Build log, 09.01.21

Der Falcon ist gestern planmäßig zum Käfigbauen abgeholt worden, und wird erst einmal vier bis sechs Wochen dort verbleiben. Mein Sitz, den ich für schmales Geld gekauft habe, passt nun leider gar nicht zum Auto, was sich in einer eher unglücklichen und unkomfortablen Sitzposition zeigte. Also Kleinanzeigen. Bei K habe ich dann dieses Modell zur Probe gesessen, und es fühlt sich so gut an wie es professionell ausschaut 🏎:

Die Holzklötze kommen selbstredend noch da weg 😏. Wir haben dann die Käfigkonstellation besprochen und uns für einen guten Kompromiss aus Sicherheit und Gewicht geeinigt, wie gut.

Die Arbeit geht natürlich auch ohne Auto nicht aus. Die Zylinderköpfe waren angeliefert worden, das Stück zu 21 Kilogramm. Bei Volkswagen haben die Ford-Ingenieure jedenfalls nichts kopiert, das steht mal fest. Unvorteilhafterweise hatte der Vorbesitzer die Köpfe nicht gereinigt, also ging dieser Job auf meine Agenda über.

Die metallische Dichtung zeigte sich, wie der andere Schmutz auch, ebenfalls sehr gartnäckig im Abgang …

… aber am Ende wird bekanntlich alles gut und sauber, annähernd zumindest:

Die eingegossenen Buchstaben, oben nur schwach erkennbar, hier vergrößert dargestellt …

… belegen, dass es sich um 289er Zylinderköpfe des Baujahres 1966 handelt, wie gewollt.

Nach soviel Gewicht war es nicht mehr als zeitgemäß, wieder etwas für den Leichtbau zu tun. Also habe ich mich der angefangenen Motorlagerung zugewendet, und ein Leichtbauverstärkungselement gebaut, das später so ähnlich wie hier gezeigt verschweisst wird, und damit Stabilität bei geringer Masse bieten wird:

Die kritischen Leser erkennen, dass damit Gewicht zugefügt wurde, das jedoch an anderer Stelle reduzieren werden wird. Dazu habe ich mich mit der Balkenbiegung und Widerstandsmomenten und Biegespannungen beschäftigt, und dabei sind mir einige sinnvolle Ansätze eingefallen:

Damit werde ich demnächst weitermachen, denn da geht noch was.

Später mehr Unvollendetes,

Udo

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