Bevor der Falcon zum Strahlen und Grundieren das Haus verlassen sollte, standen noch einige Gewichtsoptimierungen auf dem Programm. Starten wir mit einem Bilderrätsel – erkennst Du den Unterschied?


Der Verriegelungsmechanismus der Heckklappe hat ausser Massezuwachs am Auto auch keine Funktion mehr und wurde folgerichtig entfernt (zur Aufnahme habe ich mich in die Tanköffnung begeben, das Loch ist die Öffnung des Tankstutzens):

Letztendlich fiel der Dachspriegel der Flex zum Opfer:

Die vorerst letzte Blecharbeit bestand in der Schaffung eines Freiganges für die oberen Querlenker. Hinter dieser Verstärkung verrichtet die Feder vorn ihren Dienst, jedoch würde es durch die Tieferlegung des Falcon (wir erinnern uns: Shelby Drop und Wedges) zur Kollision zwischen Lenker und Blechteil kommen:

Die weiss gekennzeichneten Bereiche habe ich entfernt, und die Gummipuffer, der hier als Anschlag vorgesehen war, erst einmal weggelassen (schliesslich wird das hier kein Offroad Fahrzeug):

Dann war der Zeitpunkt gekommen, um den Falcon an die frische Luft …

… und auf einen Trailer zu befördern:

N hat freundlicherweise den Transport ermöglicht, so dass in der kommenden Woche gestrahlt und grundiert werden kann – ich habe das den Experten überlassen, damit ich mich vertrauten Dingen zuwenden konnte (beachtenswert ist der Dosenaufdruck: „Für größere Schäden und Löcher“, wie wahr):

Die Anwendung dieses Produktes wurde notwendig, da die beiden Türen, wie bereits in einem der vergangenen logs beklagt, nicht nur zu schmal, sondern auch in der Höhe zu klein geraten waren. Same procedure than last week:

Um einen Einblick in die Qualität (der britische Ausdruck wäre wohl mit „craftmanship“ treffend gewählt) zu gewähren, hier ein Detail der Motorhaube von den Innenseite:

Nun heisst die Innenseite deswegen Innenseite, weil sie innen, also nur begrenzt sichtbar, ist. Daher habe ich beschlossen, nur die allergröbsten Fehlstellen zu reparieren, und auf Schleiforgien a la GT40 an dieser Stelle zu verzichten (ich habe also doch etwas gelernt, oder handelt es sich schon um Altersmilde?). Zum Abschluss noch ein Stileben mit Kunststoff (die beiden Fender sind auch in Behandlung, lagen allerdings auf der bildabgewandten Seite):

Ein bisschen ist noch zu tun, aber der Weg und das Ziel sind das Ziel, wie es landläufig heisst.
Später mehr,
Udo