Build log, 23.05.20

Begonnen habe ich, um Blecharbeiten zu umgehen, mit der Freilegung rund um die Öffnung des Tankeinfüllstutzens. Hier der Ausgangszustand aus den U.S.A …

… und hier nach der Bearbeitung mit Fächerscheibe und Hartmetallfräser:

Das Finish folgt dann mit Feinspachtel in minimaler Auftragsdicke.

Anschliessend konnte ich keine weiteren Tätigkeiten mehr vorschieben, und deshalb ging es an die Blecharbeiten. Der ursprüngliche Plan, das hintere linke Radhaus anzupassen, scheiterte daran, dass das untere Anschlussstück der Korrosion zum Opfer gefallen war:

Also habe ich das fehlende Stück nachgebaut:

Gut, oder? Weniger gut der Zustand auf gleicher Fahrzeugseite weiter hinten. Hier hat offenbar eine Kollision stattgefunden, und die Folgen wurden nach U.S.-Marnier behoben. Hier das Ergebnis, wirklich erschütternd:

Das ist alles ein einziger Schrotthaufen, und ich versuche, irgendwelche Reparaturbleche aufzutreiben.

Also habe ich die linke Fahrzeugseite verlassen, und mich der rechten zugewandt. Alles ist zugeschnitten und abgesetzt, und schon einmal arretiert:

Die Clecos funktionieren perfekt, aber dem Sandstrahlbetrieb ist es nicht offenkundig geworden, dass noch Spachtelmasse auf der Aussenseite vorhanden war und ist (erkennbar an den Kratzspuren, mit einem Cuttermesser verursacht). Nach Entfernen des Nichtmetallischem ergab sich dann diese Perpektive:

Die Überlappungen habe ich dann mit Zinklamellenspray behandelt, das bis zur kommenden Woche trocknen kann.

Das Reparaturblech musste ich im hinteren Bereich umformtechnisch behandeln (es passte zumindest nicht zu meinem Fahrzeug), wobei der Flansch sehr hinderlich war und deswegen eingeschnitten werden musste:

Ein solches Flickwerk ist natürlich indiskutabel, also habe ich die Trennstellen nach besten Kenntnissen schweisstechnisch verbunden:

Die Karosserie muss, um mit den Reparaturblechen verschweisst zu werden, gelocht werden, hier im Bild:

Nicht mehr beenden konnte ich die Verbindung zwischen linker B-Säule und Reparaturblech, da sich das Umstellen langwieriger als gehofft gestaltet hat:

Das Prinzip ist klar, und die Ausführung ist, wie fast immer, eine Frage von Kenntnis (10%) und Ausdauer (90%).

Morgen steht Ausdauertraining auf der Agenda.

Später mehr,

Udo

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