Build log, 18.11.17

Die vergangene Woche fühlte sich schon fast wie Weihnachten an, da fast täglich neue Pakete und Päckchen ins Haus kamen 🎅. Das ganze Material war natürlich nun zu verbauen, und gestartet bin ich mit den beiden Benzinpumpen für die Haupttanks. Die original an der Druckseite angebrachte Pumpenverschraubung war flugs gegen eine Dash6 Banjoveranstaltung ersetzt, und mit selbstgebauten Haltern aus Aluminiumblech sieht die Pumpe im vormontierten Zustand so aus:

Die am Halter erkennbaren Bohrungen sind zur Befestigung am Rahmen hinter den Tanks vorgesehen, und eingebaut stellt sich die Gemengelage dann schon recht ansehnlich dar – leider ist all das im Fahrbetrieb natürlich nicht ersichtlich:

Die Verschlauchung der Ansaugseite zwischen Tank und Pumpe steht als nächstes an, aber dazu fehlt aktuell ein Reduzierstück (gibt’s aber im Internet, Sonntag ist Shoppingtag).

B. konnte ich überreden, sich weiter mit der Kfz-Elektrik auseinander zu setzen, mit nicht überraschendem Erfolg. Hier ein Stilleben aus der Mitte der gestrigen Schaffensperiode an den Schaltern im Cockpit …

… und hier noch eine Fotodokumentation kurz vor Abbruch der Arbeiten:

Ich bin begeistert, insbesondere und auch deswegen, weil eine erste Funktionskontrolle sämtliche erwartete Effekte bestätigen konnte: die Pumpen pumpen, der Lüfter lüftet, die Hupe hupt (fast), die Beleuchtung leuchtet (aufgrund der anliegenden elektrischen Leistung ebenfalls „fast“).

Und dann sind da noch die Sitze, die überraschend früh angeliefert wurden (sollte eigentlich eine Dezemberlieferung werden, aber es ist schön, wenn einmal etwas nicht zu spät erscheint). Mick schlägt vor, die Sitze unmittelbar auf den Boden zu dübeln, der bekanntermaßen aus einem 1,5mm dicken Aluminiumblech besteht 🙄🙄🙄. Genau an dieser Stelle endet mein Vertrauen in Micks Einchätzung, auch wenn ich im Studium in Werkstofftechnik und Festigkeitslehre keine Leuchte war. Also habe ich die schon im Vorfeld angefertigten Sitzquerträger (okok, es handelt sich in Wirklichkeit um geschweisste und gebohrte Stahlhohlprofile) zum Einsatz gebracht und mit dem Rahmen verschraubt:

Das macht auf meine ängstliche Natur einen irgendwie beruhigenden Eindruck. Mit angeschraubtem Sitz kommen wir dem Gesamteindruck eines Fahrzeuges wieder ein großes Stück näher (ich habe mich für Rennsitze von Tillett entschieden, und nein, es handelt sich nicht um Go Kart Sitze 😬:

Während das Einsteigen in das Fahrzeug, das ich bislang immer ohne Sitz geübt habe, schon anspruchsvoll ist, gestaltet sich das Platz nehmen mit dem überraschend sperrigen Sitz im Auto (so groß sah das Ding als Einzelteil betrachtet gar nicht aus) als akrobatische Übung der Spitzenklasse 🤸‍♀️🤸‍♀️🤸‍♀️. Zum Glück ist das Lenkrad mit einem Schnellverschluss ausgestattet, der es auch Menschen im nichtjugendlichen ermöglichen sollte, sich ohne allzuviel Peinlichkeit ins Auto zu begeben …

Später mehr,

Udo

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