Eine neue Lieferung ist eingegangen, eine davon betraf den „retainer“, den ich als Neuteil im www gefunden habe. Zusammengebaut sieht das so und recht gut aus:

Die Betätigungsstange der Kupplung weist leichte, kaum wahrnehmbare Verschleissspuren auf …

… die ich durch Schmelzschweissen und Lackieren in diesen sensationellen, quasi-neuwertigen Zustand überführen konnte:

Dann habe ich mir die Kupplungsbetätigung angesehen, und die genietete Verbindung zur o.g. Betätigungsstange neu gestaltet. Der aktuelle Zustand war von Verschleiss und grossem Spiel geprägt, und so enstand diese einstellbare Lösung:

Im Anschluss möchte ich den sehr abenteuerlichen Mechanismus der Kupplungsbetätigung hier einmal in einer Art Explosionsdarstellung aufzeigen:

Oben ist der Halter erkennbar, der am Rahmen befestigt ist (starr), und unten das Gegenlager, am Motor angebracht (nicht starr). Durch die Lagerung in tonnenförmigen Kunststofflagern lässt sich das offensichtlich ausgleichen. Die Abdichtung geschieht durch Filzringe (!,,), wie dargestellt. Das wirkt insgesamt eher improvisiert, aber „that‘s the Sixties“.
Danach rückte mein Fokus auf die Hinterachse. Die PU-Lager brauchten noch „shackles“, die ich aus Flachstahl erzeugt habe:

Nach spanabhebender Bearbeitung war das Ergebnis sehr sehr nahe am Zustand „brauchbar“:

Eines wie das andere, Bordeaux wie Burgunder 😉. Dann galt es noch, die lowering blocks für die Hinterachse aus einem Strangpressprofil aus Aluminium zu erzeugen.

Leider hatte ich 70×30 gekauft, benötigt wurde 60×30. Durch den Einsatz der Trennscheibe enstanden dann diese passgenauen Teile, die mit Schraube und Bohrung unten ihrer Funktion zugeführt werden konnten:

Auf den Blattfedern montiert …

… sieht das genauso gut aus wie an der Achse:

Heute sind weitere Teile per Post angekommen, die ich im nächsten Log vorstellen werde. Bestimmt.
Später mehr Bestimmtheiten,
Udo