Die Fertigstellung des linken hinteren Bodens war schweisstechnisch eher Routine, und das Verschleifen der Schweisspunkte auch:

Demnächst wird alles gereinigt, grundiert, die Stöße mit Polymerdichtmasse überlackierbar abgedichtet, und fertig ist die Laube.
Das letzte verbleibende Fehlblech im Innenraum war die vordere Tunnelabdeckung, von einem der Voreigner ohne erkennbaren Sinn (und Verstand?) entfernt. Das Einschweissblech hatte ich ja schon in der Vergangenheit gebogen und gestreckt, aber mit meinem neu erworbenem Wissen um Spaltmaße beim Schweissen hat die Anpassung sich ein wenig in die Länge gezogen. Nicht zu vergessen ist auch der Zeitaufwand, um die Löcher zum Verschweissen einzubringen, und um die Grundierung im Schweissbereich zu entfernen (soviel sei zur Erklärung meiner schneckengeschwindigkeitsähnlichen Leistung am heutigen Tag gesagt bzw. geschrieben). Ein Zwischenstand der Anpassungsarbeiten, bei denen ich wertvolle Gewichtseinheiten durch Entfernen sparen konnte, zeigt dieses Bild:

Angepasst im Fahrzeug dann dieses Bild, mit Clecos:

Während des Anpassens fiel mir dann dieser Riss im Tunnel wieder ein, den ich, durch jahrelanges Training perfektioniert, schon fast vergessen hätte, ihn nun aber schweisstechnisch verschlossen habe:

Zurück zur Abdeckung, die ich erst von der Unterseite, dann von oben verschweisst habe:

Das sieht für den ungeübten Leser eventuell ein wenig grob aus, aber nach der Farbgebung wird sich meine Arbeit als zielführend, hin- und ausreichend herausstellen (meine ich zumindest).
Hier noch die Gemengelage mit Getriebeabdeckung aus GfK:

Nahezu zum verdienten Arbeitsende kam B daher, den ich um Rat und Tat bei der Anbringung des linken hinteren Seitenteiles gebeten hatte. Welche Konsequenzen aus dieser Veranstaltung hervorgehen werden, berichte ich, nachdem ich aus dem tiefen Fall wieder an die Oberfläche gekrabbelt bin.
Später mehr (Motivation),
Udo