Build log, 20.04.19

Eine kleine Aufgabe des heutigen Tages bestand darin, den rear clip in seine wirklich finale und endgültige Position zu bringen. Da schon gestern klar geworden war, dass das rechte Scharnier winkelseitig nicht harmonierte, habe ich dieses abgeflext und neu verschweißt. Nach der erneuten Montage war rasch klar, dass das nicht zielführend war, und dass der rear clip nun gar nicht mehr schloss. Also habe ich das Scharnier zum mittlerweile vierten Mal getrennt, und nochmals verschweißt, und nun scheint alles zu passen – vorerst.

Die Haubenhalter sind auch wieder montiert, und dann habe ich die Anbauteile inspiziert. Hier die Blenden des Türöffners:

Um ein übermäßiges Türöffnen zu vermeiden, das die Tür und den front clip beschädigen würde, stand die Montage von Türbandhaltern an. Hier das Ergebnis:

Um die Außenspiegel zu montieren, und um diese nicht in die Seitenscheiben bohren zu müssen, habe ich mir die Verwendung von Aluminiumhaltern überlegt. Diese müssen dreidimensional verformt sein, um einen Kontakt der Spiegelverschraubung mit der Türscheibe zu unterbinden. Hier der Baustand am Ende des Arbeitstages:

Das Ganze schaut noch ein wenig groß aus, mal sehen, welche Optimierungen noch möglich sind. Irgend etwas geht ja immer ….

Später mehr,

Udo

Build log, 19.04.19

Heute am Karfreitag war B vorbeigekommen, um die Schaltung einzustellen. Meine Aufgabe war es, am Schalthebel herumzuzerren, während er die Einstellung vorgenommen hat. Das Ergebnis ist eine funktionierende Schaltung, wobei das Schaltbild irgendwie anders als im Audi 01E ist. Der Rückwärtsgang ist links hinten, der erste Gang daneben, also auch hinten (der zweite folgerichtig vorne). Das war vom Hersteller zwar anders versprochen, aber wer rechts sitzt, kann auch komisch schalten müssen.

Hier dann der GT40 kurz vor der ersten Ausfahrt:

Die Schutzfolie für das Cockpit war bei den ersten Fahrversuchen extrem hinderlich, aber das Auto fährt!!

Dann habe ich die Frontscheine aufgelegt, und sie passt besser, als diejenige, die einen Riss bekommen hatte:

Dass die Spaltmaße zwischen Scheibe und Auflage leicht differieren, ist selbstverständlich. Der Klebstoff wird die Spalte hoffentlich überbrücken können, hoffentlich.

Bleiben nur noch die Restarbeiten …

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Udo

Build log, 13.04.10

Im letzten log hatte ich ja über diverse Restarbeiten geschrieben, die ich heute (unter B’s Mithilfe) zumindest teilweise angearbeitet habe. Abgearbeitet ist etwas anderes!

Die Schalldämpfer sind verschweisst worden, und nach mehreren Einbauversuchen mit unterschiedlichen Einbaulagen, variiert um die Schalldämpferlängsachse, habe ich dann eine erträgliche Position gefunden.

Passend zu den Arbeiten am Fahrzeugende habe ich dann auch noch die Edelstahlseile (sagt man vielleicht besser Drähte?) am rear clip angebracht, um diesen bei Öffnung zu arretieren. Hier Schalldämpfer und Öffner in einem Foto:

Vor dem Lackieren besteht ja die Aufgabe, alle, und ich meine alle, Teile des GT40 wieder anzubauen, um zu sehen, ob alles noch zueinander passt (nun steht das Auto erstmals auf eigenen Rädern, und die Kunststoffteile könnten ja eine gewisse Eigendynamik entwickelt haben). Haben sie. Der front clip wirkt am Übergang zur rechten Tür so, also sei das nie zusammen passig gewesen. Zum Glück habe ich noch 36er Schleifpapierrestbestände im Regal, die müssen unter meiner Mithilfe zirka drei bis vier Millimeter vom front clip abtragen. Befürchtet, nicht erwartet, aber doch wahr.

Wie auch immer, der aktuelle Baustand sieht nun so aus:

Die Rücksicht gestattet einen Blick auf die camourflageähnliche Ansammlung aus Fasern, Faser- und Feinspachtel, gut getarnt eben:

Es bleibt, die Schaltung einzustellen. Ebenso wird das nicht gehen, sagt die Erfahrung.

Und dann, ja dann, kommt das erste vorsichtige Fahrmanöver …

Später mehr,

Udo

Build log, 06.04.19

Heute ist das Ovali-Restaurationsobjekt abgeholt worden, so dass theoretisch wieder Platz für ein GT40-Folgeprojekt gegeben wäre. Konjunktiv.

