Am Donnerstag hat Mick wieder Teile geliefert, wieder in einer wieder viel zu massiven Holzkiste, aber so kommt halt nichts weg, und nichts verbiegt sich:

Wir erkennen Bremsen und diverse Leitungen, die auf den Verbau harren. Die mitgelieferten Bremsbeläge kommen, wie es sich gehört, natürlich standesgemäß von Ferodo, und der mitgelieferte Aufkleber macht meinen Werkzeugwagen wieder ein Stück mehr Renn-alike, was mich zu diesem eher künstlerischen Stilleben veranlasst hat:

Natürlich habe ich erst mal alle anderen Arbeiten hintenangestellt, um mit dem Interessanten fortzufahren. Die Bremsscheiben müssen nämlich mit einem Adaptertopf aus hoffentlich hochfesten Aluminium verschraubt werden, und hinsichtlich der Anordnung gab es nun vier Möglichkeiten, jedoch zeigt die SGT Homepage überraschernder- und erfreulicherweise, wie es richtig geht. Hier die Scheibe hinten mit Topf, auf den Mitnehmerbolzen montiert …

… und hier mit AP Racing Bremssattel, angehalten, noch nicht montiert (mir fehlen die passenden Schrauben leider wieder mal):

Ich finde, dass das auch nur angehalten echt ein Traum ist, und verschraubt wird beim nächsten Mal. Was auf dem Bild nicht zu sehen ist, ist die Anordnung der Innenbelüftung, die diese Scheibe als ein Modell für die rechte Seite ausweist. Aktuell wohnt die Scheibe deswegen auch mittlerweile vorne rechts ;-)))).
Während der Woche sind dann auch noch ein paar weitere Kleinstpakete hereingetrudelt, gefüllt zum Beispiel mit Verschraubungen. Die habe ich dann rund um und am Catchtank angebaut, und ich finde, dass das alles schon mal recht kompliziert aussieht:

Wenn erst mal die Stahlflexschläuche dazukommen, findet sich da dann niemand mehr zurecht …
Da gestern ein recht produktiver Tag war, habe ich auch noch die Durchführung des Kraftstoffzulaufs (also vom Einfüllstutzen zum Tank) auf der linken Seite geschafft. Auf dem Bild seht ihr die „A-Säule“, das entstandene Loch, das schon mit Keder ummantelt ist, und den abgeklebten 90 Gradbogen, der durch die Öffnung durchschaut. Diese Nummer war derartig nervend (Loch an Loch, von unten gebohrt), dass ich mir die rechte Seite für später aufgehoben habe, wenn ich für diese Art der Arbeit wieder Motivation gesammelt habe.

Schlussendlich ist dann noch der Handbremshebel Opfer meiner Montagefreude geworden, der mittlerweile am Tunnel angebracht ist. Mick hat eine merkwürdige Stangenkonstruktion, zwei Bowdenzüge und einen Querträger mitgeliefert, und alle Teile müssen irgendwie an das Auto passen, und es im Stand bremsen. Wie, das weiss ich auch noch nicht einmal im Entferntesten, frage aber mal in den nächsten Tagen in England nach …

Nächste Woche ist Spa Classics, da kann ich vielleicht noch ein paar Anregungen erhaschen!
Später mehr,
Udo