Build log, 07.05.22

Heute dann doch nicht mono, auch nicht triple, aber duo. Zuerst die von M unter vermutlich vielfältigen Flüchen montierten und gewuchteten Dunlops, die nicht nur teuer und mit schwachem Grip, sondern auch mit größtmöglicher Unwucht ausgestattet sind:

Gewichte aussen sind Maß der Wahl, es geht schliesslich um Funktionalität. Um die Montage der Hinterräder überhaupt erst möglich zu machen, hatte B einen „Wagenheber“ mitgebracht, dessen Kurbel ich gegen eine angeschweisste Mutter mit SW22 oder 7/8“ ausgetauscht habe. Nun kann der Heber elegant zwischen Rahmen und Starrachse in Position gebracht werden, und durch Spreizung senkt sich die Starrachse, wodurch eben die Hinterräder montiert werden können (haben wir uns in Spa bei den Six Hours abgeguckt).

Der Falcon ist dann noch betankt worden, mit 20 Litern sind schon einmal ein Sechstel des Tankinhaltes geschafft (den Rest fülle ich auf, wenn es nicht mein gesamtes Taschengeld auffrißt):

Letzte Aktion am Falcon für heute: die selbstgebaute Verschraubung des Luftfilters habe ich gegen ein Kaufteil aus USA ersetzt. Es wird niemanden wundern, wenn ich berichte, dass die Gewinde nicht harmonierten, und ich die Verschraubung erst noch aufbohren musste. Aber schön sieht‘s aus, eventuell kann ich die Gewindestange noch ein klitzekleines Stück verkürzen:

Der übrige Tag gehörte dem Käfer, der a) eine Einstellung des Ventilspiels benötigte (hat größtenteils B gemacht) und b) eine Undichtigkeit der Flüssigkeiten rund um den Motor aufwies:

Die sehr leichte Getriebeundichtigkeit konnte aus Zeit- und Motivationsgründen noch nicht behoben werden, aber am rechten Radträger bin ich voller Zuversicht.

Später mehr Sichtweisen verschiedener Art,

Udo

Build log, 29./30.04.22

An diesem Wochenende gab es gleich an zwei Tagen Aktion! Am Freitag stand zunächst das Fotoshooting an, durchgeführt von K, um damit die Basis für den HTP Wagenpass zu legen. Da die Dunlop Pneus während der Woche geliefert worden waren, habe ich noch die Räder demontiert, und alles zusammen zu M getragen, der die Reifende- und -montage übernehmen wird. Der Falcon kommt derweil so daher:

Am folgenden Samstag stand die Reparatur der rechten Tankentlüftung am GT40 an, die ich ja leider beim Abdichten des rechten Tankdeckels kaputtrepariert hatte. Entstanden war ein einwandfreier Siphon, der wie im Waschbecken funktionierte, aber einer Entlüftungsfunktion leider entgegenstand:

Dummheit schadet nicht, sofern sich deren Folgen mit vertretbarem Aufwand beheben lässt. So in meinem Fall geschehen, und ich kann wahrheitsgemäß versichern, dass die anschliessende Betankungsprobe erfolgreich verlaufen ist:

Das Auto musste ich übrigens auf Bretter fahren, damit der Wagenheber in Angriffsstellung gebracht werden konnte.

Im Bild oben ist dann auch der Falcon zu sehen, an dem es noch ein wenig herumzubasteln galt. Der FIA-zugelassene Tank trägt auf der Oberseite ein Label, das bei geschlossenem Deckel des Tankbehälters solange nicht zu erkennen ist, bis der Deckel a) abgeschraubt oder b) mit einem Fenster versehen ist. Letztere Alternative fand ich prickelnder, und ging es über Loch-an-Loch …

… über eine gewollte Öffnung bis hin zu einer mit Acrylglas versehenen, dichten Konstellation:

Das Label ist, wie beim Shoppen, durch ein Schaufenster nun frei und gut ablesbar.

Da der Tank genietet und geklebt ist, fand ich es schlau, die Nieten mit Gummistreifen abzudecken, um Schaden von der Kunststofftankblase abzuwenden. Mitten in der Arbeit ist dann noch dieses Foto entstanden:

Letzte Falconaktion war der Anbau des Scheibenwischers links:

Da der auf den 30.04. folgende Tag der 1. Mai ist, und Hannover wieder rief, habe ich mit B‘s und N‘s tatkräftiger Unterstützung noch eine schnelle Inspektion am Käfer durchgeführt: Abschmieren, Öl auffüllen, und solche Sachen.

Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei (Autos), und mit diesem Schluss beschliesse ich den heutigen log.

Später wieder mehr Mono statt Triple,

Udo

Build log, 24.04.22

Es ging ja heute vor allem darum, den Falcon fit für den beauty contest (neutral: die notwendigen Fotos für den HTP) zu machen.

Ein Cockpit mit funktionierendem Lenkrad ist in dieser Sache schon einmal Gold wert, also hier zu sehen:

Entgegen der Aufnahme sind tatsächlich alle Instrumente ohne Verrenkungen der Halswirbelsäule auf einen Blick abzulesen, solch ein Glück (oder vielleicht doch vorausschauende Planung? Wir werden es nie erfahren).

Dann habe ich den Gurt (mehrfach) montiert, und den Sitz danach eingebaut:

Mehrere Versuche (oder auch Iterationen) waren notwendig, um eine halbwegs tolerierbare Sitzposition zu finden. Für‘s Erste kann das so bleiben. Von der anderen Seite sieht es auch ganz gut aus:

Nach dem Waschen des Falcon konnten noch einige Aufkleber angebracht werden, wie es das Reglement vorschreibt:

Um für jeden zu sehen, auf welchen Namen der Fahrer hört (wenn denn dann), klebt man für gewöhnlich Namensaufkleber samt Staatsflagge auf das Auto, so auch hier geschehen:

Diese Perspektive ist klarer in Sachen Lesbarkeit:

Final für heute noch ein Foto in Seitenansicht auf der linken Seite:

Die alte Frage stellt sich wieder einmal: ist links schöner, oder rechts, oder Mitte? In Frankreich finden Stichwahlen statt, mal sehen, wie dort die Meinung ist.

Später mehr Weltpolitisches, und Westfälisches,

Udo

Build log, 16.04.22

Geplant für heute war, den Falcon endgültig für den Fototermin fit zu machen. Das Rouge der Fernsehsprecher ist der Staubsauger für den Falcon, da sich die Reste des Sandstrahlens wirklich hartnäckig nach jeder Bewegung aus den Ritzen lösen, und sich auf dem Boden absetzen. Hier der Zustand „wieder einmal gereinigt“:

Die Verkleidungen, genauer diejenige der Türen, der hinteren Seiten und der Schaltkulisse fehlen noch, wie der aufmerksame Beobachter gleich erkennt. Die Schaltkulissenabdeckung habe ich vor der Montage mit abtupfbarer Scheibendichtmasse belegt …

… und dann mit dem „Originalschalthebel“, so wie es das Regelwerk vorschreibt, montiert:

Der sich ergebende Winkel des Schalthebels sieht irgendwie seltsam aus, eventuell muss ich daran noch später herumbiegen, oder besser geschrieben, ihn richten. Time will show. Ebenfalls zu sehen sind im Bild oben die Verblechung unter den Pedalen, sowie die custom-made Leichtbaufußabstützung, halb verdeckt. Ein Traum in Aluminium.

Ebenfalls ersichtlich sind die beiden Türverkleidungen aus einem Millimeter dünnen Aluminiumblech, verkleidet mit schwarzem D-C-Fix. Letzteres hier noch einmal in der Totalen:

Hier erkennbar sind auch die verschiedenen Gummistopfen im Bodenblech, die werksseitig so vorgesehen sind. Irgendwie seltsam, aber periodengerecht. Es fehlen noch Sitz, Gurt und Lenkrad, etwas für das nächste Mal 🙂.

A pos pos periodengerecht: auf die Bremsscheiben, die mir Cobra Automotive gesendet hatte, traf dieses Adjektiv leider nicht zu 😬. Also mussten diese gegen andere ausgetauscht werden, siehe hier rechts und links:

Der feine Unterschied sind die Freimachungen (zur Belüftung) rund um den „Topf“. Bei der Gelegenheit konnte ich gleich noch die Standardbremsklötze gegen „Performanceprodukte“ austauschen. Sieht man nicht, fühlt man aber hoffentlich im Fahrbetrieb.

Später mehr gefühlte Hoffnung,

Udo

Build log, 14.04.22

In üblicher Überschätzung meines Arbeitstempos hatte ich gestern Kontakt zum Erbauer des Sicherheitskäfigs aufgenommen, um die richtigen Fotos aus den richtigen Winkeln von eben diesem anfertigen zu lassen, damit es mit dem HTP bei der deutschen FIA-Dependance auch zügig klappt. Wir haben Ende April avisiert, und das ist schon bald, und es ist noch einiges zu tun.

