Gestern (also am Freitag) gab es einen Besuch beim Käfigbauer. Es ist festzustellen, dass es voran geht. Zum Beleg zwei Impressionen aus verschiedenen Perspektiven hier:


Die Sitzquerträger und das Kreuz im hinteren Teil des Falcon fehlen noch, die Türstreben ebenso, dann noch alles verschweissen, und fertig.
Zurück zu dem, was mein eigener Beitrag zum Falcon wird. Während der Woche sind die Verschraubungen, Adapter und Stopfen für den Kraftstoffdruckregler geliefert worden, und ich habe alles sach- und fachgerecht zusammengebaut:

Weil ich das so gut finde, spendiere ich noch ein Foto aus leicht anderer Perspektive:

Nach Bewältigung dieser feinmotorischen Arbeiten gab es dann wieder heavy metal, da mir G die Freigabe für meine Fräsarbeiten am Zylinderkopf selbstredend nicht erteilt hatte (sinngemäß lautete die Botschaft: für eine Laienarbeit hätte es noch schlechter aussehen können 😟). Leider war ich zu vorsichtig, aber mit sachgerechter Anleitung ist dann dieser Auslasskanal entstanden …

… der vorher so aussah:

Da fällt das Ausatmen so richtig leicht, schon beim ersten Anblick.
Hier ist leicht ein echter Nachteil von Achtzylindermotoren erkennbar: jeder Job ist nur 0,125 des gesamten Aufwandes, und er gibt dadurch eine Menge Späne, aus kohlenstoffreichem Guß:

Der Brennraum in den Köpfen musste ebenfalls noch adaptiert werden. Der im rechten Bildteil ist fertiggestellt, die anderen folgten unmittelbar, und nun sehen alle acht Brennräume ähnlich aus („identisch“ wäre vermessen, in doppelter Hinsicht 😉):

Am Ende des Tages habe ich alle Späne zusammengefegt, und es wäre zu kurz gesprungen zu sagen, dass das das alleinige Ergebnis ist:

Dazu kommt, dass all das Gewicht nicht mehr im Motor, sondern im Mülleimer ist, was den Transport der Zylinderköpfe auch viel freundlicher gestaltet.
Später mehr Gestaltung,
Udo