In Zeiten, in denen massenhaft fragwürdige Entscheidungen per Dekret rausgehauen werden, habe ich mich entschlossen (auch wenn in keine Behörde bin), mich wohltuend von diesem Gelärme abzuheben, und eine wohlüberlegte Entscheidung zu fällen: auch die linke Tür des GT40 habe ich als „fertiggestellt“ definiert! Da ich genügend Türbilder in diesem log veröffentlich habe, verzichte ich an dieser Stelle auf weitere Bilddokumentation. Damit sind die Karosserieteile (naja, bis auf ein paar klitzekleine Ausnahmen) spachtelseitig abgeschlossen. Da kommt fast schon etwas Wehmut auf, aber die Radhäuser sind ja noch zu laminieren, und in diesem Zuge werde ich meine Spachtelrestbestände, Matten, Harz und Härter sicher noch sinnstiftend verwenden können.
Also ging es mit den Verkleidungen der B-Säulen im Motorraum weiter. Wir erinnern uns, dass ich die rechte Abdeckung schon gekantet und angepasst hatte, und nun galt es, die Verkleidung irgendwie am Auto festzumachen. Im ersten Anlauf (aufgemerkt: es gibt noch weitere …) kam dieser Aluminiumwinkel zur Anwendung, mit Blindnieten standesgemäß an der Karosserie befestigt, und mit Nietmuttern für die Befestigung der Abdeckung versehen:
Links im Bild ist die Abstützung des Überrollbügels zu sehen, in der Bildmitte erkennt ihr den besagten Winkel. Flugs war der Abdeckung hier angeschraubt, und flugs wurde auch klar, dass ein zweiter Anlauf nötig war, denn der nach unten zu kurze Winkel sorgte dafür, dass die Abdeckung flatterte wie ein Fähnchen im Wind. Also den 4er Bohrer eingespannt, den Winkel herausgebohrt und gegen einen Längeren ersetzt. Versuch macht kluch.
Da die Abdeckung ja auch an der B-Säule zu befestigen ist, habe ich aus stabilem 2mm Blech (Gewicht, Gewicht) diese drei Winkel gekantet (die Kantbank ist übrigens im Bild ganz rechts zu sehen) und passgenau angeklebt. Erkennbar ist auch der verlängerte, neue Winkel:
Die drei am Sauerkraut derzeit nur verklebten Winkel bekommen demnächst eine Laminierung für den sicheren halt in brenzligen Situationen (es könnte hier bei laufendem Motor etwas wärmer werden), und fertig ist das Ding.
Nur zur Dokumentation, und um dem Eindruck entgegenzutreten, dass ich Müßiggang betrieben hätte, hier auch die linke Seite (die war übrigens in einem Bruchteil der Zeit erledigt, die ich für die rechte Seite verplempert habe):
Da noch etwas Zeit übrig war, habe ich mich schon einmal mit einer ersten Schablone für das vordere Radhaus rechts beschäftigt.

Im oberen Teil des Bildes seht ihr den geschlossenen front clip, das Ding mit der roten Kappe ist das Lenkgetriebe. Den Pappstreifen übertrage ich in abgewandelter Form demnächst auf ein Aluminiumblech, das verhindern wird, das sämtlicher Straßenschmutz 1:1 in das Auto gelangt. Vielleicht kommt es durch das Radhaus dann noch zu einem 1:10 Schmutzeintritt, vorsichtig optimistisch geschätzt. Und dann kann endlich wieder laminiert werden ;-))
Später mehr,
Udo