Genug gebohrt, und damit standen neue Aufgaben an. Zunächst habe ich die „Stoßstangen“ zu R gebracht, damit er diese mit Aluminiumfarbe lackieren kann. Die Oberfläche der Stoßstangen ist derartig topographisch, dass eine einfache Glättung ohne Füller als sinnlos erscheint und auch ist.
Zur Behandlung des Kühlergrills wurde von R eine etwas fremd klingende Empfehlung ausgesprochen, nämlich mit Topfreinigern („Ako Pads“) zu arbeiten. Des Experten Empfehlung ist des Laien Befehl, und solche werden bekanntermaßen nicht hinterfragt, sondern exekutiert.
Der linke Teil ist bearbeitet, der rechte noch nicht:

Ich hoffe wirklich und inständig, dass hier sehr deutliche Unterschiede erkennbar sind. Am Behandlungsende hatte ich eine Familienpackung Ako Pads verbraucht, und daher ist das Ergebnis final, sozusagen per Definition:

Meine Meinung: der Zweck heiligt die Mittel, also brauchbar, und historisch wertvoll darüber hinaus auch noch (56 Jahre alt).
Die spätere Heckscheibe besteht immer noch aus fünf Millimeter dickem Makrolon, flach und ungekrümmt. Eine Krümmung muss nun einmal her, und Temperaturen von 4-6 Grad Celsius machten das Erwärmen per Heissluftfön zu einem Geduldsspiel. Ein Zwischenstand wird hier gezeigt:

Das Feintuning steht dann als Nächstes an.
Später mehr Tuning,
Udo