Kosmetisches zuerst, nämlich eine ansprechende Beschriftung für die drei Sicherungskästen, hier zu sehen:

Eventuell mache ich das später nochmal schöner, zweckmäßig ist es jetzt schon einmal.

Gleich im Anschluss war die Fertigstellung der Feuerlöschanlage Programm, die ja bislang nur um Fussraum, jedoch noch nicht im Motorraum verlegt ist. Zwei Eindrücke vermitteln die folgenden Fotos:

Das ist leicht und gut, und sieht gut aus, und bleibt so dauerhaft bestehen. Da ich mich gerade im Montageflow befand, konnte der Rückspiegel im Fahrzeuginneren ebenfalls angeschraubt werden:

Das Panoramaglas sorgt für einen perfekten Ersatz für die leider nicht vorhandenen Rückfahrkamera, und hilft, die vorgeschriebene Mindestrückspiegelfläche zu garantieren.

Durch intensive Recherchen im sogenannten Internet ist mir klar geworden, wie die Tankentlüftung auszusehen hat, nämlich so:

Aus dem Tank noch oben und nach vorne, dann seitlich durch das Bodenblech nach unten. So einfach, wenn es richtig gemacht ist 😉.

Das Finale des heutigen Bautages bestritt die Anbringung der Einfassung der Windschutzscheibe aus dünnstem und leichtestem Aluminium, da anderenfalls optisch und auch dichtungstechnisch schwierig. Den oberen Querträger habe ich mit neuen, aus den U.S.A. importierten Clipsen befestigt …

… und seitlich per Blechschrauben mit dem Dach verbunden. Die Verkleidung der A-Säulen geschah durch jeweils zwei Blenden, die von innen zu verschrauben waren:

Passt alles halbwegs freundlich zueinander, kann also auch so bleiben. Weitere Zierleisten sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht Planungsgegenstand, wenngleich ich noch einige im Regal habe.

Später mehr Geplantes, Ungeplantes und Unplanbares,

Udo

Build log, 09.04.22

Da der GT40 an zwei Stellen Undichtigkeiten aufweist, musste heute Abhilfe geschaffen werden. Die erste Leckage bestand im Wasser lassenden Wasserkühler (Sachen gibt‘s) – auch mit Flüssigmetall konnte dem Mangel nicht begegnet werden.

Also Ersatz, und dazu musste das Kühlwasser abgelassen, die Lüfter ausgebaut und der Kühler schliesslich demontiert werden, etwa so:

Der Neue aus New York (hinten) ist erfreulicherweise 25mm breiter als der Vorgänger aus Australien (around the world):

Demzufolge war auch die Befestigung mittels Aluminiumwinkelprofilen anders zu gestalten, hier alt (eher schmal, unten im Bild) gegen neu (eher langschenkelig, oben):

Wer sich fragt, warum das alles soooo lange dauert, dem sei dieses Detail gezeigt: der Australienkühler hatte Bohrungen zur Aufnahme der Lüfter in 7mm Durchmesser, die ein M8 Gewinde aufnehmen konnten. Der New Yorker weist Bohrungen in 8mm auf, also war M10 Thema der Wahl, undsoweiter:

Ich will mich an dieser Stelle nicht lauter beklagen, als notwendig, schliesslich habe ich mir das Alles irgendwie selbst eingebrockt.

Das Ende vom Lied: demnächst werde ich die Wasserschläuche doch gegen Hightechprodukte austauschen – es gibt nicht nur bei Obi immer was zu tun.

Wer sich noch an den Anfang des heutigen logs erinnern kann, dem ist die zweite Leckage noch gegenwärtig. Diese betraf den rechten Tankdeckel, aus dem es insbesondere bei rasanten Bremsvorgängen zu Kraftstoffaustritt kam, der bei den heutigen Kraftstoffpreisen natürlich völlig inakzeptabel ist. Die Dichtung aus FKM-Gummi war flugs ausgeschnitten, und nach umfangreichen Verrenkungen schliesslich eingebaut:

B hat noch ein Kunststück mit Kabelbinder und M5-Schraube dargeboten, immerhin bühnenreif, mehr sei nicht verraten.

Bühne hatten wir schon früher, und bis der Wagen reif ist, dauert es hoffentlich nicht mehr allzu lang.

