Build log, 01.04.17

Alles kein Aprilscherz, was es heute zu lesen gibt. Gleich zu Beginn muss ich zu meiner Entschuldigung, wenn es um den geringeren Arbeitsfortschritt geht, sagen, dass ich spät angefangen habe und häufig abgelenkt worden bin, aber dadurch hält der Bauspaß ja auch länger an 😉

Zuerst habe ich mich gestern an die Befestigung des Lenkgetriebes gemacht. Theoretisch heisst das, zwei Gummilager zu durchtrennen, über das Lenkgetriebe zu stecken, zwei Blechschellen mit vier Schrauben am Rahmen festzumachen, und fertig ist die Laube. Tja, Theorie ist eines, Machen leider etwas anderes. Nach allerhand Fluchen und Aufbohren der Schellen sieht der fertige Einbauzustand so aus:

IMG_0340.JPG

Für das Kantholz gilt wieder: später kommt das weg. Da ich nun schon einmal beim Einbau quer zur Fahrtrichtung angeordneter Teile war, stand als folgerichtig Nächstes der Stabi an. Der liess sich allerdings nur nach umfangreichen Erweiterungen der dafür vorgesehenen Durchbrüche in den Seitenwänden im Vorderwagen montieren; vermutlich stünde im Bausatzhandbuch – wenn es denn eines gäbe – dass der Stabilisator zweckmäßigerweise VOR Anbringen der Aluminiumverkleidungen anzubringen sei …

Aber auch hier war die Arbeit dann irgendwann getan, und von vorne geschaut sieht der Vorderwagen nun so aus:

IMG_0342.JPG

Schön zu erkennen sind die Öffnungen zwischen Pedallerie und oberer Stirnwand, die eigentlich verschlossen gehören. Also habe ich wieder die Kantbank in den Schraubstock eingebaut, gemessen und gerechnet, und entstanden ist ein schmuckes Blechbiegeteil, an dem ich demnächst noch einige Ergänzungsarbeiten durchführen muss, damit hier Dichtheit herrscht:

IMG_0341.JPG

Wie jeder sieht, fehlen da noch zwei in Querrichtung anzubringende Bleche, aber das wird schon noch.

Ich habe mir überlegt, dass ich den Kasten mit nur wenigen, vielleicht Flügelschrauben, anbringen werde, denn dann kann ich das Ding im Sommer abnehmen, und habe ein laues Lüftchen im Fahrbetrieb, befeuert durch die beiden saugend wirkenden Kühlerlüfter, was zu einem erträglichem Klima in der Fahrgastzelle führen könnte!

Später mehr,

Udo

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