

… und mit der Tür verschraubt.

Schliesslich galt es noch, die Dreiecksfenster mit der Tür zu verheiraten, und das Schwenkfenster samt neu in den USA erstandener Dichtung (schwarz im Bild) einzubauen:

Das ist alles elendig schwer, und ob das so auf Dauer bleibt, weiss ich auch noch nicht. Ich hoffe allerdings, dass es im kommenden Jahr einige Benchmarkfahrzeuge zu begutachten gibt, bei denen ich mit etwas abgucken kann.

Später mehr Hoffnungsvolles,

Udo

Build log, 27.11.21

Die edelbrockgeprägten Ventildeckel konnte ich nach erfolgreicher Pulverbeschichtung abholen, und habe sie gleich vormontiert:

Die Dinger trage ich zusammen mit den Krümmern in der kommenden Woche zu G, um dann die finale Anpassung an den Motor vorzunehmen, und danach könnte das Triebwerk, sozusagen als Vorweihnachtsgeschenk, schon einmal in den Falcon eingebaut werden 🎅.

Die beschriebene Tätigkeit stellte weder besondere Ansprüche an das Geschick noch an den Zeitbedarf dar, so das als nächstes die endgültige Montage der Lenksäule beginnen konnte. Erstanden habe ich wiederum Mustangteile, von denen zumindest einige in den Falcon passten, und zu einem insgesamt erfreulichen und funktionierendem Ergebnis führten: es lässt sich spielarm lenken.

Das originale Beschleunigungspedal fand und finde ich seltsam, weswegen dieser Racingersatz seinen Dienst tun wird (blau ist im Innenraum eine komplett neue Farbe und sorgt neben tadelloser Funktion auch für ein optisches Highlight (finde ich)):

Final habe ich mich an die Türen begeben. Hier galt es, zunächst die Betätigungsmimik wieder einzubauen, was zu allerhand Unbill führte (⚡️🌟💥😬🫀🤦), aber am Ende (wie meistens) dann doch irgendwie funktionierte:

Abschliessend noch, leichter erkennbar und verdaulich, die Aussenansicht der oben gezeigten Innenansicht:

Später mehr Ansichtssachen,

Udo

Build log, 20.11.21

Heute wieder Arbeit und Vergnügen vereint mit dem Falcon. Der Motorblock, ungebohrt, muss noch aufgearbeitet und zu diesem Zweck aus dem Fahrzeug demontiert werden (nicht zuletzt auch zum Zweck des Austausches mit dem mittlerweile lauffähigen Bruder):

Der Block befindet sich derzeit zum Transport im Kofferraum meines zivil genutzten Fahrzeuges.

Auch im Innenraum gab es einige Veränderung, wie alles im Leben ist auch hier alles im Fluss. Der Träger der Zusatzinstrumente ist mittlerweile mit vier Schrauben aussen befestigt, und somit viel bedienfreundlicher als die ursprüngliche Anschraubung:

Am Wochenende sind dann noch doppelte Befestigungsschellen angeliefert worden, die das Leerrohr für die Elektrik und den Originalschlauch für die Kraftstoffversorgung (Marke Aeroquip) befestigen werden, so gut, so fest:

Zurück ging es dann wieder in den Motorraum. Die Batteriefestigung ist wieder am Platz …

… und auch der Wasserkühler:

So viel, so gut, so fest, so weit, soviel später mehr,

Udo

Build log, 13.11.21

Nach dem Getriebeeinbau in den GT40 standen noch weitere Dinge an, um dieses Teilprojekt als „ausgeführt“ zu titulieren, wie schon im letzten build log berichtet. Am Ende, wie (fast) immer, war alles gut:

Die nächsten Tage und Wochen werden zeigen, wie es um die oft bemühte Nachhaltigkeit bestellt sein wird.

Da noch Tageskapazitäten unbenutzt waren, konnten diese für den Falcon verwendet werden. Da waren beispielsweise die Kunststoffscheiben, die ich dank DHL ja gleich zweimal anfertigen darf. Die hinteren Seitenscheiben passen schon einmal wieder:

Rund um den Sicherungskasten sind Löcher mit Gummidurchführungen entstanden, durch die später die entsprechenden Kabel geführt werden. Das wäre ein Spaß, würde ich davon etwas verstehen (eventuell sollte ich demnächst ein Studium der Elektrotechnik für Senioren aufnehmen, also eben später).