Später mehr Hoffnungsvolles,

Udo

Build log, 02.04.22

Tank und Scheiben, das ist das Motto des heutigen logs. Den Tank zuerst, denn der 120 Liter ATL wurde überraschend rasch geliefert. Das User Manual gelesen und verstanden, musste zunächst der Tankgeber angepasst und dann eingebaut werden. Das gelieferte Teil war zu lang, war also zu verkürzen:

Wie das Ding genau funktioniert, ist unklar, muss aber etwas mit dem Kraftstoffpegel zwischen Stahlrohr und innenliegendem Aluminiumstab zu tun haben – mystery eben.

In der Befestigung des Tanks oben (Deckplatte) war für den Geber natürlich keine Öffnung vorgesehen, offenbar ist die Grundeinstellung „ohne Tankanzeige“. Also habe ich den Teilkreis für die Verschraubung gebohrt, und die asymmetrische Öffnung in die Deckplatte hineinoperiert. Sieht alles einfach aus, ist es aber nicht wirklich.

Es fehlte noch der Deckel für den Aluminiumbehälter, den ich zwar schon gebohrt, aber noch ohne Öffnung in der Mitte versehen hatte. Hier die Öffnung …

… und hier alles verbaut, samt Anschlüsse für die Kraftstoffpumpen:

So much racing 🤨.

Da B und N ebenfalls anwesend waren, konnte ich beide durch natürlichen Charme zur Mitwirkung bei der Front- und Heckscheibenmontage überzeugen. Die Kunststoffscheibe hinten …

… war genauso unwillig wie die Verbundglasscheibe vorne:

Da es draussen und drinnen nochmals kalt war (Wintereinbruch), sorgten diese Tätigkeiten für angenehme Wärme durch körperliche Betätigung. Der richtige Job zur richtigen Zeit ist eben Gold wert.

Reden (und Schreiben) ist Silber …

… und später mehr Goldenes,

Udo

Build log, 26.03.22

Erfreulicherweise wurden die vorderen Bremsscheiben von Cobra Automotive aus USA schon geliefert, mit den gewünschten Freimachungen am „Topf“, links im Bild. Sieht dem Original sehr ähnlich, aber leider passt die Scheibendicke nicht zur aktuell verbauten Bremsanlage. Für den Start in den Tag nicht wirklich ein Traum, aber egal.

Schon besser lief es mit den Scheibenaufklebern der hinteren Seitenscheiben, die ich irrtümlich falsch eingebaut hatte, so dass die Aufkleber an der Aussenseite angeordnet waren. Die Dinger konnten mühelos entfernt und auf der Innenseite wieder angebracht werden:

Bei den Scheiben angefangen, konnte ich mit den unteren Dichtungen gleich weitermachen. Dazu war die Wahl auf Winkelprofile aus Moosgummi gefallen, die ich mittels B‘s Schuhkleber auf die Karosserie geklebt habe:

In der Vordertür fand „kopieren/einfügen“ statt:

Nochmal zurück zur hinteren Scheibe: die Verbindung mit dem Scheibenrahmen ist per M4 Senkkopfschraube mit M5 Karosserieunterlegscheibe realisiert, minimale Bauhöhe bei maximalem Durchmesser. Gut, oder?

Erkennbar ist auch der Aufkleber auf der rechten Seite, funktioniert auch hier. Ein Traum.

Auf der Oberseite habe ich den Scheibenrahmen dann noch mit weissem MS-Polymer verklebt – hoffentlich müssen die Dinger nicht so schnell wieder demontiert werden 😬.

Beim Bremsenentlüften konnte ich die Rolle des im Fahrzeug Sitzenden und das Pedal Betätigenden übernehmen, hier der Ausblick mit geöffneter Motorhaube (wir erinnern uns hoffentlich an den Wartungsmodus):

Die Oberseite des Cockpits ist hier noch in cremeweiß zu sehen, was jedoch aufgrund von Spiegelungen in der Windschutzscheibe von der Fachwelt als ungünstig bewertet wurde. Daher habe ich Ralleylack mattschwarz erstanden, um die benannte Oberseite herum alles Notwendige abgeklebt und die Oberfläche geschliffen und gereinigt. Da Lackieren zu den vielen Dingen gehört, die ich nicht beherrsche, konnte ich N motivieren, hier Hand anzulegen:

Fertig, noch nicht getrocknet, sieht es nun so aus:

Für eine Laienarbeit ein insgesamt zufriedenstellendes Ergebnis, meine ich 😬.

Da nach all dem Gebaue immer noch Tatendrang übrig war, habe ich diesen auf die Restmontage der Feuerlöschanlage gelenkt 🚒🧑🏻‍🚒, den Motorraum betreffend. Die vier Düsen sind rund um den Motor anzuordnen, hier ein letztes Foto, kurz vor Feierabend, mit der Erstmontierten:

Die restlichen kommen dann später an die Reihe, vielleicht in der kommenden Woche, wenn es regnen sollte (wenn nicht, werde ich den undichten Kühler des GT40 austauschen).

