Build log, 11.11.17

Vom Anbruch der fünften Jahreszeit habe ich mit nicht irritieren lassen, und weiter – wie schon im letzten build log angekündigt – die hinteren Radhäuser laminiert. Mittlerweile sollten die Aluminiumbleche eine innige Verbindung mit dem rear clip eingegangen sein, aber sicherheitshalber mache ich in der kommenden Woche einen Missbrauchstest 🔨🔨🔨.

Die Benzinpumpe, die Kraftstoff aus dem Catchtank zur Einspritzanlage fördert, habe ich mit einem Dash 8 Schlauch angeschlossen, so dass ein weiterer Stahlflexschlauch den Motorraum bevölkert – schade, dass all das nur bei geöffneter Haube sichtbar ist:


Da nach kurzer Diskussion klar war, dass eine einzige Kennzeichenbeleuchtung bei den Herrschaften von der Kfz-Zulassung weitere Verärgerung hervorrufen wird, habe ich eine zweite angebracht, so dass die Symmetrie auch wieder hergestellt ist (warum die Dinger frog eye heissen, verstehe ich gar nicht):


B. war wieder zur Elektroinstallation angerückt, aber dummerweise habe ich davon keine Fotodokumentation am Start, werde das aber beim nächsten blog Beitrag nachholen 🔌🔌🔌. Da ich bei dieser Tätigkeit nicht stören wollte und auch nichts Nennenswertes beisteuern konnte, habe ich mich weiter in meiner Domäne betätigt: bohren, Nietmuttern setzen, Blechteile bearbeiten und anschrauben. Hier ein Arbeitsergebnis vom rear clip:


Mick hat noch ein Foto von den Schalldämpfern geschickt; die hier könnten es werden:


In der kommenden Woche stehen hoffentlich weitere Kabelarbeiten an, und die beiden Benzinpumpen zwischen Tanks und Catchtank müssen auch noch montiert werden. Und dann sind ja auch noch unzählige weitere Kleinigkeiten zu erledigen, bis das Auto fährt – soviel Wald, dass die Bäume nur schwerlich erkennbar sind ;-))

Später mehr,

Udo

Build log, 04.11.17

Im Laufe der Woche sind tolle Pakete und Päckchen bei uns eingetroffen: Schaltung, Schrauben und Lüfter …

Hier die Schalt- und Getriebeteile; der Einbau in das Audi 01E-Getriebe wird ein echter Intelligenztest werden. 


Und hier die beiden Spal-Lüfter, je 2.220 m^3/h!!!


Nun mussten die Lüfter irgendwie an den Kühler angeflanscht werden. Dazu habe ich für die untere Befestigung auf schon in der Cobra bewährte V2A Technik in drei Millimeter Dicke zurückgegriffen (Bearbeitung albtraummäßig, Festigkeit traumhaft) …


… während an der oberen Befestigung der Lüfter Leichtbaualuminium (auch bekannt als Hühnerblech, Bearbeitung traumhaft, Festigkeit so lala) als Halterwerkstoff  ausreicht:


Sieht aus wie gekauft, ist aber selbst gemacht 😀😀😀

Dann habe ich noch die Kabel der Kennzeichenbeleuchtung in das Leerrohr am rear clip hineinoperiert – zwei Menschen’s Arbeit, 30 Minuten lang, und dann sah es so aus: 


Die beiden Kabel gehen jetzt zum rechten Rücklicht, und können demnächst dort irgendwie verkabelt werden …

Erkenn- bzw. erahnbar ist auch, dass die Leerrohre und die Radhäuser am rear clip weiter laminiert worden sind; bald ist diese Kunststoffarbeit hoffentlich finalisiert 🏁🏁🏁.

In der nächsten Woche könnten wieder Kabel gezogen werden; alternativ könnte ich die Schaltung anbringen und weiter laminieren – 1,5 m^2 Mattenmaterial lagert noch im Schrank, und die Anzahl der Handlungsmöglichkeiten reisst nicht ab …

Später mehr,

Udo

Build log, 31.10.17

Gestern ging es mit der Elektrik am GT40 weiter. Unter B.’s Anleitung konnte ich an diesem für mich magischen Thema zumindest mitwirken – über bessere Gehilfentätigkeiten bin ich allerdings nicht wirklich hinaus gekommen 🔧⛏🔨.

