Build log, 01.08.20

Flex, Schweisspunktbohrer, Hammer und Stecheisen waren heute die beherrschenden Arbeitsmittel, da weitere Aufräumarbeiten am hinteren rechten Blech (einfacher: RH rear quarter) anstanden.

Auf der rechten Seite sind die Flansche zwischen Seitenteil und Heckabschlussblech noch intakt, also habe mit dem Schweisspunktbohrer die Flansche voneinander getrennt, hier ein Beispiel eines erfolgreichen Arbeitsergebnisses:

Der untere Teil des Heckabschlussteils war ebenfalls schon leicht in die Jahre gekommen, und hatte eine signifikante Blechdickenabnahme (Leichtbau hin oder her, aber zuwenig ist nicht genug) zur Folge:

Die untere Kante werde ich auf der gezeigten rechten Seite demnächst entfernen und gegen ein 1a Reparaturblech ersetzen (zu der linken Seite komme ich in wenigen Sekunden).

Um nun die rechte Seite annähernd fertig zu stellen (immerhin ist das RH Reparaturblech noch im Transit), habe ich die Reste der C-Säulenanbindung mit dem Seitenteil entfernt (wir erkennen die Situation von der linken Seite spielend / spiegelnd wieder):

Damit aber nicht genug: per Autogenbrenner konnte ich das Zinn auf der rechten Seite hinten ebenfalls aufschmelzen und weitestgehend entsorgen (das Zeug ist deutlich schwerer als Spachtelmasse), und kann die Stahlbleche demnächst mit den Reparaturblechen fügen.

Vom Hinterwagen ist derzeit nicht mehr soooo viel übrig, aber das sieht bald wieder ganz anders aus:

Vor dem Einschweissen der rear quarters habe ich dann noch Pappschablonen für die hinteren unteren Seitenteilbleche innen ausgeschnitten, um diese dann später auf Stahlblech zu übertragen:

Da die linke Seite übermässig stark ramponiert ist, muss ein weiteres anspruchsvolles Winkelblech gebaut werden:

Das sind alles schöne Aufgaben für die kommende Woche, und schliesslich ist Vorfreude die schönste Art der Abkehr von Frustration.

Später mehr Erfreuliches,

Udo

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