Nachdem der Ölkühler seine Position gefunden hatte, fiel auf, dass dessen Kühlleistung durch die recht undurchdringliche Schottwand negativ beeinflusst sein würde. Also habe ich diesen Zustand …

… durch diesen ersetzt:

Dadurch wird nicht nur der Luftdurchlass verbessert, sondern auch das Gewicht des Falcons wieder verringert (eventuell sollte ich weitere dieser Löcher anbringen?). Hier die Gewichtseinsparung bildlich verdeutlicht:

Um die Arbeiten am Kühlsystem vorerst abzuschliessen, habe ich zur senkrechten Abstützung des Wasserkühlers noch zwei Schwingmetalle auf die Querträger geschraubt, die eigentlich nur den Befestigungspunkt für den tie rod darstellen (auch hier konnte ich echten Mehrwert schaffen: ein Bauteil mit zwei anstelle nur einer Funktion 😏):

Auf die obere Stirnseite der Schwingmetalle habe ich Gummiauflagen geklebt, damit ein sonst bestehender Kontakt „Metall/Metall“ unterbunden wird. Der Besuch der Berufsschule war doch nicht vergebens!
Und dann wieder schweissen: hier mein 3D geformtes Blech am Dachrahmen hinten links (der Rest ist Spachtelarbeit):

Die Königsdisziplin des heutigen Tages war allerdings das Anbringen der linken hinteren Regenrinne, die schon im letzten build log thematisiert, aber nicht verschweisst gezeigt wurde. Das eigentliche Schweissen war dabei weniger das Problem, hier einbaufertig gefügt:

Der eher unschöne Bereich in der Bildmitte, über der Regenrinne liegend, ist entweder werksseitig oder während der letzten fünfzig Jahre mit Zinn aufgefüllt worden. Da Zinn nun einen deutlich geringeren Schmelzpunkt als Stahl hat, spritzte es während der Schweissens aus dem Auto heraus, und die Naht sah wie Appenzeller oder Leerdamer aus, oder wie ein Schwamm (ich denke, dass diese Aufzählung bildlich genug ist).
Also ist der Plan, die Löchrigkeit in der kommenden Woche durch Verzinnen zu verschliessen. Auch in meinem Alter ist es nie zu spät, Unmögliches auszuprobieren.
Später mehr Unerprobtes,
Udo