Die Getriebehalter benötigten noch etwas Feinschliff, also habe ich damit heute einige Zeit vertrödelt (schweissen, schleifen, schweissen, schleifen, und fertig). Nach dieser eher groben Metallbautätigkeit stand mir der Sinn nach Schrauberarbeit, und deswegen war der Anschluss des Kraftstoffdruckreglers der nächste Programmpunkt (drei bar werden übrigens angestrebt). Der Zulauf kommt von der Ringleitung an der Einspritzanlage, und zurück geht es in den Kraftstoffcatchtank – das wird dann der vierte Stahlflexschlauch, der quer durch das Fahrzeug führt (sieht wichtig aus, und daher ist das gut so):

Die Länge der Schaltbowdenzüge muss ich noch an GTRacing.co.uk mitteilen, damit Mark daraus passend lange Seilzüge anfertigen kann. Der Durchbruch im Aluminiumblech oberhalb der Primärkraftstoffpumpen (deutsche Sprache, kreative Sprache) ist hier, mit Keder bestückt, erkennbar:

Sobald geliefert, kann ich montieren 🔧🔧🔧.
Als typische Füllarbeit, wenn mir sonst nichts mehr einfällt gerne genommen, habe ich dann noch eine Verstärkung im rear clip angebracht. Letzterer weist einen geometrischen „Frosch“ auf, den es zu stabilisieren gilt, um unerwünschte Effekte zu unterbinden. Dazu dient ein Aluminiumwinkelprofil, das zunächst eingeklebt und mit Spannzangen fixiert, und demnächst laminiert werden wird. Sieht auch so schon vorteilhaft aus:
Bereits Erwähnung gefunden hat ja der Umstand, dass die Riemenscheibe der Wasserpumpe (oder auch Wasserpumpenriemenscheibe, wow!!!) in den Fahrgastraum hineinragt. Nach langem hin und her habe ich mich für eine Schweisslösung entschieden, um den notwendigen Freigang zu schaffen. Dazu musste aus der ursprünglich ebenen Abdeckplatte ein zusätzliches Volumen geschaffen werden, frei fliegend hier dargestellt:
Die Abdeckung habe ich freihand über einer passenden Farbdose mit dem Durchmesser 180mm gebogen, und am Ende einer langen Blechscherenreise sah das dann ganz gängig aus. Zusammen mit der Serviceklappe und dem eigens erstellten Deckel wird das später standesgemäß rennsportlike so eingebaut werden (im Hintergrund Schnittspäne; die fertige Form der Abdeckung konnte ich rechnerisch nicht ermitteln (zylindrischer Abschnitt, geschnitten an zwei zueinander nicht-parallelen Ebenen), da ich meine Formelsammlung zuhause vergessen hatte. Wer bekanntlich nicht rechnen kann, muss iterieren, und das Ergebnis all der Iterationen sind eben die Schnittabfälle im oberen Bildteil. Da die elektrische Blechschere noch defekt ist, ging das alles per Handblechschere, gut für den Kraftaufbau im rechten Arm:
Jetzt benötige ich wieder jemanden, der Aluminiumblech schweissen kann; zum Glück gibt es das Internet 📠📠📠.
Ich versuche ergo, in der kommenden Woche einen willigen Schweissbetrieb zu finden …
Später mehr,
Udo