Build log, 21.12.19

Heute, am dunkestelm Tag des Jahres, gibt es einiges Merkwürdiges zu berichten. Davor jedoch kann ich von sogenannten Vorbereitungsarbeiten, die dazu dienen, den Motor zu demontieren, schreiben. Alle Leitungen und Anschlüsse, sowohl elektrisch, benzin- oder wasserleitend, sind entfernt, so dass der V8 demnächst ausbaubar ist:

Da mir nichts Bessseres einfiel, habe ich danach die hinteren Radhäuser inspiziert, die ja gegen die formschönen Originale ausgetauscht werden (so der Plan). Zutage trat auf der linken Seite eine ungeahnte Menge Spachtelmasse, in größter beziehungsweise dickster Ausführung stolze 10.000 Mikrometer messend:

Hier noch ein Stilleben mit Metall und Kunststoff:

Der Schweller ist, im Gegensatz zum Seitenteil, weitgehend unbeschädigt, zumindest nach heutigem Kenntnisstand. Auf der rechten Seite ist die B-Säule perfekt erhalten, wohingegen das Seitenteil deutliche chemische Reaktionen nicht verhehlen kann:

Auch hier nimmt die Dicke der Spachtelmasse beachtliche Dimensionen an.

Nach so viel Pionierarbeit habe ich mich dann noch an die linke „Heckflosse“ herangemacht, die ebenfalls leicht löchrig anmutete. Der Spachtelmeister hat hier unzähliche Löcher in die Karosserie gebohrt, damit der Spachtel besser anhaftet – verkehrte Welt, er hätte besser das Blech richten sollen 🤦‍♂️:

Die wenigen Löcher lassen sich ratzfatz Zuschweissen, und alles sieht demnächst aus wie 1964.

Später mehr (Korrosion),

Udo

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