Die Serviceklappe zum Motor ist in der Zwischenzeit einer schweisstechnischen Behandlung unterzogen worden. Wie in der Berufsschule gelernt, führt lokale Wärmeeinbringung in metallische Werkstoffe zum sogenannten Wärmeverzug, hier recht plastisch (obwohl nur zweidemensional dargestellt) erkenbar:

Der gewählte Schweissbetrieb (da ich Aluminium selbst nicht schweissen kann) hatte bei der Abholung der Klappe übrigens ausführlich über die Schweissbarkeit der gewählten Aluminiumlegierung geflucht, dies aber höflich verbal verpackt. Nach einer Richt- und Oberflächennachbehandlung sah das gute Stück dann einbaufertig folgendermaßen aus:

Danach habe ich mich mit dem Kühlwassereinlauf (360 Grad schwenkbar, wir erinnern uns eventuell) beschäftigt. Hier der optimierte Zustand mit Winkelverschraubung (N. sei Dank für all das Material) vor der Montage an den Motorblock (im Hintergrund der verwendete Klebstoff zur Abdichtung):
Da der Hersteller die Verwendung zweier sogenannter Inbusschrauben als geeignet ansieht, ist die Wahrheit dergestalt, dass eine Verschraubung ohne Spezialwerkzeug nicht, mit demselben jedoch, möglich ist. Hier ein Stileben mit gekürztem Sechskantschlüssel:

Da der Einlauf nun schon einmal montiert war, habe ich unter Zuhilfenahme von B., N. und M. die Verbindungsschläuche zum Kühlwasserausgleichsbehälter (!) montiert. Dass das nur unter Anwendung von Gewalt funktioniert, ist eher unverständlich, aber auch eine Tatsache.

Gegen Nachmittag ist dann die Frage nach der provisorisch richtigen Achsgeometrie aufgekommen, und bis zum Abend (!!) haben B. und ich Räder und Schrauben de- und montiert, Wasserwaagen und Maßbänder geschwungen, Lenker variiert, um schliesslich diesen Zustand als „erstmal OK“ zu verabschieden:

Das sollte reichen, um bei erster Geradeausfahrt nicht im Strassengraben zu enden …
Später mehr,
Udo