Immer Ärger mit Harry, frei nach Alfred Hitchcock.

Später mehr Filmreifes,

Udo

Build log, 19.03.22

Dem frisch überholten und eingebauten Getriebe mangelte es an Öl, so dass ich zwei Einliterbehälter Miller 75W140 erstanden habe. Durch die Abgasanlage und den neuen Getriebequertäger allerdings gestaltete sich die Befüllung unter dem Falcon stehend als unmöglich. Nach längerem Überlegen dann die klassische Schlussfolgerung: wenn nicht von unten, dann von oben. Also habe ich einen Schlauch in den Innenraum geführt, und das Öl mittels Schlauch und Trichter und viel Geduld in das T10 bugsiert:

Das T10 fasst nicht ganz zwei Liter, aber die Restmenge konnte ich in einer Auffangwanne auffangen (was soll man auch sonst damit anfangen, wenn nicht auffangen 🤓?).

Da ich die Kabel für die vorderen Blinker, im Stoßfänger befestigt, zu kurz dimensioniert hatte, konnten die Leitungen dank N‘s Hilfe verlängert und funktionstüchtig gemacht werden:

Dass es sich dabei um Produkte aus der Landwirtschaft oder dem Anhängerbau handelt, ist spätestens zum jetzigen Zeitpunkt nur noch mit viel Fantasie zu erahnen.

Das Lenkungsgestänge rasch mit Fett abgeschmiert, alle Schrauben nochmals korrigiert, den linken fender befestigt, und schon konnte der Falcon zur Jungfernfahrt aufbrechen:

Die Ausfahrt war ausgesprochen kurz, aber es ist Vorwärts- und Rückwärtsfahren möglich, Herz, was willste mehr?

Weitere Teile habe ich dann noch angebaut, wieder mit Hilfe (zur Selbsthilfe natürlich). Tür und fender rechts fehlten ja noch, ebenso die Motorhaube:

Geschlossen sieht die Sache so aus …

… und so im Wartungs- und Reparaturmodus:

Später mehr modi vivendi,

Udo

Build log, 12.03.22

Die Ausfahrt am Sonntag mit dem GT40 verlief ohne Komplikationen, sehr gut. Heute ging es wieder mit dem Falcon weiter, von 09:00 bis 18:00 (die maximal zulässige Arbeitszeit habe ich damit nicht überschritten 🤓).

Im Frühtau zu Berge fand zunächst die Demontage des rechten Krümmers statt (undichte Dichtung), hier zwei Beweisfotos:

Die festgebackene Dichtung musste zunächst mühevoll entfernt werden, und das neue Produkt von Felpro ist mittlerweile wieder eingebaut, und hoffentlich nun mit gewünschter Funktion.

G hat das Getriebe wieder fertiggestellt, und höchstpersönlich vorbeigebracht. Der Einbau, mittlerweile gut eingeübt, ging flüssig von der Hand, hier noch ein Beweisfoto:

Nach Wiedereinbau der Schaltung kam es aus wirklich unerfindlichen Gründen zu einer Kollision des Schaltgestänges, sofern der dritte Gang gewählt wurde. Auch hier konnte ich Gelerntes (am Betätigungshebel für den ersten und zweiten Gang) erneut und wieder anwenden:

Aktuell funktioniert die Gangbetätigung, die echte Funktion wird sich dann im baldigen (🤔) Probefahrbetrieb zeigen.

Da zu diesem Zweck noch einiges anzubauen ist, und ich am Unterwagen erst einmal nichts mehr anrichten konnte, bin ich durch die Werkstatt gegangen, und habe geschaut, was da alles noch so herumlag. Dabei bin ich auf die Stoßstange vorne gestoßen, und auf den oder das Grill (deutsche Sprache schwierig). Verbaut ergibt sich diese Ansicht:

Zum Abschluss des heutigen logs möchte ich dann noch eine Detailaufnahme nicht vorenthalten, die sich mit der Abstützung eben des Grills (deutsche Sprache einfach) beschäftigt:

Die selbstgebaute Abstützung aus einem einskommafünf Millimeter dickem Aluminiumblech hat mir wieder einmal die frappierende Wirkung von Versteifungsblechen gezeigt. Alles stabil wie aus den Sechzigern.

Später mehr Nostalgie,

Udo