Build log, 14./15.08.20

Nun also endlich suspense, ich muss der verehrten Leserschaft schliesslich etwas bieten 😇. Bevor das rear quarter eingesetzt werden konnte, mussten die Schweissflansche erst einmal gelocht und die Umgebung vom Lack entfernt werden, hier exemplarisch zu sehen:

Im Nachgang ist mir auch nicht erklärlich, warum ich damit Stunden zugebracht habe, kann allerdings sagen, dass mir nicht langweilig geworden ist. Wie auch immer, danach galt es, den Spalt zwischen Reparaturblech und Originalverblechung auf „Null“ zu bringen. Zu diesem Vorgaben eignen sich, wenn die Zugkraft von Clecos nicht mehr ausreicht, klassische M4-Schrauben:

Vor dem finalen Anbringen habe ich einem mehrwöchigem Impuls nachgegeben, und die seltsam dicke Metallansammlung über den Rücklichtern mit einem Brenner behandelt, um zu sehen, ob nicht auch hier wieder Zinn zum Einsatz gekommen wäre. Zum Glück hat der siebte Sinn funktioniert, und ich habe größere Mengen Zinn verflüssigt und per Schwerkraft auf den Boden verfrachtet:

Der ursprüngliche Spalt ist nun leider deutlich größer als geplant, und daher wird demnächst Improvisation notwendig werden.

Da ich das rear quarter beliebig oft an- und abgebaut habe, fand ich irgendwann eine to-do-Liste sinnstiftend:

Ob das mit meinem Alter zu tun hat, weiss ich nicht, ist aber bestenfalls ein Thema für lange Winterabende 🤬.

Schliesslich und endlich (oder: am Ende wird alles gut, aber dazwischen ist es oft anders) hier das halb eingeschweisste rear quarter:

Eine letzte Impression von der C-Säule, deren Schweissverbindung mit dem rear quarter leider unmöglich war und ist. In solchen Fällen hilft die Rückbesinnung auf aktuelle Innovationen aus dem Pkw-Bau: es wird ja fast alles geklebt! Das habe ich auf den Falcon transformiert, und eine MS-Ploymer Verklebung realisiert.

Bis zum nächsten Einsatz ist der Trocknungsprozess abgeschlossen, und niemand wird sehen, welches high-tech am Falcon verbaut ist 😏.

Später mehr vintage technology,

Udo

Hinterlasse einen Kommentar