Build log, 10.08.19

Wenn die Anzahl der notwendigen Iterationen zur Lösung eines technischen Problems hinreichend groß wird, hat das zur Folge, dass zwar viel Handlung, aber nur wenig Ergebnis entsteht. Dies ist für den Werkstatttag am 10.08. eine weitgehend zutreffende Beschreibung.

Auslöser dessen war das simple Mantelrohr des Scheibenwischermotors, in dem die Antriebswelle geführt wird, die wiederum ihre Translationsbewegung in die Wischbewegung des Wischers umwandelt. Die ersten zwei Versuche, in denen ich das Rohr so führen wollte, dass das Cockpit nicht beschnitten werden musste, haben eine Wischermotorüberhitzung aufgrund zu starker Rohrbiegung ergeben. Erst das altbekannte „keep it simpel“ führt zum Erfolg. Das endgültig verbaute Rohr befindet sich im unteren linke Quadranten, kaum gebogen, aber dafür funktionstüchtig:

Die Klinke, die ich im Cockpit mittels Vibrationssäge wiederum in mehreren Anläufen (bloß nicht zu viel abschneiden 💇‍♂️) Stück für Stück vergrößert habe, ist erfreulicherweise im endgültigen Montagezustand verdeckt:

Um nun überhaupt noch etwas für „die Galerie“ hinzubekommen, stand die Montage der Schalldämpfer an. Den Auslass habe ich kombiniert chemisch/mechanisch bearbeitet, und die durch das Schweissen hervorgerufene Anlaßfärbung ist verschwunden. Hier ein Bild mit geöffnetem rear clip …

… und hier die aktuelle Heckansicht (der linke Schalldämpfer muss noch ein wenig nach unten verschoben werden, sollte klappen):

Leicht ist erkennbar, dass aus der rückwärtigen Perspektive nun lediglich noch das Kennzeichen fehlt, oder, wie B bemerkte: da waren sie wieder, meine drei Probleme 😉😉😉.

Später mehr,

Udo

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