Gestern war (wieder mal) die „Spinne“ an der Reihe. Hier gab (und gibt) es noch letzte Kosmetik zu erledigen, zum Beispiel Schleifen der Türeinstiege. Die sehen mittlerweile so aus, das der Lackierer damit wird leben können.

Da das Mittelteil nun schon mal auf Arbeitshöhe lag, habe ich mich entschlossen, die door tongues auch noch eben anzubringen. Die tongues habe ich erstmal mit jeweils fünf Löchern versehen, und vorsichtig an die Spinne angebohrt, wiederum Senkungen für die Nietmuttern angebracht, und genietet. Von der Seite sieht das so aus …

… und von oben so:

Vor zwei Wochen hatte ich noch vollmundig herausposaunt, dass die Gelsco-tongues gut mit den Türöffnungen harmonieren würden. Manchmal wünsche ich mir, dass ich zum Geburtstag KEINE Sicherheitslesebrille geschenkt bekommen hätte, denn mit Sehhilfe stellte sich die Sachlage eher wie gewohnt dar: nix passt wirklich. Hier ein Stilleben mit Taschenlampe, das die Spalte erahnen lässt:

Da diese Stelle jeder, aber auch wirklich jeder sofort sieht (der Ort des Grauens liegt bekanntlich nur 40 inch über dem Boden), galt es nun, hier Verschönerung herbeizuführen. Dazu habe ich die tongues mit Teflonband abgeklebt, wieder angeschraubt, und dann den Spalt komplett mit Spachtel aufgefüllt:

Die Hoffnung ist, dass die Haftung des getrockneten Spachtels am Teflon so schlecht ist, wie der Volksmund das immer behauptet (jaja, bald ist Weihnachten, Zeit der Wünsche und Überraschungen). Beim nächsten Ausflug nach Greffen weiss ich mehr …
Später mehr,
Udo