Den Instrumententräger habe ich noch flugs befestigt, weil der Zusatzträger für Schalter in der Fahrzeugmitte eine modifizierte Befestigung erfahren wird:

Später mehr Geheimnisvolles,

Udo

Noch ein Post Scriptum: mutig habe ich eine Momo Lenkradnabe für Mustangs der Baujahre 1969-71 bestellt. Interessanterweise passt das auch in den 64er Falcon, solch ein Glück 😀:

Build log, 06.11.21

Für sagenhafte zweihundertfünfundsechzig Euro ist dieses FRF-Getriebe in meinen Besitz übergegangen, da die Ersatzteilversorgung für dieselben leider weitgehend eingestellt wurde – zumindest in Sachen Schiebemuffen ist nichts mehr zu bekommen. Da der Austausch von Komponenten aus gebrauchten Getrieben eher zweifelhafte Erfolgsaussichten hat, war der Gebrauchtkauf Thema der Wahl. Die naturgegebenen Gebrauchsspuren habe ich sukzessive entfernt, hier ein Zwischenstand …

… und dann noch zwei Impressionen gegen und am Ende des Reinigungsdienstes:

Es sieht nicht neu aus, sondern gepflegt gealtert, würde ich sagen 😉, gut passend zum GT40 also.

Da ich zum Um- und Einbau sicherheitshalber auf fachkundige Hilfe B‘s warten wollte, stand sozusagen zum Zeitvertreib der Umbau der Ventildeckel für den Falcon im Programmheft. Die aus U.S.A. mitgelieferten Blechdinger sind schön leicht, und tragen darüber hinaus eine schmucke Edelbrockprägung.

Leider erfüllen die Deckel nicht die einschlägigen Anforderungen an schnelles Ölnachfüllen und effektive Entlüftung. Daher habe ich Dash 10 Anschweissadapter erstanden, und von G einen Öleinlass als Bausatz. Den Chrom im Schweissbereich entfernt, und MAG geschweisst, kommt das Stilleben vor Lackierung so daher:

Meine Kenntnisse der angewandten Schweisstechnik sind immer noch ein steter Quell kritischer Diskussion, aber es gilt schliesslich: built, not bought, und dafür ist das Ergebnis mehr als ausreichend.

Das Getriebe ist dann noch umgebaut und eingebaut, was insgesamt recht harmonisch über die Bühne ging, auch ohne Bühne:

Später mehr Bühnenreifes,

Udo

Build log, 30.10.21

Die Auflösung der Frage des gestrigen build logs ergibt sich wie folgt: Aufhören, wenn es morgen auch noch weitergeht. Die Zerlegung des GT40 Getriebes ging solange weiter, bis der Übeltäter gefunden war:

Am Schiebesitz zum Betätigen des ersten und zweiten Ganges hatte sich auf der Verzahnung Material aufgeschoben, wodurch ein Verschieben des benannten Sitzes unterblieb (wenigstens ist irgend etwas defekt, und ich habe mir die fehlerhafte Betätigung nicht nur eingebildet oder durch Fehlbedienung provoziert. Optimisten sehen im Negativen eben das Positive 🤓). Der Wermtstropfen: den Schaden habe ich offenbar selbst verursacht, beim Herunterschalten vom fünften in den vierten (oder doch zweiten) Gang. Da war etwas mit Vorsicht und Porzellankiste, lese ich morgen nochmal nach.

Was sonst noch geschah: das Rückschlagvevtil in der Kraftstoffringleitung ist eingebaut …

… und ist optisch eine Bereicherung, hoffentlich auch funktional.

Ferner konnte ich, Vorsicht Fahrzeugwechsel, die Headers am Falcon demontieren, wobei ich unter Mitwirkung N‘s auch noch gleich für Freigängigkeit der Schrauben zum Zylinderkopf gesorgt habe (dies geschah durch Verwendung von Hammer und Schlageisen, um die Abgasrohre lokal an die Erfordernisse anzupassen bzw. umzuformen 🔨💪).

Und dann waren da noch die beiden Facetklackerpumpen, die B noch elektrisch montiert hat, und die ich dann in den GT40 eingebaut habe:

Das schwarze Metallrohr oben ist die untere Schubstrebe, der schwarze Schlauch im unteren Bildteil ist die Saugseite zwischen Tank und Pumpe. Die Funktionsprüfung ergab: ohne Motorbetrieb und im Stand liefen beide Pumpen, und es trat kein Kraftstoff aus. Herz, was willste mehr?

Später mehr Wollenswertes,

Udo

Noch ein P.S.: das ist eine Aussicht, oder?

Builg log, 29.10.21

Da ja das Getriebe des GT40 seinen Dienst ohne operativen Eingriff nicht weiter tun wollte, mussten zunächst einige Anbauteile am Hinterwagen entfernt werden. Wesentliche Baugruppen waren Schalldämpfer, Antriebswellen, Stabilisator, Querträger und natürlich die Getriebelager:

Dieser Zustand war etwa zur Mittagszeit erreicht, und da ich mit dem eigentlichen Getriebeausbau auf B‘s Einsatz warten wollte, konnte ich die Zwischenzeit mit anderen nützlichen Dingen zubringen. Zum Beispiel mit dem undichten Wasserkühler, bei dem sich während der Nordschleifenbefahrung (oder passierte es im Stau auf der A3?) unschöne Verfärbungen auf der rechten Seite eingestellt haben:

Da ein Neukauf eines Kühlers nicht auf meiner Wunschliste steht, stellt sich die Frage, ob mein geschätztes 2K-Flüssigmetall hier hilft. Die Zukunft wird es zeigen.