Erst einmal war die Kennzeichenbeleuchtung an der Reihe, das aus Goodwood eigens importierte Stück ist hier im Einbauzustand zu sehen:


Eigentlich ist das die Iluminierung der Startnummer an den Fahrzeugseiten, und damit wird es für das Kennzeichen wohl allemal reichen. 

Damit front und rear clip auch später vom Rahmen getrennt werden können, haben wir Mehrfachsteckverbindungen gekauft, die über eine recht ausladende Größe verfügen. Um Klappergeräusche zu unterbinden, und um die Lebensdauer der Kabelage zu verbessern, habe ich dafür einen Halter am hinteren Teil des Fahrzeuges gebaut – Schuster, bleib bei deinen Leisten …


Sowohl am front als auch am rear clip ist leider keine Kabelführung von rechts nach links (oder andersherum) bauseitig vorgesehen, was keine wirkliche Überraschung darstellt. Um diesem Mangel abzustellen, habe ich Leerrohre besorgt, die die Beleuchtungskabel sicher aufnehmen. Hier eine Momentaufnahme vom rear clip:


Das Rohr wird später noch laminiert, und dann sieht es aus, als habe KVA ein tolles Produkt geliefert. Schliesslich möchte ich noch eine Aufnahme des front clips teilen – auch hier sind die Beleuchtungskabel schon verlegt:


Das Cockpit ist, unter Malerfolie verpackt, übrigens ebenfalls am Verbauort angekommen, und wohnt für die nächste Zeit in der Fahrzeugmitte:


Als nächstes gilt es also, hier kabeltechnisch weiterzukommen. Ich habe im Werkzeugschrank schon einmal Decken bereitgelegt, denn ein Teil der Arbeiten dürfte wohl liegend auf dem Fahrzeugaluminiumboden vonstatten gehen, und dort ist es gerade in der kühlen Jahreszeit recht ungemütlich …

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Udo

Build log, 29.10.17

Das Cockpit ist vom Beflocken zurück, und es kommt „wie neu“ daher! Sah es beim Kauf noch so aus …


… und im Detail auch so …

… aber auch so …


… sieht es heute schon nach Autoteil aus:


Der geneigte Leser erkennt unschwer, dass ich mir den Instrumenteneinbau als Heimarbeit mitgebracht habe, da sich das Umfeld vom normalweise bekannten Ambiente abhebt.

Hier noch ein anderer Blick auf den Sachverhalt, aus der Fahrerperspektive aufgenommen (annähernd). Schön sichtbar sind die beiden Kapillarleitungen für Öl- und Wassertemperatur, die maximal mit einem Biegeradius von zwei inch versehen werden dürfen. Die Dinger müssen nun samt der riesigen Anschlüsse (inch) längs durch das Auto verlegt werden, ein Traum, hoffentlich. Dieser Sachverhalt ist mir übrigens beim Kauf der Instrumente (kommen aus USA) glatt durch die Lappen gegangen 😑.

Die Leitungen habe ich provisorisch mit Küchenband befestigt, so dass sie wenigestens den Transport überstehen sollten 🚛🚛🚛.

Morgen mache ich wieder Restarbeiten …

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Udo

Build log, 28.10.17

Bevor die Elektro- und später die Antriebsstrangmontage weitergeht, war ich gestern motiviert genug, kleinere Restarbeiten anzughehen, was alles in allem in einen Rückfall in längst vergessene Zeiten mündete, da wieder gespachtelt und geschliffen werden durfte. Zuerst habe ich das Einebnen der Auflagefläche für die Rückleuchten absolviert, so dass die übrigens auch im Lancia Stratos verbauten Teile jetzt sicher montiert werden könnten, hätte ich vier Schrauben M4x60 gehabt. Hatte ich aber nicht, und deswegen hier die Dokumentation mit händischer Unterstützung:


Da ich den rear clip ja vor einigen Wochen neu positionieren musste (wir erinnern uns), ist die Spaltmasserei auf der rechten Seite irgendwie aus den sprichwörtlichen Fugen geraten (Wortspiel ;-)). Von oben fotografiert erkennt man oben die Tür, in der Mitte die B-Säule und unten den besprochenen rear clip, und auch, dass letzterer deutlich zurückspringt, was insgesamt eher nicht gut aussieht. 


