History

Da ja das Bauen am GT40 schon einige Zeit läuft, halte ich es für unverzichtbar, euch Öffentlichkeit einen kurzen Abriss über die letzten Monate zu geben. Diejenigen, die mein Wirken bislang per eMail mitgeteilt bekommen haben, erfahren nichts Neues, für Neuleser ist hoffentlich Erbauliches zu sehen und zu lesen.

Die KVA-panels aus den frühen Achtzigern sahen anfangs so aus, wie GfK von dreißig Jahren eben aussah: aus der Ferne gesehen ist alles schön! Das habe ich aber richtig bewusst erst wahrgenommen, als ich den Rahmen von Southern GT mit Alublechen geplankt habe, und die Kunststoffteile nun freischwebend irgendwie mit dem Rahmen zu verheiraten waren. Hier eine Impression der Alublecharbeit (zu sehen ist die Bodenplatte, wie sie mittels Nieten und Klebstoff am Rahmen verbunden wurde. Zum Glück hatte ich mir ein pneumatisches Setzgerät gekauft): IMG_0011.JPG

Aber zurück zu den panels: die Spinne, also das Mittelteil, war zweiteilig ausgeführt, und musste miteinander verklebt werden (übrigens hatte einer der Vorbesitzer versucht, die Teile mittels Blindnieten zu verbinden. No comment at all). Hier ist zu erkennen, dass alles zum Spannen verfügbare im Einsatz war:

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Nachdem die Spinne also am Rahmen fixiert war, kamen Türen, fron und rear clip an die Reihe. Die Spaltmaße in allen drei Dimensionen (in der vierten, der zeitlichen leider auch) waren nicht nur zum Fürchten, sondern wirkten teilweise auch tränentreibend. Das Bild unten zeigt das Ergebnis umfangreicher Füllarbeiten:

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Auch der front clip war ein Musterknabe, was Maßhaltigkeit angeht. Nach Auflaminieren einiger Lagen Fasermatten, Verwenden von Faser- und schliesslich Feinspachtel gab es dann eine annähernde Flucht der Teile zueinander:

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Das Highlight „Türeneinpassen“ möchte ich nicht unerwähnt lassen. Auch nach stundenlangem Ausrichten in den Scharnieren ergab sich keine Position, die auch nur annähernd akzeptabel wirkte. Das Patentrezept „Laminieren – Spachteln – Schleifen“ hat dann aber doch gewirkt, so dass heute eine Passform erreicht ist, mit der ich mich irgendwann auf die Straße wagen kann. Untenstehend Türen und Spinne nach dem Laminieren und nach erfolgter Spachtelbehandlung:

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Abschliessen möchte ich die Kurzkurzkurzhistorie (ich hätte noch viel mehr Erschreckendes, Erbauliches und Erfolgreiches zu berichten, aber auch in diesem Blog ist der Speicherplatz nicht unendlich) mit einer derjenigen Tätigkeiten anstanden, bei der rasche Erfolge mit geringem Zeiteinsatz zu erzielen waren (ist immer gut für die Motivation). Weder Türgriff noch Tankeinfüllstutzen waren in den KVA-Teilen vorbereitet. Glücklicherweise jedoch hatte Southern GT „regresses“ am Start. Nach einigem Hin- und Hermessen war dann mutig eine Öffnung in front clip und Türen angebracht, der regess anlaminiert, gespachtelt, geschliffen, und dann war da etwas für die Galerie entstanden:

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Soweit also mein Rückblick auf das, was mal war. Schauen wir demnächst auf das, was da kommt.

Später also mehr,

Udo

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