Das hat nun alles kostbare Bauzeit gekostet, so dass ich wieder eine passable Ausrede für nur mäßigen Arbeitsfortschritt anführen kann. Hier nun der Arbeitstag zusammengefaßt:

Da sich die Schalldämpfer nach dem V8-Probebetrieb unvorteilhaft nach rechts verschoben hatten, habe ich die Schweissnähte zwischen Dämpfer und V-Bandschelle wieder geöffnet und beide Teile zueinander neu positioniert. Was einfach klingt, bedingte selbstredend wieder ungezählte Ein- und Ausbauschritte, bis eine passende Position gefunden war. In diesem Zuge habe ich dann auch gleich noch die beiden Endrohe angebracht, so dass diese Baustelle nun optisch recht professionell daherkommt:

Eigentlich sollten danach alle Karosserieteile angebaut werden, um die finalen Vorbereitungen für den Lackierer zu treffen. Ungünstigerweise ist mir dabei die provisorische Schweissnaht am rechten Scharnier des rear clips gebrochen, so dass es an dieser Stelle hieß: alles wieder auf Null! Diesen eher ernüchternden Umstand habe ich dazu genutzt, um die provisorischen gegen endgültige Schweissnähte zu ersetzen. Der rear clip konnte dann unter Mithilfe aller in der Werkstatt Anwesenden wieder eingesetzt werden, und erfreulicherweise war alles ganz passgenau zueinander. Bemerkenswert, wie ich meine.

Die letzte Tat des Bautages bestand in der Montage der „Haubenhalter“ (der Ausdruck passt nicht so recht, aber mir fällt kein Besserer ein) des rear clips. Dazu werde ich zwei Drahtseite (natürlich aus Edelstahl) verwenden, die zwischen Radhaus und Befestigung des Stabilisators angeschlagen werden. Hier der Halter samt Seil an der Stabibefestigung:

Dieses gilt es dann in der kommenden Woche zu vervollständigen, und weitere Restarbeiten stehen an: Rückspiegel aussen links und rechts, Verstärkung der DZUS am front clip, Dichtungen zwischen Trennwand Motor und Dach, Hartwell latches, Abstützung und Verschluss rear clip, Arretierung front clip, Fixierung Cockpit, Anschläge Türen, um nur die wesentlichen Dinge aufzuzählen. Dann ist auch noch die Funktion der Tankanzeige und des Schweibenwischers sicherzustellen, und die Schaltung muss eigestellt werden. Brems- und Kupplungsleitungen sind noch final zu entlüften.

Klingt wie eine Einkaufsliste, die einen größeren Einkaufswagen erfordert, natürlich im übertragenen Sinne 🤔.

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Udo

Build log, 20.03.19

Für die ersten paar Minuten des heutigen Tages hatte ich die Montage der neuen Motorentlüftung in der Cobra eingeplant – wie immer kam alles etwas anders. Den ursprünglichen Ölcatchtank hatte ich schlauerweise nicht in Nietmuttern verschraubt, sondern klassisch mit Durchgangsloch und Mutter auf der Spritzwand hinter dem Cockpit. Der Lösen der Veranstaltung nahm dann schon einmal ein Vielfaches der budgetierten Gesamtzeit in Anspruch, die ich im Wesentlichen liegend im Fußraum verbracht habe.

Hier die Impressionen des halbfertigen Objekts ( mittlerweile war es 14:00 geworden 😟):

Hier eine andere Ansicht (die Verschraubung im Luftfiltergehäuse ist eine Dash 12 90 Grad bulkhead-Verschraubung, etwas verkürzt):

Gegen Spätnachmittag war dann wieder GT40-Zeit: die Hochleistungsisoliermatte im rear clip musste zugeschnitten werden, auch hier das Ergebnis nach ungezählten Iterationen:

Ich muss noch erwähnen, dass der rear clip nach fünf Anbauversuchen am Fahrzeug passformseitig nicht so aussah wie vor dem Laminieren der Radhauserweiterungen. Gleiches gilt prinzipiell auch für die Schalldämpfer, die ihre Position nach einer halben Stunde Motorlaufzeit ebenfalls eigenmächtig verändert haben.

Den Termin mit dem Lackierer habe ich auf unbestimmte Zeit verschoben.

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Udo

Build log, 16.03.19

Der front clip ist von innen nun fertiggestellt, die Spachtel- und Schleiferei hat (bis auf Weiteres, mal schauen, wie sich der Sachverhalt nach Anbau aller Karosserieteile an den Rahmen darstellt) ein Ende 👍🏻:

Sieht fast so aus wie im letzten build log, aber eben nur fast. Den Rest macht der Lackierprofi. Erfreulicherweise passt der front clip auch noch im eingebauten Zustand:

Während der Trocknungspausen stand noch eine Arbeit am Cobramotor auf der Agenda: da ich ja die Entlüftung des V8 verbessern und dies mit Stahlflexschläuchen erreichen will, sind zwei Aufschweissadapter an die Ventildeckel anzubringen. Vor dem Schweissen sieht das nun so aus (Dash10 Fittinge liegen schon im Regal, Stahlflexschlauch ist bestellt):