Hier ein kleines Stilleben mit Faserspachtel im Trocknungsvorgang:


Erfreulicherweise kann ich mitteilen, dass ich den Umgang mit dieser Materie nicht verlernt habe, oder, anders ausgedrückt, dass es immer noch so schleppend vonstatten geht, wie vorher ;-|

Während der Trocknungsphasen stand dann noch der Anschluss des Wischermotors auf der Agenda. Was simpel klingt, zeigte sich in Wahrheit als mittelprächtige Herausforderung, die unter anderem in Neupositionierung des Antriebsmotors und Neukonstruktion des Führungsrohres für die Antriebsspindel mündete. Zum guten Schluss ist der Geist jedoch Sieger über die Materie geblieben, und das hier ist das Ergebnis:


Der Motor ist das rundliche Ding, das unter dem Aluminiumhalter angeschraubt ist, und die Antriebswelle verläuft elegant geschwungen in der Bildmitte. 

Schliesslich ist es mir heute gelungen, mein iPad zu überlisten, und das Foto des restaurierten und modifizierten Rückspiegels hochzuladen, was mir am letzten Wochenende nicht möglich war. Hier also das Lucasprachtstück, Modell 608, mit selbst angefertigter Klebebefestigung an der Frontscheibe: 


Als nächstes stehen noch ein paar kleinere weitere „Restarbeiten“ an – das kommt von meiner Neigung, bei 90% Arbeitsfortschritt die 100% herbeizusehnen …

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Udo

Build log, 21.10.17

Nach zweiwöchiger Pause und kurzer Einarbeitungszeit wurde klar, dass noch eine der vier Querlenkerverschraubungen abzudichten waren. Das ging vergleichsweise gut von der Hand, und diese Baustelle ist nun geschlossen. Die Durchführung des vorderen Stabilisators verlangte eine ähnliche Behandlung, denn vorher sah das weder schön aus, noch war es dicht:


Die eher hässliche vordere oder rechte Freimachung war zur Montage des Stabis notwendig. Auf dem Bild erkennt ihr schon die Nietmuttern, und da die andere, linke Seite schöner geworden ist als die oben gezeigte rechte, gibt es den fertigen Bauzustand daher auch links zu sehen:


Die restlichen Spalte zwischen den einzelnen Blechzuschnitten am Vorderwagen schliesse ich dann demnächst mit Silikon ab. 

Zwischendurch war dann noch die Motorhaube des Käfers an der Reihe, die sich aus unerfindlichen Gründen nach hinten verschoben hatte, und so mit der Karosserie kollidierte – ist seit Chimay so, muss wohl am belgischen Pflaster liegen …


Dann habe ich noch die Stelle am rear clip gespachtelt, dort, wo die Rücklichter sein werden. Nach Faserspachtel war Feinspachtel an der Reihe. Der aktuelle Bauzustand ist nicht wirklich sehenswert, habe ich an dieser Stelle auf eine Fotodokumentation verzichtet. 

Da ich mir angewöhnen möchte, Dinge zu Ende zu machen, und nicht allzu viele Baustellen parallel zu bewirtschaften, habe ich weiter am Rückspiegel gewerkelt. Das gute Stück wird an die Scheibe geklebt, und die Original Lucasbefestigung gibt das nicht her. Die anderen GT40 haben das Problem durch eine Aluminiumhalter gelöst, und meine Version kommt dem Original zumindest nahe.

Das Foto kann ich aktuell nicht hochladen, daher ist an dieser Stelle schmucklos Schluss.
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Udo

Build log, 07.10.17

Beim Aufräumen ist mir der bei ebay.co.uk erstandene Original Lucas 608er Rückspiegel in die Hände gefallen, wie er ich den Originalfahrzeugen gefahren wurde. Die Befestigung ausverchromtem Stahl war naturgegeben total verostet, und das Aluminium ziemlich blind, weswegen das Ding erst einmal demontiert und dann gerichtet und gereinigt werden musste. Hier ein wichtiges Detail nach erster Reinigung:


Der Spiegel ist auf alle Fälle einbauwürdig, wenn er fertig renoviert ist, und weist nur einige wenige Gebrauchsspuren auf. Stichwort einbauwürdig: die zunächst erworbenen Motorlager haben sich als viel zu hoch herausgestellt, und die inzwischen eingetrudelten neuen, flachen Lager erkennt ihr links im Bild:


Viel besser, da niedriger im Schwerpunkt und mit der Chance ausgestattet, dass die beiden Luftfilter auf dem linken Ventildeckel des Motors auch wie gewollt verbaut werden können. Natürlich waren einige kleinere Modifikationen notwendig, bis die Lager passten, und anschliessend habe ich die unbeschichteten Stahloberflächen auch noch lackiert (in grüner Farbe, wie mir erst nach getaner Arbeit versichert wurde).

