In Sachen Tankbehälter habe ich heute entschieden (nachdem ich mich von der Festigkeit der Winkelprofile überzeugt habe), dass ein Verschweissen der Profile untereinander „over-engineered“ ist, und das ist natürlich zu vermeiden. Also konnte ich alle Profile fest mit dem Behälter verbinden, eine echte Zeitersparnis obendrein.
Das vordere Profil benötigt weniger Breite als die übrigen. Also konnte ich nach mehrfachem Messen (übrigens dem Vergleichen einer unbekannten Größe mit einer gesetzlich festgelegten Maßeinheit) einen wertvollen Beitrag zur Gewichtsreduzierung leisten:

Die seitlichen Profilenden habe ich im Laufe des Tages auch noch entfernt, selbstredend. Alles fertig verklebt, und mit Clecos arretiert, kann der Klebstoff einige Tage lang trocknen, bevor ich dann wieder die Nieten setzen werde.

Da es heute zum Schweissen viel zu warm war (Gott sei dank für diese Ausrede), habe ich mich mit dem frisch aus den U.S.A. gelieferten Wasserkühler beschäftigt. Dieser ist zirka 50% breiter als das Originalobjekt. Die Öffnung in der Karosserie ist um den gleichen Betrag zu klein, folgerichtig:

Jeder weiss, was jetzt kommt, nämlich die Verbreiterung der Blechöffnung (und nicht die Verkleinerung des Kühlers). Das Ergebnis zeigt das folgende Bild:

Nach einigen weiteren Anpassungsarbeiten sah der Falcon mit größerer Atemfläche dann so aus:

Die Befestigung habe ich, entgegen des Auslieferungszustandes der FoMoCo, mit Schwingmetallen realisiert. Hier die rechte Seite, die ich oben mit zwei kleineren Schwingmetallen aus Platzgründen realiseren musste (minimales Gewicht durch beengte Platzverhältnisse) …

… und hier die linke:

Da der Wasserkühler nun montiert ist, war die Anbringung des Ölkühlers der nächste folgerichtige Schritt. Gedacht war, den Ölkühler vor den Wasserkühler anzubauen, etwa so:

Nun allerdings wird dieser nahezu komplett von der Stoßstange verdeckt, wodurch die Ölkühlung doch sehr beeinträchtigt wird 🤨.
Ich werde mal im www forschen, wie die anderen Falcons mit diesem misslichen Sachverhalt umgehen. Warum selber machen, wenn man doch kopieren kann …
Später mehr,
Udo