Build log, 07.12.19

Natürlich habe ich nicht zwei Wochen lang überlegt, ob ich den build log mit dem 1964 Ford Falcon Sprint fortsetzen werde oder nicht, denn die Entscheidung stand schon lange fest: V8 ist V8, und Ford ist Ford, und der Rest findet sich. Den Titel meines blogs habe ich auch schon geändert. Nun also die Fortführung des build logs, und es werden noch einige GT40 Restarbeiten in der Zukunft hier auftauchen.

Den 64er Falcon Sprint habe ich in Los Angeles gefunden, und er steht auch schon einige Zeit in der Garage nebenan. Um das neue Projekt zu beginnen, habe ich erst einmal gefegt …

… und dann versucht, die drucklosen Vorderräder des Falcon zu demontieren:

Mit neuen Vorderrädern wieder rollbar, stand dem Transfer zu meinem Arbeitsplatz nichts mehr im Wege, und die Optik ist schon einmal um Längen verbessert:

Der Allgemeinzustand des Fahrzeuges ist gemischt, im Innenraum fehlt eine gründliche Reinigung und Entrümpelung:

Startpunkt der großen Aufräumens, quasi zum Warmwerden, war jedoch der Kofferraum. Bemerkenswert die Verlegung der elektrischen Leitungen: alle Kabel lose verlegt, keine Isolierung, kein Schutz bei Durchführung durch die Karosserie. Von Elektrik verstehe ich zwar auch nur wenig, aber spätestens die lustige Aneinanderreihung verschiedener Kabelfarben zu einer Leitung machte klar, dass das auch anders gehen kann.

Nach dem Kofferraum stand dann der Innenraum an. Die Toyota oder Nissan oder Mitsubishi Sitze sind fehl am Platz, und der Fusselfußboden auch, also heraus damit:

Das kommt dem Rennwagenziel schon ein Stück näher 🤨. Der Falcon wird nämlich nach Anhang K zusammengebaut, und da sind die Regeln einzuhalten.

Beim Entrümpeln habe ich dann noch Geld gefunden, so dass sich der Kauf des Falcons schon fast selbst finanziert (sofern ich in weiteren Hohlräumen mehrere 100 Dollar Scheine finden werde) 💵💵💵:

Es gibt aber, bei allem Baufortschritt, auch Wermutstropfen (oder Flaschen, oder Fässer): das Dach vorne rechts und hinten links ist leicht durchgerostet, das wird ein Spaß:

Hier noch etwas Lustiges zum Schluss: links neben dem Fahrersitz war der Mechanismus zur Öffnung der Kofferraumklappe (funktionstüchtig) und des Tankdeckels (stillgelegt) angebracht. Da dies ohnehin nicht FIA-konform ist, war das ganze Geraffe zu entfernen, insbesondere deswegen, weil dieser Holzklotz zur Befestigung der Fernbetätigung im Auto eingebaut war, und das ganz ohne Oberflächenbehandlung:

Interessant auch, dass ich heute unzählige Schrauben entfernt habe, davon zehn (!) mit Regelgewinde, die anderen waren ausnahmslos Blechschrauben, fast keine wie die andere. Es gibt ein wenig zu tun, alles halb so aufwendig, wie es aussehen mag!

Später mehr V8 von Ford,

Udo

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