Für die Elektromontage hatte ich die Anweisung erhalten, die Rücklichter schon einmal zu montieren. Eine erste Anprobe brachte das nicht ganz überraschende Ergebnis, dass die Anschraubflächen eine äußerst konkave Form aufweisen, die eine geregelte Montage des Beleuchtungskörper ausschliessen. Also back to the roots, und ich habe die Restbestände meines Faserspachtels aufgebraucht (so kann ich die Riesendose endlich entsorgen, was Platz im Regal schafft).


Beim nächsten Mal, oder besser während der nächsten Samstage, kommt dann noch Feinspachtel drauf, dann wieder Schleifen und Spachteln, und dann ist es bald fertig und eben. 

Nach diesem Rückfall in alte Sitten und Gebräuche habe ich mir die Abdichtung der vorderen, unteren Querlenkerverschraubung auf die Agenda gesetzt. Die Schrauben sind in einem Hohlraum montiert, der wiederum über labyrinthartige Verzweigungen in die Rahmenstruktur verfügt, so dass sich Schmutz und Wasser im Ausgangszustand ungehindert ausbreiten können (eine Lehmorgie wie in Goodwood würde das Fahrzeuggewicht dauer- und unvorteilhaft erhöhen). Hier der werksseitige Zustand:


Also habe ich mir eine Gummimatte besorgt, diese zugeschnitten, in der Mitte ein Loch hineingestanzt, Aluminiumbleche zugeschnitten, diese gelocht und zusammen mit den ebenfalls gelochten Gummimatten mittels Nietmuttern an der Karosserie verschraubt. Da läuft nichts rein, natürlich auch nichts raus …


Da der GT40 aktuell nur zirka einen halben Meter über dem Boden steht, erforderte diese Arbeit eind Körperhaltung, die mich an einen Campingurlaub erinnert hat, in dem die Klappstühle zuhause vergessen wurden ⛺️⛺️⛺️. 

Da ich nun weiss, wie die Abdichtungstechnik funktioniert, kann ich demnächst meine erworbenen Kenntnisse an den Durchbrüchen für Stabilisator und Lenkgetriebe wieder anwenden. Sehr gerne gebe ich dieses Wissen auch an andere weiter, für den unwahrscheinlichen Fall, dass ein solcher Bedarf bestehen sollte 🎓🎓🎓🎓

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Udo

Build log, 02.10.17

Am Samstag war, wie bereits erwähnt, die Motorabholung samt Stau auf der Autobahn über die Bühne gegangen. Der 347er sieht nun so aus:


Die Draufsicht ist diese:


Heute habe ich dann die ersten Anbauarbeiten am Motor vorgenommen, und diese oben angeordnete Riemenscheibe montiert:


Die Zollschrauben habe ich in den Restbeständen vom Cobrabau gefunden, und nach dem Schraubenkürzen passte alles perfekt zusammen. 

Die Borla Eightstackeinspritzung verlangt nun naturgemäß einen üppigen Kabelbaum, der unter anderem zum Steuergerät, vorteilhaft im Innenraum montiert, geführt werden muss. Hier schon einmal der Verbauort des Holleykastens:


Die Stecker dazu sind ebenfalls ordentlich groß dimensioniert, so dass die Verwendung einer einfachen Kabeldurchführung per „Tülle“ ausschied. Daher habe ich eine zweigeteilte Rosette aus Aluminiumblech gebaut, die ein Loch mit dem Durchmesser von 42 mm in der Rückwand abdeckt, durch die alle Anschlüsse hindurchgehen. Eingebaut sieht das dann so aus:

Für den Abschluss des heutigem Bautages habe ich mir eine eher anspruchslose Tätigkeit aufgehoben. Laut B’s Anweisung sollen einige Kabel vom vorderen zum hinteren Bereich des Fahrzeuges verlegt werden (man weiss ja nie, was alles noch kommt und wofür es einmal gut sein wird). Also habe ich vier Meter Kabel gewickelt, und provisorisch an den Montageträger geklemmt:


