Es war nach langer Zeit wieder einmal ein „Tag des Laminierens“. Nachdem die beiden Radhauserweiterungen zugeschnitten waren, stand das Wegschneidens eines Teils der Aluminiumradhäuser im rear clip an, da diese ja mit den Rädern kollidierten. Hier der Zustand vor Beginn des Laminierens mit schon zugeschnittenen Fasermatten auf der linken Seite:

Hier die rechte Seite nach dem Laminieren (die Feinspachteldose habe ich als Gewicht zur Beschwerung verwendet):

Nach dem Trocknen wird es bis zur Fertigstellung noch mindestens zwei Bautage dauern, aber Zeit ist über die Feiertage ja gegeben (die in Großbritannien in Auftrag gegebenen Antriebswellen sind schließlich auch noch nicht geliefert).
Thematisch passend ging es dann mit den Versteifungen der Radhäuser am rear clip weiter. Nachdem die Laminatstreifen getrocknet sind, kann ich den Bauschaum beim nächsten Mal herausbasteln:

Die seltsam aussehende waagerechte Öffnung ist beim Erweitern des Radhauses im unteren Bereich entstanden, da der rear clip sich anderenfalls nicht öffnen ließ (Kollision mit den Hinterrädern). Auch hier werden noch zwei bis drei Lagen Laminat appliziert werden müssen, um die notwendige Stabilität zu gewährleisten.
Da der GT40 nun auf den Rädern steht, entwickeln sich durch neue Blickrichtungen auch neue Probleme (besser: Herausforderungen). Ein Beispiel dazu bildet die Freimachung des front clips um die Scheibenwischerbefestigung in der Spinne (im rechten Bildteil):

Das lose liegende Stück habe ich aus den front clip unmittelbar darüber herausgeschnitten, da hier eine Fastkollision mit der Spinne vorlag – wieder einmal ein schönes Beispiel für die grandiose Passform der KVA panels.
Dank Faserspachtel lässt sich das Spaltmaß exakt einstellen, hier die erste Vorstufe mit frisch aufgelegter Spachtelmasse. Auch hier wird nach zwei weiteren Behandlungen alles wie gewünscht aussehen.

Die kommenden Bautage werden eine gelungene Mischung aus Schleifen, Spachteln und dem Versuch sein, den 347er V8-Motor dauerhaft zum Laufen zu bringen.
Es bleibt spannend.
Später mehr,
Udo