Erfreulicherweise hat Mick in der vergangenen Woche auch das noch fehlende Entlüftungsblech für den rear clip geliefert. Die Nachlieferung war notwendig geworden, weil das erstgelieferte Blech richtigerweise rechteckig war, die Öffnung im rear clip jedoch die Form eines Parallelogramms aufweist, warum auch immer. Nun habe ich also das Rechteck mit Winkeln ungleich neunzig Grad versehen, und es passt satt in die Öffnung. Der Winkelversatz ist nur für Wissende erkennbar:

Das gute Stück kann ich dann in der kommenden Woche anschrauben, und dann wird auch der rear clip mit Türen und Schwellern wieder an das Fahrzeug montiert. Sollte dann alles zusammen einen harmonischen Gesamteindruck hervorrufen, ja dann könnte das Lackieren beginnen. Hättesolltekönnte …

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Udo

Build log, 09.03.19

Die heutige Story ist wieder schnell erzählt, obwohl ich wieder alles gegeben habe:

Den abgebildeten front clip habe ich – nachdem ich dem Irrtum aufgesessen habe, quasi einen lackierfähigen Zustand geschaffen zu haben – mit Spachtel-aus-der-Dose besprüht, und nach dem Trocknen gleich weitergespachtelt. In der nächsten Woche erfolgt aber bestimmt die Fertigstellung 😉.

Da die Motivation nach mehreren Stunden Schleifarbeit geringfügig einbrach, bot das längst überfällige Modifizieren des Ölcatchtanks an der Cobra willkommene Abwechslung. Da der Druckausgleich des V8 auf der rechten Seite möglicherweise nicht ausreichend ist, werde ich nun linke und rechte Ventildeckelinhalt in den Catchtank entlüften. Standesgemäß passiert das mit Dash 10 Verschraubungen – soll ja auch optisch etwas hermachen. Hier der Tank im Ausgangszustand …

… und hier mit anzuschweissenden Buchsen:

Das baue ich während der nächsten Spachteltrocknungsphase des GT40 und bei trockener Witterung dann in die Cobra ein.

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Udo

Build log, 02.03.19

Zum Arbeitsstart erst einmal etwas Bekanntes: Fertigstellen des front clips:

Was für den geneigten Betrachter eventuell schon gut aussehen mag, wird durch Sprühspachtel als pure alternative Wahrheit entlarvt:

Da geht also am kommenden Samstag noch etwas mehr 🥶.

Um all den Spachtelkram zu verdrängen, habe ich mich dann noch mit den tatsächlich gelieferten Antriebswellen vergnügt. Da es sich um Teile für ein Kit handelt, wurde alles standesgemäß in Einzelteilen angeliefert, was nach dem Zusammenbau so aussieht:

Richtig gut schaut das in Einbaulage aus:

(beachtenswert ist auch der GT40 Schriftzug auf dem rear upright). Nun muß nur noch die Schaltung eingestellt werden, und dann könnte ich eine erste Ausfahrt abseits öffentlicher Wege wagen🏎🏎🏎.

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Udo

Build log, 23.02.19

Therapeutisches Schreiben: um 18:00 habe ich mich gefragt, wie es möglich ist, acht Stunden mit Scheifen und Spachteln am front clip zuzubringen:

Ich weiss es auch nicht, glaube aber, in der kommenden Woche diese Arbeit abzuschließen 🤘🤘🤘.

Es gibt auch Positives: die Antriebswellen werden „not later than 27/02/19“ angeliefert. Die US-Amerikaner schreiben das Datum ja „Monat/Tag/Jahr“, aber das kann ich erfreulicherweise an dieser Stelle ausschließen.

Später mehr,

Udo

Build log, 16.02.19

Der heutige Tag ist rasch dokumentiert: schleifen des front clips macht eine Menge Arbeit, bietet jedoch wenig Erbauliches für die werte Leserschaft.

Hier eine Aufnahme, die belegt, dass alles, was ich aufspachtele, auch wieder durch Schleifen entferne (das Fahrzeuggewicht wird also nicht negativ beeinflusst):

Hinsichtlich des Scheifpapiers habe ich übrigens eine neue Stufe des gepflegten Abtrages erzielen können: durch Verwendung einer 36er Körnung wird die Oberfläche zwar rauh, aber der Zeitaufwand insgesamt kann optimiert werden.

Ein Stileben mit Wurst möchte ich – Arbeit macht hungrig – nicht vorenthalten:

Gegen Ende des Schleiftages bin ich dazu übergegangen, auf der radabgewandten Seite des front clips mit Feinspachtel zu agieren:

Meine Prognose, die Schleiferei in drei Wochen zu beenden, ist wie üblich zu engagiert, hilft aber, die Motivation aufrecht zu erhalten. Darauf kommt es schliesslich auch an.

Später mehr,

Udo