Eine eher meditative Tätigkeit, um es positiv zu beschreiben 😝😝😝

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Udo

Build log, 23.09.17

Das Abholen des Motors hat sich überraschenderweise um eine Woche verzögert, und daher standen noch ein paar Restarbeiten zur Erledigung an. Der lediglich auf vier Schwingmetallen gelagerte Ölkühler zum Beispiel musste ja noch anderweitig fixiert werden, weswegen ich mir eine passende Gelenkbolzenschelle besorgt hatte, und nach einigem hin und her eine passende Position an der Abstützung des Überrollbügels gefunden war. Aus Pappe entstand dann eine Schablone für den Blechhalter, die ich flugs auf Aluminiumblech übertragen, ausgeschnitten, gekantet, gebohrt und oberflächenbehandelt habe. Was sich hier so zügig liest, hat aus unerklärlichen Gründen jede Menge Zeit verschlungen, funktioniert dafür aber tadellos. Hier der Blick von der Seite …


… und hier von oben:


Da niemand der anwesenden Begutachtenden gemeckert hat, wird das so wohl gehen. 

Der rear clip hat mittlerweile wieder annähernd zu seiner Ausgangsform zurückgefunden, und vorsichtshalber habe ich die Verschlüsse oben montiert, die natürlich nicht mehr passten, so dass die Befestigungslöcher ein Stück verschoben werden mussten. Zur Abdeckung sind dann diese Scheiben entstanden, die ich dann auch gleich mit der Motorhaube verschraubt habe:


Schliesslich, als dritte Nebenbaustelle, stand noch die Umwickelung des nach hinten gehenden Kabelbaumes an, den ich dann gleich mit Spezialkabelbindern am dazu erstellten Montageblech verbunden habe:


So, das war’s für heute. Irgendwie entsteht der Eindruck, dass ich schon produktivere Samstage hatte …

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Udo

Build log, 16.09.17

Das letztwöchige Regen- und Sturmerlebnis Goodwood Revival hat wieder einen deutlichen Motivationsschub für die GT40 Baustelle mit sich gebracht, wenn auch die anstehenden Arbeiten, nämlich das erneute Anpassen des rear clips, ähnlich attraktiv wie Schleifen und Spachteln sind. Wir erinnern uns: aus unbekannten Gründen hatte der rear clip seine Form verändert, und passte nicht mehr auf das Auto. Also habe ich das Scharnier gelöst, die Schweissnähte zum Rahmen abgeflext, den rear clip komplett neu ausgerichtet, und dann die Scharniere neu angeschweisst. Nun passt der rear clip annähernd wieder zum Rest des Autos, allerdings muss später hier und dort noch ein wenig nachgeschliffen werden. Der aktuelle Baustand also sieht so aus:


Die auf dem Dach liegenden body stays passen fast, und benötigen nur noch eine kleine Modifikation. Mache ich später, in der kommenden Woche oder so …

Da das Radhaus am rear clip ebenfalls neu ausgerichtet werden musste, und das angerührte Harz mit den Fasermatten in Ruhe trocknen sollte, habe ich mich an die Anfertigung von Sitzquerträgern gemacht. Mick behauptet, dass die Sitze direkt auf das Bodenblech aus 1,5 mm dickem Aluminiumblech geschraubt werden können, aber spätestens an dieser Stelle bekomme ich es mit der Angst. Daher habe ich aus Rechteckprofilen ebendie Querträger gebaut, die auf der einen Seite am Tunnel und auf der anderen Seite am seitlichen Rahmen verschraubt werden:


Die Dinger kann ich erst dann finalisieren, wenn die Sitze da sind, und dazu müsste ich die erst einmal bestellen. 

Eine ebenfalls halbfertige Baustelle stellt das Cockpit dar. Dem fehlt nämlich noch der Luftauslass für die Frontscheibe, und eine Befestigung im mittleren Bereich (bisher lässt sich das Cockpit nur an der A-Säule verschrauben, und somit ergibt sich die Gefahr der Klappergeräuschbildung, wodurch die Wahrnehmung des Motorengeräusches eventuell beeinträchtigt werden würde). Hier ist das Cockpit auf dem Kopf liegend zu sehen, mit den beiden zylindrischen Löchern für die Lüftung und den anlaminierten Befestigungslaschen unmittelbar daneben:


Ich konnte meine Tochter überreden, das Cockpit zu einem Beflocker nach Franken zu transprtieren, sollte es im Mini Platz finden ;-)))

Für kommenden Samstag plane ich die Abholung des Motors aus Bremen. Dazu sei abschliessend noch erwähnt, dass in Goodwood zu lernen war, dass gummigelagerte Motorhalterungen als Handelsware existieren, und somit der langwierige Eigenbau solcher Teile glücklicherweise ausscheidet:


Zumindest dieses eine Sprichwort stimmt: Reisen bildet!

Später mehr,

Udo