Keine Fragen gab es bei der Notwendigkeit, zumindest die linke untere Kraftstoffpumpe auszutauschen. Die verbaute Fünfbarpumpe gedachte ich gegen eine robuste Facet-Klackerpumpe auszutauschen, die in der Cobra schon mehrfach auf die Förderung aus leerem Tank ohne Nachwirkungen reagiert hatte.

Erst einmal war ein neuer Halter zu bauen, my favourite thing. Der Erstentwurf, hier zu sehen …

… hätte ein großes Drehmoment auf die Verschraubung am Rahmen ausgeübt, und wurde folgerichtig gegen eine Evolution ausgetauscht:

Für die Ansaugung, unten, belasse ich es beim Gummischlauch mit Schlauchklemme (natürlich ABA aus Schweden (nein, mir ist kein „B“ durch die Lappen gegangen)), und der Auslass geht über Dash 6 nach oben zum Catchtank.

Der Tag ging mit dem ausgebauten …

… und später noch teildemontiertem Getriebe zu Ende. Aufhören, wenn es entweder schwierig wird, oder wenn es am schönsten ist, das war tatsächlich die Quizfrage.

Später mehr Ratespiele,

Udo

Build log, 23.10.21

Alles fing heute sehr euphorisch an. Zuerst konnte ich den Blinkerschalter am Lenkrohr befestigen ….

… und nun ist bei richtiger Verkabelung (nicht mein Ding) auch der Richtungsanzeiger realisierbar. Dann habe ich noch das Gelenk am Kupplungspedal angebracht:

Die Innengewinde zur Anbindung der Fangbügel der Türen waren meinerseits vor dem Lackieren nicht abgedeckt, daher also war Nachschneiden angesagt:

Die Schalter rund um das Cockpit sind ebenfalls erweitert worden:

„E“ steht für Betätigung des Feuerlöschers, nur mal so. Ob der Warnblinker benötigt wird, ist offen, derzeit.

Der Instrumentenzusatzträger (😬) ist ebenfalls schwarz lackiert und vormontiert, wieder einmal ein Traum in schwarz und rot:

Der Starterknopf ist auf B‘s Empfehlung in den Instrumententräger verlegt worden, siehe oben.

Soviel Licht, da ist natürlich der Schatten nicht weit. Am GT40 stand die Reparatur des Startschlosses an (done) sowie der linken Scheinwerfereinstellung (vorerst ebenfalls). Sehr leider sind aktuell weder der erste noch der zweite Gang des Getriebes einlegbar. Daher ist B‘s Anweisung: Demontage. Ich freue mich schon, da Unverhofft oft kommt, und allen Plänen einen Strich durch die Rechnung macht.

Später mehr Halbweissheiten,

Udo

Build log, 22.10.21

Für diejenigen Leser, die den log am vergangenen Samstag vermisst haben (soll es geben, habe ich gehört), sei geschrieben, dass ich mit dem GT40 erste Runden auf der Nordschleife gedreht habe. Anfahrt am Samstag, einige Touristenfahrten im Porsche mit B, und dann im Morgengrauen am Sonntag die Aufstellung:

Die Profifotografen können selbst begrenzte Fahrkenntnisse stimmungsvoll umsetzen:

Hoffentlich verstoße ich mit den den Fotos nicht gegen das Urheberrecht – die Zukunft wird es zeigen ⚖️.

Was alles nicht so ganz am GT40 funktioniert hat, verrate ich später. Trotz Allem war es great fun.

Zurück in der Scheune (oder Werkstatt, großspurig). Für heute hatte ich mir den Einbau der Feuerlöschanlage in den Falcon vorgenommen. Da der Behälter auf der rechten Seite vorne stehen soll, und ich mir die Option auf Mitnahme eines Beifahrers oder Co-Piloten nicht „verbauen“ wollte, ist der Sitz auf der rechten Seite zur Anprobe mitgekommen:

Der natürlich in schwarz gehaltene Behälter hat dann hier seinen neuen Wohnort gefunden …

… und sieht fast fertig montiert so aus:

Erkennbar sind mehrere interessante Dinge:

1. der montierte Bowdenzug in schwarz, der die Betätigung der Feuerlöschanlage von aussen gestattet (wehe dem, der …)

2. die Montage des Aluminiumhandschuhfachdeckels (ohne Handschuhfach dahinter 🙄), und des Sicherungskastens davor

3. das Aluminiumrohr, dass vom Löschbehälter zu den beiden Düsen im Fahrgastraum führt

Final für heute die Löschanlage aus anderer Perspektive, nämlich „under dash“:

Finalfinal fiel die Entscheidung (😟), die Betätigung der Feuerlöschanlage aus dem Innenraum in das Dashboard zu integrieren. Der rote Griff unterhalt des vorderen Querträgers des Überrollkäfigs (oder des vorderen Überrollkäfigquerträgers) ist hier noch zu sehen:

Später mehr kurze Wörter,

Udo